SPANNUNG PUR: SPIEL 2 UND POKAL-AUSLOSUNG IN BAMBERG

Wenn RASTA Vechta am Mittwochabend (19 Uhr, live auf SPORT1 und www.magentasport.de) zu Spiel 2 des Playoff-Viertelfinales bei Brose Bamberg antritt, wird es für den Aufsteiger gleich doppelt spannend. Zum einen, weil nach dem furiosen 96:85-Sieg in Spiel 1 ganz Basketball-Deutschland einen wiedererstarkten Ex-Champion erwartet. Und zum anderen, weil in der Halbzeitpause das Achtelfinale des MagentaSport BBL Pokals ausgelost wird – erstmals mit RASTA Vechta im Lostopf.

Objekte der Begierde: Der Spalding-Basketball und die Trophäe für den Deutschen Meister. Foto: Christian Becker.

Dank des Klassenerhaltes hat sich das Team des „Trainer des Jahres“ Pedro Calles für das „Sweet Sixteen“ qualifiziert. Und natürlich hoffen an der Pariser Straße alle auf ein Heimspiel im Achtelfinale, welches am letzten September-Wochenende (28./29.9.) ausgetragen werden soll. Die Lose werden in der BROSE ARENA vom Nürnberger Doppel-Olympiasieger Max Müller (Hockey) gezogen. Ob Heimspiel oder Auswärtsspiel, für den Klub ist die Premiere im höchsten deutschen Pokalwettbewerb angesichts des 40-jährigen Klubjubiläums so oder so ein Highlight. „Natürlich würden wir uns über ein Heimspiel besonders freuen, denn das ist ja auch finanziell attraktiv. Vor allem aber wäre Gänsehaut im RASTA Dome garantiert. Und was mit den Fans im Rücken möglich ist, haben wir ja am Sonntag hautnah miterleben dürfen“, verweist RASTAs Geschäftsführer Stefan Niemeyer gerne auf Spiel 1.

Tatsächlich hatten Vechtas Fans ihr Team gegen Brose Bamberg nicht nur zum Sieg gepeitscht, sondern zum Ende hin auch getragen. Denn: Stehend K.O. war so mancher RASTAner nach dem 40 Minuten währenden Kampf gegen den amtierenden Pokalsieger. Am Montag stand Regenration für die Calles-Schützlinge auf dem Programm, gefolgt vom Video-Studium am Dienstagvormittag und einem Training vor dem gemeinsamen Mittagessen. Um 13 Uhr machte sich der Aufsteiger dann auf den Weg nach Bamberg, in die #FREAKZONE. „Die Spieler haben die kurze Regenerationsphase sehr gut genutzt. Aber natürlich ist die Belastung für eine verkürzte Rotation wesentlich größer, wenn man alle drei Tage spielt“, so Pedro Calles vor dem in dieser Saison schon vierten Aufeinandertreffen der Klubs.

Beim ersten Duell, am 12. Januar, hatte der Aufsteiger sensationell mit 85:67 (48:24) in der BROSE ARENA gewonnen und beim neunmaligen Deutschen Meister final für die Freistellung von Coach Ainars Bagatskis gesorgt. Dann übernahm der jüngste Trainer der easyCredit BBL, Federico Perego (34). Unter ihm gelang den Franken der Sieg im MagentaSport BBL Pokal gegen ALBA BERLIN, der erstmalige Triumph einer deutschen Mannschaft in der Basketball Champions League wurde beim Final Four jedoch deutlich verpasst und auch Spiel 1 des Playoff-Viertelfinales ging – angesichts der Vechtaer Verletzungssorgen – überraschend verloren. „Spiel eins ist abgehakt. Das ist das Gute an einer Serie: Du hast innerhalb weniger Tage die Möglichkeit, ein nicht gutes Spiel durch ein gutes wieder wettzumachen. Wir spielen Zuhause. Gemeinsam mit unseren Fans im Rücken werden wir versuchen den Serienausgleich hinzubekommen. Wir müssen und werden aggressiver und leidenschaftlicher zu Werke gehen“, erklärt Perego.

easyCredit Basketball Bundesliga – Viertelfinale, Spiel 2 – 22. Mai 2019 – 19 Uhr – BROSE ARENA

Brose Bamberg (0-1) – RASTA Vechta (1-0)

Tickets: www.tinyurl.com/y272l29u    

TV: SPORT1 und www.magentasport.de/basketball/de  

Liveticker: www.easyCredit-BBL.de 

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