Super Reaktion: RASTA nach Jena-Pleite siegreich!

RASTA Vechta ist mit einem blauen Auge aus diesem Doppelspieltag-Wochenende der 2. Basketball-Bundesliga ProA herausgekommen. Nach der Niederlage vom Freitag bei Science City Jena gewann das Arigbabu-Team am Sonntagabend zuhause souverän mit 96:78 (51:35) gegen Knights des VfL Kirchheim.

Bockstark: Chase Griffin ließ Kirchheim um Ex-RASTAner Daniel Krause keine Chance. Foto: Christian Becker.

Bockstark: Chase Griffin ließ Kirchheim um Ex-RASTAner Daniel Krause keine Chance. Foto: Christian Becker.

Endlich einmal erwischte RASTA vor 3.140 Zuschauern im ausverkauften RASTA Dome einen Start nach Maß und zeigte den erst am Spieltag die gut 600 Kilometer aus Kirchheim angereisten Gästen, dass es für sie in Vechta nichts zu holen geben würde. Angetrieben vom im ersten Viertel überragenden Chase Griffin, der in den ersten zehn Minuten auf 14 Punkte kam,  spielte RASTA beinahe Katz uns Maus mit den Knights. Den Schlusspunkt zur 30:17-Viertelführung setzte der erneut stark aufspielende Oliver Mackeldanz mit einem krachenden Dunking.

Ein Korbleger von Fabian Franke zum 40:19 bescherte den Hausherren in der 13. Minute die erste Führung mit mindestens 20 Zählern. Die Gäste aus Baden-Württemberg hatten RASTA wenig entgegenzusetzen. Es war beinahe spürbar, wie den Knights ihr Overtime-Spiel vom Freitag und die elendig lange Fahrt im Bus nach Norddeutschland in den Knochen steckte. Und so hatte nicht nur Chase Griffin oftmals leichtes Spiel gegen die Kirchheimer Defense. Auch Vincent Bailey zeigte sich mit 13 Punkten in Halbzeit eins treffsicher. Nach zwanzig Minuten führte RASTA mit 16 Punkten (51:35).

Die gerade in der Offensive hervorragende Vorstellung der Arigbabu-Truppe kam in den ersten fünf Minuten des dritten Viertels dann aber ins Stocken. RASTA agierte nun etwas behäbig und ließ es an Intensität sowohl vorne als auch hinten vermissen. Die Kirchheim Knights jedoch konnten diese vermeintliche Schwächephase der RASTAner nicht nutzen. Und die Vechtaer fanden nun auch wieder gut in die Partie und ließen es gerade von jenseits der 6,75 Meter gut angehen. Mit einem mehr als beruhigenden 19-Punkte-Vorsprung (71:52) ging es in das finale Viertel.

In dem lief es wieder wie am Schnürchen und ein ums andere Mal konnte man mit der Zunge schnalzen, wenn RASTA den Ball laufen ließ und erfolgreich abschloss. Die Zuschauer, die eh von der ersten Minute an wie eine Wand hinter ihrem Team standen, belohnten Spieler und Trainterteam mit stehenden Ovationen. Wiedergutmachung für die letzte Auswärtspleite hatte RASTA Vechta also betrieben. Nun will man endlich auch den „Auswärtsfluch“ besiegen und auf fremdem Parkett siegen. Am Samstag (20 Uhr) kommt es zum Duell mit dem Traditionsklub GIESSEN 46ers. Präsentiert sich gerade RASTAs Offensive wieder so treffsicher sollte der aktuell Tabellenzwölfte auch beim Fünften eine Chance haben.

8. Spieltag 2014/2015 – 2. Basketball-Bundesliga ProA

Sonntag, 2. November 2014 – 17 Uhr

RASTA Vechta – VfL Kirchheim Knights 96:78 (30:17 / 21: 18 / 20:17 / 25:26)

Zuschauer: 3.140 (ausverkauft)

Statistik: www.zweite-basketball-bundesliga.de

TV-Highlights: Ab Montag bei RASTA TV auf www.YouTube.com

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