ALLEM ZUM TROTZ: RASTAs EINFACHE RECHNUNG!

Foto: Christian Becker
(9.5.2026) Am Sonntag ab 16:30 Uhr (live bei Dyn) entscheidet sich, ob RASTA Vechta die Play-Ins erreicht oder sich in die Sommerpause verabschiedet. Bei den seit Donnerstag als Absteiger feststehenden MLP Academics Heidelberg können die Schützlinge von Head Coach Christian Held mit einem Sieg mindestens Platz 8 verteidigen, vielleicht sogar noch Siebter werden. Derweil rechnet sich Basketball-Deutschland die Köpfe heiß.
Und dies passiert aus gutem Grund, denn seit gestern Abend um kurz nach 22 Uhr zeigt die Tabelle der easyCredit Basketball Bundesliga einen Stand, der für Sonntag einen irre spannenden Nachmittag verspricht. RASTA liegt zwei Punkte hinter den MHP RIESEN Ludwigsburg auf Platz 8, dahinter rangieren vier weitere Klubs punktgleich mit den Vechtaern auf den Plätzen 9 bis 12. Fans, Journalisten, Klubverantwortliche und natürlich auch mindestens der ein oder andere Spieler sowie Trainer werden diverse Szenarien im Kopf haben.
Wie gut, dass RASTA alles in der eigenen Hand hat, sprich: einen zweiten Matchball. Der erste wurde am Freitagabend gegen die ROSTOCK SEAWOLVES vergeben, mit 78:90 (42:57). „Ich habe mir das Spiel heute Morgen sehr früh angeschaut, denn ich denke, man muss die eine Sache erst analysieren, abschließen, um sich dann voll auf die neue Aufgabe konzentrieren zu können. Gestern haben wir es nicht geschafft, vor allem im 2. Viertel, Rostocks Physis mitzugehen. Das hat uns gekillt. Nach dem Seitenwechsel haben wir viele Dinge deutlich besser gemacht. Aber eine gute Halbzeit reicht nicht, im 2. Viertel waren wir nicht auf Augenhöhe mit Rostock“, sagte Christian Held am Nachmittag.
Auf der Busreise an den Neckar sprach auch Philipp Herkenhoff noch einmal über die verpasste Chance gegen Rostock, richtete den Blick aber auch nach vorne: „Wir müssen in Heidelberg wieder genau so bereit sein für die Physis des Gegners, wie in den Spielen vor Freitag. Wir müssen zusammenhalten und offensiv wie defensiv miteinander agieren. Also so, wie wir es auch in den letzten zwei Monaten gemacht haben. Gerade in den Phasen, in denen es nicht gut läuft, ist das wichtig, damit diese Phasen möglichst kurz sind.“
Und noch einmal Held: „Heidelberg ist eine Mannschaft, die viel über Ballbewegung kommt. Sie laufen viele Cuts, wollen mit viel Bewegung abseits vom Ball zu Punkten kommen. Da müssen wir also versuchen, sie darin zu verlangsamen, es ihnen zu erschweren. Zudem ist Heidelberg gerade Zuhause ein Team, das sehr physisch spielt - genau wie Rostock. Wir müssen alle dagegenhalten.“
Derweil herrschte bei den MLP Academics am Donnerstagabend Trauerstimmung. Der Vorjahreshalbfinalist verlor das „Abstiegsendspiel“ bei Science City Jena nach Verlängerung mit 79:81 - ein echtes Drama. „Wir sind wirklich traurig. Mehr kann ich im Moment dazu nicht sagen. (…) Jetzt haben wir das letzte Heimspiel, wir wollen vor unseren Fans mit der richtigen Einstellung und der richtigen Mentalität abschließen“, sagte Head Coach Carlo Finetti nach der 24. Niederlage.
Dass die Heidelberger im SNP dome Vollgas gegen werden, davon geht auch Christian Held ganz stark aus. Schon Braunschweig, ebenfalls seit Donnerstag als Absteiger feststehend, hatte gestern Abend bei den EWE Baskets Oldenburg ganz viel Herz gezeigt und den Favoriten an den Rand einer Niederlage gebracht. „Ich bin mir sicher, dass Heidelberg dieses Spiel nicht abschenken wird - im Gegenteil. Sie werden mit allem was sie haben alles versuchen, um dieses letzte Heimspiel zu gewinnen und Platz 17 zu verteidigen“, warnt RASTAs Head Coach. Herkenhoff bläst ins selbe Horn: „Ein Team, das nichts zu verlieren hat, was einfach nur noch spielen kann, hat weniger Druck und kann befreit aufspielen.“
Spielen möchte RASTA Vechta unbedingt noch in der nächsten Woche. Wer dann wann und wo gegen wen in den Play-Ins antreten wird, wird nicht vor morgen Abend feststehen. Im Hintergrund laufen aber natürlich die Vorbereitungen - auch in Vechta. Für ein mögliches weiteres Heimspiel blieb der RASTA Dome im Standby-Modus. Die Tribünen wurden am Tag nach dem Rostock-Spiel gereinigt, aber nicht eingefahren. Klar ist auch: Sollte RASTA die Play-Ins erreichen, würden Tageskarten für ein Post-Season-Heimspiel am Montag um 10 Uhr in den Vorverkauf gehen.
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Statistik
Punkte: RASTA 89.7 (2.) - Heidelberg 78.4 (18.)
Gegenpunkte: RASTA 88.5 (15.) - Heidelberg 86.1 (12.)
Feldwürfe: RASTA 48.1 % (3.) - Heidelberg 43.4 % (15.)
Zweier: RASTA 55.9 % (.) - Heidelberg 52.0 % (16.)
Dreier: RASTA 37.7 % (2.) - Heidelberg 30.6 % (17.)
Freiwürfe: RASTA 70.4 % (15.) - Heidelberg 74.4 % (7.)
Rebounds: RASTA 36.4 (12.) - Heidelberg 34.9 (16.)
Assists: RASTA 17.1 (11.) - Heidelberg 17.7 (6.)
Steals: RASTA 6.9 (12.) - Heidelberg 7.5 (7.)
Ballverluste: RASTA 13.4 (6.) - Heidelberg 14.7 (13.)
Blocks: RASTA 2.7 (5.) - Heidelberg 3.2 (2.)
Fouls: RASTA 20.9 (3.) - Heidelberg 23.7 (17.)
Effizienz: RASTA 98.6 (5.) - Heidelberg 85.5 (17.)
easyCredit BBL - Saison 2025/26 - 34. Spieltag - Sonntag, 10.5.2026 - 16:30 Uhr - SNP dome
MLP Academics Heidelberg (17., 9-24) - RASTA Vechta (8., 16-17)
Tickets: https://tickets.mlp-academics.de/shop/103
TV: https://www.dyn.sport/event/MLP_Academics_Heidelberg___RASTA_Vechta_80774
Ticker: https://www.easycredit-bbl.de/spiele/2004286#play-by-play
RASTA Vechta - 2025/2026 - Der Kader
Spieler: TJ Bamba (Guard/Forward, 25, USA), Tevin Brown (Guard/Forward, 27, USA), Booker Coplin (Guard, 28, USA), Dominik Dolic (Guard, 19, HRV/D), Joschka Ferner (Forward, 30, D), Philipp Herkenhoff (Forward, 26, D), Roy Krupnikas (Guard, 19, D), Tommy Kuhse (Guard, 28, USA), Fynn Lastring (Center, 18, D), Elijah Ndi (Forward, 21, D), Malik Parsons (Guard, 26, USA), Lloyd Pandi (Guard, 26, CAN), Tibor Pleiß (Center, 36, D), Linus Ruf (Center, 20, D), Luc van Slooten (Forward, 23, D), Lars Thiemann (Center, 25, D), Linus Trettin (Forward, 20, D), Alonzo Verge (Guard, 27, USA). Head Coach: Christian Held (37, D). Assistant Coaches: Miguel Zapata (45, ESP) und Marius Graf (34, D).
Livestream
Die Partie wird am Sonntag (10.5.) ab 16:15 Uhr live bei Dyn übertragen, kommentiert von Stefan Koch. Dyn ist das Zuhause der Basketballfans und überträgt alle Begegnungen der easyCredit BBL, des BBL Pokals, der Toyota Damen Basketball Bundesliga sowie Spiele der Basketball Champions League, der amerikanischen College-Liga NCAA und der ING 3x3 Tour. Das umfangreiche Basketball Live-Programm wird von redaktionellen Formaten ergänzt, die auf der Dyn-Plattform und im Anschluss über die Social-Media-Kanäle von Dyn frei empfangbar sind. Dyn ist über den Webbrowser, Mobilgeräte, Tablets, Streaming-Sticks und Smart-TV verfügbar. Für Sportfans, von Sportfans. Dyn Basketball. Dein Sender. Dein Sport.
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