FARMTEAM: DERBY-SPEKTAKEL VOR 2.145 FANS!

Das BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA-Derby zwischen RASTA Vechta II und den Artland Dragons hielt am Mittwochabend alles, was es zuvor versprochen hatte. Eine sensationelle Kulisse sowie ein packender Fight um wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt bescherten allen Beteiligten einen großartigen Basketball-Abend - mit dem besseren Ende für die Quakenbrücker. Sie gewannen unter großem Jubel der rund 500 mitgefahrenen Fans mit 98:88 (45:41).

In Kürze

Überragender Mann vor 2.145 Zuschauern im RASTA Dome war Dragon Connor van Anthony. Der US-Guard schaffte ein Triple-Double aus 19 Punkten, 14 Assists und elf Rebounds. RASTA II wurde ein 0:18-Lauf im 3. Viertel zum 53:71 (28. Minute) zum Verhängnis. Zwar kam das Team von Head Coach Hendrik Gruhn in der Schlussphase noch einmal bis auf vier Punkte an die Artland Dragons heran, zur Wende aber reichte es nicht mehr. Bei RASTA II hatte Kaden Anderson mit 26 Punkten und neun Rebounds stark abgeliefert, Top-Scorer wurde aber Quakenbrücks Jakob Forrester mit 27 Zählern.

Fakten

Feldwürfe: RASTA II 40% (31/77) - Quakenbrück 56% (31/63)

Zweier: RASTA II 54% (19/35) - Quakenbrück 58% (23/38)

Dreier: RASTA II 29% (12/42) - Quakenbrück 52% (8/25)

Freiwürfe: RASTA II 93% (14/15) - Quakenbrück 83% (15/21)

Rebounds: RASTA II 34 (17 off.) - Quakenbrück 35 (9 off.)

Assists: RASTA II 16 - Quakenbrück 22

Ballverluste: RASTA II 13  - Quakenbrück 17

Steals: RASTA II 12 - Quakenbrück 6

Blocks: RASTA II 4 - Quakenbrück 3

Fouls: RASTA II 26 - Quakenbrück 17

Points In The Paint: RASTA II 32 - Quakenbrück 38

2nd Chance Pointes: RASTA II 26 - Quakenbrück 6

Fast Break Points: RASTA II 8 - Quakenbrück 10

Höchste Führung: RASTA II 4 (4:0) - Quakenbrück 18 (71:53)

Bester Zu-Null-Lauf: RASTA II 13 (31:28) - Quakenbrück 18 (71:53)

Stimmen zum Spiel

Hendrik Gruhn (Head Coach Vechta II): „Glückwunsch an Pat und sein Team! Sie haben einen super Job gemacht und wir hatten über die meiste Zeit des Spiels wenig dagegenzusetzen. Der Lerneffekt für uns aus diesem Spiel ist, dass wir nicht über 40 Minuten mit der Energie gespielt haben, mit der wir hätten spielen müssen und die dieses Derby vor so einer Kulisse auch verdient gehabt hätte. Der Lauf, den wir im 3. Viertel kassiert haben, der geht nicht, so etwas darf nicht passieren. Das hatte damit zu tun, dass wir nicht aggressiv genug zum Korb gezogen sind, wir haben die Dragons immer wieder ins laufen kommen lassen. Dann hatten sie ihre offenen Würfe, da konnte wir am Ende des dann nichts mehr entgegensetzen. Ein weiterer Lerneffekt: Die Stimmung gerade in der Kabine war natürlich am absoluten Tiefpunkt. Wir hatten uns viel vorgenommen für dieses Spiel, wir wollten dieses Spiel unbedingt gewinnen, waren heiß. Die Enttäuschung ist daher unfassbar groß. Ich hoffe also, dass die Spieler sich nie wieder so fühlen wollen, wie sie das gerade tun. Um dieses Gefühl zu vermeiden, muss man die Energie über 40 Minuten hochhalten und darf die Dragons nicht so ins laufen kommen lassen. Wir haben 98 Punkte zugelassen, das sind natürlich viel zu viele. Wir haben 18 Würfe mehr, schmeißen aber den Großteil daneben. Das hilft natürlich auch nicht, um so ein Spiel zu gewinnen. Die Trefferquote der Dragons war deutlich höher. Im ersten Moment ist es jetzt gerade unfassbar frustig und natürlich sehr, sehr enttäuschend.“

Patrick Flomo (Head Coach Quakenbrück): „Als Spieler habe ich viele Derbys in Deutschland gespielt. Die Spiele hier im RASTA Dome sind immer mit hoher Intensität und mit einer super Atmosphäre. Das Spiel heute steht in meiner Liste mit oben. Unser Lauf im 3. Viertel war super.  In der Phase haben die Jungs sehr konzentriert und mit hoher Intensität gespielt, gut verteidigt. Aber wir wussten, dass die Partie damit noch nicht entschieden ist. Vechta hat eine gute Mannschaft und sie würden ihren Lauf noch machen. So wurde es am Ende noch einmal knapp. Zum Glück haben wir am Ende wichtige Plays gemacht, Vechta hatte auch etwa Pech. Am Ende haben sie noch viele Dreier getroffen, gut verteidigt und Steals geholt. Aber am Ende haben wir es geschafft und ich bin stolz auf meine Jungs. Jetzt müssen wir weitermachen, denn die Arbeit ist noch nicht erledigt.“

1. Viertel

RASTAs junge Garde wurde in den ersten zehn Minuten von einem Oldie aufs Korn genommen. Der im Sommer 40 Jahre alt werdenden Brandon Thomas (304 easyCredit Basketball Bundesliga-Spiele) schenkte den Gastgebern in seinem 17. Jahr als Profi gleich einmal 14 Punkte ein, traf drei Dreier. Johann Grünloh, 21 Jahre jünger als der US-Amerikaner, zeigte sich ebenfalls von Beginn an bereit und steuerte für Vechta sechs Punkte und drei Rebounds zum 16:23-Pausenstand bei. RASTA II hatte im 1. Viertel gleich 13 (!) Dreier genommen, aber nur zwei davon getroffen.

2. Viertel

In der 12. Minute hatten sich Gruhns Schützlinge nach einem Dreier von Jordan Ratton einen Zehn-Punkte-Rückstand einen zweistelligen Rückstand eingefangen - 18:28. Quakenbrücks Fans feierten diesen Teilerfolg, mussten aber schnell erkennen, dass RASTAs Farmteam kein Kanonenfutter sein würde. Schon in der 16. Minute vollendete Kevin Smit per Threeball einen 13:0-Lauf, die Gastgeber führten 31:28. Komplett ausgeglichen war die Partie nun, die Führung wechselte hin und her. Die Dragons konnten sich auf Jakob Forrester verlassen, dem im 2. Viertel neun Punkte gelangen. Zudem trafen die Gäste weiterhin herausragend von jenseits der 6.75, standen zur Halbzeit bei „sechs von zwölf“.

3. Viertel

Ein And-One-Dreier von Jack Kayil zum 53:53 (25.) war vorläufiger Höhepunkt eines rasanten Derbys, dann liefen die Artländer zu großer Form auf. Binnen nicht einmal drei Minuten gelangen ihnen 17 Punkte in Serie. Ein Alley-Hoop-Dunking von Forrester nach Pass von Anthony zum 65:53 (27.) riss alle Gästefans von den Sitzen. Zwei darauf folgende Dreier von Anthony Watkins und Joanic Grüttner Bacoul bedeuteten das 71:53 - Auszeit RASTA II (28.). Nach 30 Minute stand Forrester bereits bei 24 Punkten, Connor van Anthony bei zehn Punkten, zwölf Assists und neun Rebounds.

4. Viertel

Das 84:72 für die Artland Dragons besorgte Kilian Binapfl knapp sieben Minuten vor dem Ende per Dunking, das „kleine“ Derby schien fast schon entschieden. Der Kampfgeist der Vechtaer aber flammte noch einmal auf. Luc van Slooten traf kurz nacheinander zwei Dreier zum 78:84 (35.) und schon war wieder alles möglich in diesem spektakulären Spiel. Dass die Vechtaer dann erneut Punkte in Serie zu einem Elf-Punkte-Rückstand (78:89) kassierten, stachelte sie gefühlt nur noch mehr an. Ein weiterer van Slooten-Dreier bedeutete 83:89 (37.) und Jack Kayil verkürzte den einst so großen Rückstand auf nur noch vier Punkte - 88:92. In den verbleidenden 66 Sekunden aber verwandelten die Gäste sechs ihrer sieben Freiwürfen und entführten so zwei Punkte und den direkten Vergleich aus dem RASTA Dome.

Ausblick

Für RASTA Vechta II folgen ab Sonntag (14.4.) drei Spiele binnen sieben Tagen. Den Anfang macht das Heimspiel gegen die PS Karlsruhe LIONS (16 Uhr), es folgt ein weiterer Auftritt an der Pariser Straße. Am Mittwoch (17.4.) um 19:30 Uhr sind die EPG Baskets Koblenz zu Gast. Und am Samstag, den 20. April, spielen die Schützlinge von Head Coach Hendrik Gruhn bei den bereits als Hauptrundenerster feststehenden RÖMERSTROM Gladiators Trier. Der 34. und somit letzte Spieltag für RASTA II hält in dieser Saison dann noch ein weiteres Derby bereit. Am 27. April (19:30) sind die Uni Baskets Münster im RASTA Dome und kämpfen dann evtl. noch um einen Platz in den Playoffs. RASTAs Dauerkarteninhaber haben ebenso wie alle Kinder bis 6 Jahre freien Eintritt, Tickets gibt’s online auf https://www.rasta-vechta.de/tickets/. Zudem sind alle Spiele der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA live und kostenlos bei sportdeutschland.tv zu sehen.

BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA - Saison 2023/24 - 30. Spieltag - 10.4.24 - 19:30 Uhr

RASTA Vechta II - Artland Dragons 88:98 (16:23 / 25:22 / 21:31 / 26:22)

VEC: Joshua Bonga (2 Punkte), Kaya Bayram (3), Luc van Slooten (11), Jack Kayil (11/4 Steals), Kevin Smit (12), Leon Okpara (4), Linus Trettin, Johann Grünloh (8/2 Blocks), Kaden Anderson (26/9 Rebounds/4 Steals), Elijah Schmidt, David Shriver (3), Roman Bedime (8)

ART: Anthony Watkins (12 Punkte), Nikolaos Chouchoumis (3), Jonas Groß (DNP), Jordan Ratton (5), Connor van Anthony (19/14 Assists/11 Rebounds/3 Steals), Jakob Forrester (27), Kilian Binapfl (2), Brandon Thomas (19), Jannes Hundt (1), Michael Besselink (DNP), Aaron Kayser (2) und Joanic Grüttner Bacoul (8)

Zuschauer: 2.145 im RASTA Dome in Vechta

RASTA Vechta II - 2023/2024 - Der Kader

Kaden Anderson (24, PF/C, USA), Kaya Bayram (19, PG/SG, D), Roman Bedime (22, PF/SF, D), Alen Blakaj (16, SF/SG, D), Joshua Bonga (19, PG/SG, D), Karl Bühner (18, PF/C, D), Johann Grünloh (18, C/PF, D), Moritz Grüß (15, PG/SG, D), Noah Jänen (19, SF/SG, D), Jack Kayil (18, PG/SG, D), Noah Koch (16, SG/SF, D), Epke Kruthaup (15, PG/SG, D), Leon Okpara (26, SF/SG, D), Marko Petric (15, SF/SG, D), Michel Schillmöller (17, PG/SG, D), Elijah Schmidt (26, C, USA/D), Paul Schwabe (18, C/PF, D), David Shriver (23, SF/PF, USA), Luc van Slooten (21, SF/PF, D), Kevin Smit (32, PG/SG, D), Linus Trettin (18, SF/PF, D). Head Coach: Hendrik Gruhn (29). Assistant Coach: Harm-Ubbo Horst (25). Athletic Trainer: Pavao Blazevic (28, HRV).

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