FARMTEAM: RASTA II GEWINNT AUCH ZWEITES SPIEL!
(28.9.2026) Vechtas so junges Team in der 1. Regionalliga Nord hat nach dem Auftakterfolg bei KK Nikola Tesla MTEL in Hamburg (84:64) auch im ersten Heimspiel einen Erfolg eingefahren. Am Samstag siegte das Team von Head Coach Lennart Stechmann mit 90:71 (48:35) gegen den RSV Eintracht 1949. Im Duell der zwei Absteiger aus der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB war Moritz Grüß mit 18 Punkten Vechtas bester Scorer, Teamkollege Michal Kozak schaffte ein Double-Double aus zehn Punkten und elf Rebounds.
In Kürze
RASTA Vechta II landete praktisch einen Start-Ziel-Sieg, führte in der 14. Minute schon mit 33:14. Etwaige Versuche der Stahnsdorfer, den Rückstand wesentlich zu verkürzen, erstickten die Hausherren im Keim. Sie hatten am Ende zwar 33 Ballverluste, doch die Gäste bekleckerten sich diesbezüglich auch nicht mit Ruhm (26.). RASTA II überzeugte vor allem beim Rebound (49:34) und zeichnete sich offensiv durch viele Scorer aus. Sieben Spieler machten acht oder mehr Punkte. Zudem traf das Stechmann-Team nach dem 1. Viertel acht seiner 17 Dreier. In der Viertligatabelle liegen die jungen RASTAner mit der Maximalausbeute von vier Punkten auf Platz 2, hinter Spitzenreiter TSG Westerstede.
Stimmen zum Spiel
Lennart Stechmann (Head Coach Vechta II): „Insgesamt war es wieder eine tolle Teamleistung. Was mir gefällt, ist das ausgeglichene Scoring, es sind die 20 Assists und dass wir uns bei den Rebounds sehr stark präsentieren. Das alles zeugt von einem guten Zusammenhalt und viel Energie. Vor allem defensiv haben die Jungs den Gameplay sehr gut umgesetzt. Es gab nur wenige Momente, in denen wir davon abgewichen sind. Obwohl wir 33 Ballverluste hatten, haben wir Stahnsdorf bei nur 71 Punkten gehalten. Wenn du so viele Turnovers hast, ist das für die Defense eigentlich schwer zu lösen. Aber defensiv haben wir es insgesamt sehr gut gemacht. Eigene 90 Punkte klingt erst einmal nicht schlecht. Aber 33 Ballverluste sind natürlich eindeutig zu viel. Da fehlte einige Male der Fokus, um den richtigen Pass zum finden bzw. den dann richtig zu spielen. Bei allem Positiven wurde uns also auch klar aufgezeigt, woran wir noch arbeiten müssen.“
Fakten
Feldwürfe: RASTA 45 % (27/60) - Stahnsdorf 33 % (22/66) Zweier: RASTA 47 % (17/36) - Stahnsdorf 33 % (12/36) Dreier: RASTA 42 % (10/24) - Stahnsdorf 33 % (10/30) Freiwürfe: RASTA 74 % (26/35) - Stahnsdorf 74 % (17/23) Rebounds: RASTA 49 (12 off.) - Stahnsdorf 13 (10 off.) Assists: RASTA 20 - Stahnsdorf 12 Ballverluste: RASTA 33 - Stahnsdorf 26 Steals: RASTA 14 - Stahnsdorf 17 Blocks: RASTA 6 - Stahnsdorf 3 Fouls: RASTA 23 - Stahnsdorf 23 Points after Turnovers: RASTA 24 - Stahnsdorf 26 Points In The Paint: RASTA 30 - Stahnsdorf 22 2nd Chance Points: RASTA 8 - Stahnsdorf 9 Fastbreak Points: RASTA 24 - Stahnsdorf 22 Points from the Bench: RASTA 32 - Stahnsdorf 23 Höchste Führung: RASTA 23 - Stahnsdorf 3 Bester Zu-Null-Lauf: RASTA 13 (90:67) - Stahnsdorf 7 (49:58) Führungswechsel: 1 Gleichstand: 2 Zeit in Führung: RASTA 36:59 - Stahnsdorf 01:53
1. Viertel
Nach einem Stahnsdorfer Dreier zur Eröffnung der Partie zündete RASTA II gleich den Turbo. In der 7. Minute machte Jonas Langermann schon das 13:3, die Vechtaer gingen mit einer 19:9-Führung in die erste Pause. Das Stechmann-Team hatte beim Rebound dominiert (16:9), während beide Mannschaften Probleme damit hatten, auf den Ball aufzupassen (7:7 Turnovers) und ihre Dreier zu treffen (jeweils 2/8).
2. Viertel
Von jenseits der 6.75 Meter lief es für die Gastgeber dann schlagartig besser. Alan Chojnacki und Moritz Grüß trafen jeweils doppelt, RASTA II führte in der 14. Minute mit 33:16. Elf der nächsten 13 Vechater Punkte kamen an der Freiwurflinie zustande. Auch die Gäste trafen im 2. Viertel vier Dreier, den letzten versenkte Alexander Schmidt zum 35:48-Halbzeitstand.
3. Viertel
Ein Aufkommen der Brandenburger erstickte RASTA II mit einem 7:0-Lauf zum 58:42 (24.) und beantwortete auch einen zweiten Comeback-Versuch. Nach einem RSV-Dreier von Yannick Hildebrandt zum 52:60 (26.) legten die Vechtaer einen 10:2-Lauf aufs Parkett des RASTA Domes. Vor der letzten Pause hatten die Teams zusammen 48 Ballverluste fabriziert, dafür nach dem 1. Viertel ihren Dreier „gefunden“ (RASTA II 6/12, RSV 7/14).
4. Viertel
Michal Kozaks Threeball zum 77:61 (34.) schien die Partie vorzeitig entschieden zu haben. Doch wieder holten die Gäste den Rückstand bis auf zehn Zähler auf - 67:77 (35.). Und genau wie zweimal im 3. Viertel zeigten die jungen Vechtaer auch jetzt wieder eine starke Reaktion. Ein Chojnacki-Dreier war Auftakt eines 13:0-Laufs. Mit seinen fünf Punkten in Serie in der 39. Minute zum 90:67 sorgte Djairo Bernardina für Vechtas letzte Zähler des Spiels.
Ausblick
RASTAs Farmteam kommt in den Genuss, am 3. Oktober - dem Tag der Deutschen Einheit - in Berlin spielen zu können. Die Berlin Dreams vom DBV Charlottenburg sind Gegner der Vechtaer, ab 14 Uhr in der Sömmeringhalle (Sömmeringstraße 29, 10589 Berlin). Dreams ist eines von insgesamt fünf Teams der 1. Regionalliga Nord, das aus Berlin oder dem Umland kommt. Die Mannschaft von Head Coach Emrah Benli gewann am Samstag mit 94:59 bei den TSG Bergedorf Stargazers. Am 1. Spieltag hatte es für die Charlottenburger im Derby gegen die BG Zehlendorf auf dem Feld ebenfalls für einen Sieg gereicht. Doch dieser ging später aufgrund des Einsatzes nicht spielberechtigter Akteure am Grünen Tisch verloren.
1. Regionalliga Nord - Saison 2026/27 - 2. Spieltag - Samstag, 26.9.2026 - 15 Uhr
RASTA Vechta II - RSV Eintracht 1949 90:71 (15:9 / 29:26 / 22:22 / 20:14)
VEC: Michal Kozak (11 Punkte/10 Rebounds), Epke Kruthaup (10/7), Jonas Langermann (9), Alan Chojnacki (9), Djairo Bernardina (11/4 Steals), Moritz Grüß (18), Louis Sutor (5), Jordan Duranona-Mola (7), Eliah Braun (8/5 Blocks), Eti Ehioghae und Jona Sellenriek (2).
RSV: Lucas Carstens (3 Steals), Anton Hübotter (4 Punkte/6 Assists/3 Steals), Lukas Wagner (73 Steals), Yannick Hildebrandt (13/9 Rebounds/3 Steals), Alexander Schmidt (6), Igor Stroh (3), Benjamin Faatz (5/2 Blocks), Eric-Stéphane Nkoue (11), Maurice Delage (3) und Yannick von Hain (19/3 Steals)
Zuschauer: k.A.
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