FAST EIN WUNDER: AUFHOLJAGD NICHT BELOHNT!

Alle Fotos: Christian Becker

(31.1.2026) Ein geradezu irres Basketballspiel erleben am Samstag 3.140 Zuschauer im ausverkauften RASTA Dome. RASTA Vechta liegt am 18. Spieltag der easyCredit Baksetball Bundesliga gegen die SKYLINERS aus Frankfurt, die in Halbzeit eins unglaubliche 71 % der Dreier treffen, schon mit 27 Punkten hinten, kämpft aber - gepusht von einem fantastischen Publikum - ohne Unterlass und hat zum Ende sogar zweimal die Chance auf den Ausgleich, verliert jedoch unglücklich mit 95:98 (36:58) - präsentiert von Spieltagssponsor Paul Schockemöhle Logistics Gruppe.

In Kürze

RASTA, das gegen Frankfurt auf Alonzo Verge verzichtet und dafür Ex-SKYLINER Booker Coplin ins Spiel bringt, sieht spätestens 4:20 Minuten vor dem Ende wie der klare Verlierer aus. Doch nach dem 72:91 beginnt eine sensationelle Aufholjagd - auch möglich gemacht durch geduldige und am Ende frenetische Fans. In letzter Minute trifft Philipp Herkenhoff zum 93:94, dann haben noch Tevin Brown und Lloyd Pandi die Chance auf den Ausgleich, scheitern aber um Haaresbreite. Herkenhoff ist mit 21 Punkten, inklusive sechs getroffenen Dreiern, Top-Scorer des Teams von Head Coach Christian Held, gefolgt von TJ Bamba und Tibor Pleiß mit je 16 Zählern. RASTA gewinnt das Rebound-Duell, trifft in der 2. Halbzeit zehn von 15 Dreiern - allein das „Happy End“ fehlt.

Stimmen zum Spiel

Christian Held (Head Coach Vechta): „Zunächst einmal Glückwunsch an Frankfurt! Sie hatten in der 1. Halbzeit unglaubliches Shot-Making. Sie haben das da gut ausgespielt und die Würfe getroffen. Wir haben uns ins Spiel gekämpft und hatten am Ende die Chance, das Spiel noch zu gewinnen. Aber es ist natürlich schwierig, wenn man so einen hohen Rückstand hat und dem lange Zeit hinterherläuft. Gut war eben, dass wir heute, wie auch in den meisten Spielen der Saison, gekämpft haben. Und an dem Rest müsst wir weiter arbeiten.“

Gerrit Kersten-Thiele (Sportdirektor Vechta): „Respekt an Frankfurt, dafür, wie sie heute in der 1. Halbzeit den Ball bewegt und auch ihre Würfe getroffen haben. Bei uns sieht man in ähnlichen Situationen einfach, dass das Selbstvertrauen fehlt. Wir bewegen den Ball ebenfalls gut, freie Würfe werden herausgespielt, werden aber nicht getroffen. Respekt an unsere Mannschaft, dafür, wie sie sich zurückgekämpft hat. Man kann sagen, dass wir da sind, dass wir leben, auch wenn wir viele Baustellen haben. Das 4. Viertel war jedenfalls ein Anknüpfungspunkt für die nächsten Spiele. Dass Alonzo Verge heute nicht gespielt hat, war dem Eindruck des letzten Spiels und der Trainingswoche geschuldet. Wir haben alle Verletzungen hinter uns gelassen. Es ist schön, dass der Kader wieder komplett ist und wir die Wahl haben.“

Klaus Perwas (Head Coach Frankfurt): „Es wäre schon extrem bitter gewesen, wenn wir dieses Spiel noch verloren hätten. Aber wir sind sehr zufrieden damit, dass wir hier gewonnen haben. Wir wussten vorher eigentlich nicht genau, was uns erwartet. Und dann hat ja auch Alonzo Verge ausgesetzt. Wir haben eine sehr gute 1. Halbzeit gespielt. Dass man so gut die Dreier trifft, habe ich so auch noch nicht erlebt. Wir wollen schon mit Selbstvertrauen spielen und auch mit Selbstvertrauen werfen. Das haben wir heute gemacht. Wir haben gute Werfer im Team und wenn die einen guten Tag haben, dann kann sowas auch schon mal passieren. Das heißt jetzt nicht, dass wir im nächsten Spiel genauso schießen. Aber die Idee ist immer, wenn man frei ist, dann auch mit Selbstvertrauen die Dinger zu werfen und das haben wir gemacht. Aber wie gesagt, das klappt natürlich jetzt nicht in jedem Spiel so. Und ich weiß nicht, was passiert wäre, wenn wir das in der 1. Halbzeit nicht so gemacht hätten. Wenn man dann ein bisschen nachlässt, gerade in der Verteidigung, und dann ein paar einfache Sachen des Gegners zulässt, dann passiert es einfach, dass der Vorsprung kleiner wird. Aber dass wir am Ende noch mal so unter Druck geraten sind, das hat uns natürlich gar nicht gefallen. Aber in einer Woche spricht da keiner mehr von, sondern wichtig im Profisport ist, zu gewinnen und das haben wir heute gemacht. Über die 2. Halbzeit müssen wir halt noch mal reden - irgendwann. Und ich wünsche den Vechtaern und Christian natürlich viel Glück in den nächsten Spielen, in den nächsten Wochen.“

Fakten

Feldwürfe: RASTA 51 % (33/65) - Frankfurt 59 % (36/61)
Zweier: RASTA 53 % (19/36) - Frankfurt 58 % (19/33)
Dreier: RASTA 48 % (14/29) - Frankfurt 61 % (17/28)
Freiwürfe: RASTA 94 % (15/16) - Frankfurt 60 % (9/15)
Rebounds: RASTA 32 (11 off.) - Frankfurt 26 (6 off.)
Assists: RASTA 19 - Frankfurt 24
Ballverluste: RASTA 15 - Frankfurt 17
Steals: RASTA 13 - Frankfurt 7
Blocks: RASTA 1 - Frankfurt 2
Fouls: RASTA 16 - Frankfurt 15
Points In The Paint: RASTA 36 - Frankfurt 30
2nd Chance Points: RASTA 7 - Frankfurt 3
Fast Break Points: RASTA 6 - Frankfurt 11
Höchste Führung: RASTA 2 (2:0) - Frankfurt 27 (49:76)
Bester Zu-Null-Lauf: RASTA 14 (86:91) - Frankfurt 12 (26:10)
Führungswechsel: 3
Gleichstand: 2

1. Viertel

Rauf und runter, tolles Tempo in den ersten Minuten! Die SKYLINERS treffen u.a. zwei Dreier, führen nach gut drei Minuten mit 9:6. Mann des 1. Viertels ist Till Pape, der macht acht der 14 Frankfurter Punkte zur 14:8-Führung (5.). Die Gäste treffen sowas von hochprozentig, netzen in der 7. Minute schon ihren vierten Dreier zum 20:10 ein - Auszeit RASTA. Es folgen zwei Vechtaer Ballverluste, von den SKYLINERS jeweils mit einem Dreier bestraft, ein 16-Punkte-Rückstand ist die Folge (10:26, 8.). Ein Einwurf-Play bei noch weniger als zwei Sekunden auf der Uhr bringt den Gästen das 31:15 (10.). Frankfurt trifft im 1. Viertel sieben von acht Dreiern, vier von fünf Zweiern - schlichtweg irre Zahlen.

2. Viertel

Und schon wieder ein Frankfurter Dreier, zum 37:18 (11.) - unglaublich. Philipp Herkenhoff lässt ein wenig Hoffnung für RASTA aufkommen, trifft zwei Threeballs (24:41, 14.). Aber die SKYLINERS-Show geht weiter, sie treffen nach nicht einmal 14 Minuten schon ihren zehnten Wurf von Downtown (44:24), die Quote liegt gerade bei völlig absurden 83 % - Auszeit RASTA. Vechta sendet ein Lebenszeichen, Herkenhoff bedient Tibor Pleiß für den Alley-Oop-Dunk zum 28:47 (16.). Das Highlight des 2. Viertels ist aber Ryan Hawkins, der fünf Dreier trifft. So führt Frankfurt zur großen Pause mit 58:36.

3. Viertel

Dreier RASTA! Philip Herkenhoff eröffnet Halbzeit zweit mit dem 39:58 (21.). Vechtas Fans geben alles, versuchen, ihrem Team in Offense wie Defense zu helfen. Doch Frankfurt immer wieder als Stimmungskiller: Till Pape von Downtown zum 65:43 (23.). Und schon wieder Pape, steht jetzt wie Hawkins bei „5/6“ von jenseits der 6.57 Meter und die SKYLINERS führen 70:46 (25.). In Minute 26 ist RASTAs elfter Ballverlust die Vorlage für Nahiem Alleynes Dunk zum 73:48 (26.). Jeder Treffer des Held-Teams, so auch TJ Bambas Threeball zum 54:76, wird bejubelt, genauso Lars Thiemanns Punkte nach Offensiv-Rebound zum 56:76 - Auszeit SKYLINERS (beides 29.). RASTA kommt auf 18 Punkte ran, kassiert aber mit Ablauf der 30. Minute mehr als ärgerlich den 61:81-Rückstand durch Isaiah Swope.

4. Viertel

Und immer noch fallen Frankfurts Dreier, für RASTA ist es ist zum Haare raufen. In der 33. Minute trifft Ryan Hawkins direkt vor RASTAs Bank, stellt auf 87:65. Immer, wenn das Held-Team drauf und dran ist, ein Momentum zu generieren, so bei Tibor Pleiß' Dreier zum 70:87 (34.), nimmt Klaus Perwas eine Auszeit. RASTA lässt in der 35. Minute die Chance liegen, auf 13 oder sogar zwölf Punkte Rückstand zu stellen, kassiert stattdessen hintereinander Till Papes Punkte 20 bis 23 zum 72:91 (36.). Doch Vechtas Fans geben ihr Team nicht auf, feuern es weiter an, es ist ein toller Support. Und der macht sich jetzt womöglich noch bezahlt. Pleiß trifft einen Dreier zum 83:91 (38.), Herkenhoff legt nach - 86:91, noch 100 Sekunden, ein Wunder scheint möglich. Und es ist möglich. Weil Philipp Herkenhoffs nächster Dreier auch sitzt, 41.2 Sekunde vor dem Ende steht es 93:94, der RASTA Dome explodiert - Auszeit Frankfurt. Die bereitet Frankfurts wichtigstes Play des Spiels vor, nein, keinen Dreier. Will Christmas zieht durch die Zone, stopft gegen zwei RASTAner ein zum 96:93. Christian Helds Team gibt sich aber noch nicht geschlagen: Tevin Brown scheitert mit einem Dreier, RASTA erobert noch einmal den Ball. Lloyd Pandit nimmt den Buzzer-Beater, wirft im fallen und es fehlen nur ein zwei Zentimeter zur Overime, so dass es beim 95:98 bleibt.

Ausblick

Nach dieser Englischen Woche mit drei Spielen in sieben Tagen hat RASTA nun eine Woche Zeit, um sich auf das nächste Auswärtsspiel vorzubereiten. Am Sonntag, den 8. Februar, tritt RASTA um 15 Uhr bei ALBA BERLIN an. Das nächste Heimspiel steigt am 14. Februar (Sa.) um 18:30 Uhr gegen ratiopharm ulm. Tickets für RASTAs Heimspiele sind immer, soweit verfügbar, im Vorverkauf (z.B. online auf www.rasta-vechta.de) erhältlich. Auch telefonisch ist der Erwerb möglich: Für Ticketbestellungen erreichen Fans RASTAs Ticket-Partner reservix an 365 Tagen im Jahr zwischen 6 und 22 Uhr unter 0761/88849999. Eine dritte Möglichkeit, an Karten zu kommen, ist der Weg in eine der reservix-Vorverkaufsstellen in und um Vechta (https://tinyurl.com/22ee2ts8), z.B. im n&m Genuss Quartier in Vechta (Große Straße 101), in der Buchhandlung Karl Konerding (Große Str. 89, 49377 Vechta) oder am Bahnhof bei der Tourist-Information Nordkreis Vechta (An der Gräfte 35, 49377 Vechta). Alle Spiele werden auch live bei Dyn gezeigt.

easyCredit Basketball Bundesliga - Saison 2025/26 - 18. Spieltag - Samstag, 31.1.2026 - 20 Uhr

RASTA Vechta - SKYLINERS 95:98 (15:31 / 21:27 / 25:23 / 34:17)

VEC: TJ Bamba (16 Punkte), Luc van Slooten, Joschka Ferner, Tevin Brown (4), Tommy Kuhse (13/8 Assists), Philipp Herkenhoff (21/3 Steals), Lars Thiemann (6), Tibor Pleiß (16), Malcolm Dandridge  (DNP), Booker Coplin (7) und Lloyd Pandi (12/6 Rebounds)

FRA: Logan Johnson (2), Isaiah Swope (12/9 Assists), Garai Zeeb (3), Nahiem Alleyne (14), Will Christmas (7/6 Rebounds/2 Steals), Jaedon LeDee (11), Radii Caisin (6), Till Pape (23), Jacob Knauf und Ryan Hawkins (20)

Zuschauer: 3.140 im RASTA Dome (ausverkauft)

Re-Live bei Dyn: https://www.dyn.sport/event/RASTA_Vechta_SKYLINERS_Frankfurt_99906

UNSER SPIELTAGSSPONSOR: PAUL SCHOCKEMÖHLE LOGISTICS GRUPPE (PSL)

"Keine Kompromisse. Lösungen.Seit 1966 steht die Paul Schockemöhle Logistics Gruppe (PSL) für Bewegung. Die einzigartige Verbindung von Transport, Logistik und Warehousing ist das optimale Leistungspaket für erfolgsorientierte Unternehmen. PSL ist Ihr Logistikexperte und realisiert individuell auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittene ganzheitliche Logistiklösungen – mit einem klaren Fokus auf Nachhaltigkeit."

RASTA Vechta - 2025/2026 - Der Kader

Spieler: TJ Bamba (Guard/Forward, 25, USA), Tevin Brown (Guard/Forward, 27, USA), Booker Coplin (Guard, 28, USA), Malcolm Dandridge (Center, 24, USA), Dominik Dolic (Guard, 19, HRV/D), Joschka Ferner (Forward, 30, D), Philipp Herkenhoff (Forward, 26, D), Roy Krupnikas (Guard, 19, D), Tommy Kuhse (Guard, 28, USA), Fynn Lastring (Center, 18, D), Elijah Ndi (Forward, 21, D), Lloyd Pandi (Guard, 26, CAN), Tibor Pleiß (Center, 36, D), Linus Ruf (Center, 20, D), Luc van Slooten (Forward, 23, D), Lars Thiemann (Center, 25, D), Linus Trettin (Forward, 20, D), Alonzo Verge (Guard, 27, USA). Head Coach: Christian Held (37, D). Assistant Coaches: Miguel Zapata (45, ESP) und Marius Graf (34, D).

Livestream

Dyn ist das Zuhause der Basketballfans und überträgt alle Begegnungen der easyCredit BBL, des BBL Pokals, der Toyota Damen Basketball Bundesliga sowie Spiele der Basketball Champions League, der amerikanischen College-Liga NCAA und der ING 3x3 Tour aus. Das umfangreiche Basketball Live-Programm wird von redaktionellen Formaten ergänzt, die auf der Dyn-Plattform und im Anschluss über die Social-Media-Kanäle von Dyn frei empfangbar sind. Dyn ist über den Webbrowser, Mobilgeräte, Tablets, Streaming-Sticks und Smart-TV verfügbar. Für Sportfans, von Sportfans. Dyn Basketball. Dein Sender. Dein Sport.

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