GESCHAFFT, UND MEHR: RASTA ALS SIEBTER IN DIE PLAY-INS!

Alle Fotos: Lukas Adler

(10.5.2026) RASTA Vechta schafft am Sontag mit einem 103:89-Auswärtssieg bei den MLP Academics Heidelberg den Sprung in die Play-Ins. Und: Am 34. Spieltag klettert das Team von Head Coach Christian Held in der easyCredit Basketball Bundesliga-Tabelle sogar noch auf Platz 7. Der bringt den Vechtaern am Dienstag (20:30 Uhr, live bei Dyn) ein Heimspiel gegen die VET-CONCEPT Gladiators Trier ein. Der Sieger qualifiziert sich für die Playoffs, das Viertelfinale gegen ALBA BERLIN. Tickets für Dienstag gehen am Montag um 10 Uhr in den Vorverkauf.

In Kürze

Der frühe Sonntagabend steht ganz im Zeichen von Nervenkitzel pur, weil RASTA unbedingt einen Sieg braucht, im 2. Viertel aber mit 27:32 hinten liegt. Mit 17 Punkten in Serie zum 46:34 reißt das Held-Team das Ruder herum und gewinnt gegen nachlassende Heidelberger schließlich recht souverän mit 14 Punkten Vorsprung. Vor 4.023 Zuschauern im SNP Dome trifft RASTAs Tevin Brown sechs Dreier, ist mit 22 Punkten Top-Scorer der Partie. Entscheidenden Anteil am 17. Saisonsieg hat auch Malik Parsons, der macht 13 seiner 17 Punkte nach dem Seitenwechsel. So gewinnt RASTA das zehnte von 13 Spielen seit der Länderspiel- bzw. BBL Pokal-Pause. In der Tabelle bringt schließlich ein Vierervergleich die Entscheidung über die Play-Ins-Paarungen. Da liegt RASTA nach Punkten bzw. direkten Vergleichen vor Trier, den ROSTOCK SEAWOLVES und den MHP RIESEN Ludwigsburg.

Fakten

Feldwürfe: RASTA 56 % (34/61) - Heidelberg 56 % (36/64)
Zweier: RASTA 74 % (20/27) - Heidelberg 79 % (27/34)
Dreier: RASTA 41 % (14/34) - Heidelberg 30 % (9/30)
Freiwürfe: RASTA 81 % (21/26) - Heidelberg 67 % (8/12)
Rebounds: RASTA 29 (9 off.) - Heidelberg 32 (10 off.)
Assists: RASTA 21 - Heidelberg 29
Ballverluste: RASTA 11 - Heidelberg 16
Steals: RASTA 8 - Heidelberg 11
Blocks: RASTA 0 - Heidelberg 0
Fouls: RASTA 16 - Heidelberg 22
Points In The Paint: RASTA 34 - Heidelberg 52
2nd Chance Points: RASTA 11 - Heidelberg 14
Fast Break Points: RASTA 6 - Heidelberg 11
Höchste Führung: RASTA 17 (100:83) - Heidelberg 5 (32:27)
Bester Zu-Null-Lauf: RASTA 17 (46:34) - Heidelberg 8 (17:18)
Führungswechsel: 5
Gleichstand: 4

Stimmen zum Spiel

Christian Held (Head Coach Vechta): „Wenn man bedenkt, wo wir im Februar standen, ist dieser 7. Platz schon der Wahnsinn. Wir haben damals alles ein Stück weit umgestellt. Es ist beeindruckend, was die Mannschaft seitdem geleistet hat. Ich bin sehr stolz auf die Jungs, wie sie das umgesetzt, welche Reaktion sie gezeigt haben. Wer der Gegner in den Play-Ins ist, ist nicht die Frage. Denn ein einfaches Match-Up gibt es sowieso nicht. Ich denke aber, dass wir in jedem Spiel eine Chance haben, gerade zu Hause mit unseren Fans im RASTA Dome. Heute in Heidelberg war es das erwartet schwere Spiel. Man hat ja in Braunschweig gesehen, was passieren kann, wenn eine Mannschaft nichts mehr zu verlieren hat, vor den eigenen Fans aber noch einen letzten Sieg holen will. Heidelberg hat uns das Leben sehr, sehr schwer gemacht. Ich bin stolz darauf, dass wir es so nach Hause bringen konnten, auch wenn es immer Dinge gibt, die man besser machen kann. Aber jetzt bin ich erstmal sehr, sehr zufrieden mit der Leistung.“

Gerrit Kersten-Thiele (Sportdirektor Vechta): „Dass wir die reguläre Saison jetzt auf dem siebten Tabellenplatz beenden, ist nach allem, was wir diese Saison auch an negativen Phasen hatten, einfach ein tolles Ergebnis. Das zeigt, was in dieser Mannschaft steckt. Auch die Tatsache, dass wir jetzt über so einen langen Zeitraum erfolgreich sein konnten und eben als Team aufgetreten sind und gut zusammengespielt haben, jeder seine Stärken eingebracht und die Teamleistung in den Vordergrund gestellt hat, ist das Resultat, warum wir jetzt auf dem 7. Platz sein können. Ich freue mich sehr für die Mannschaft und den Staff, für die Fans und für den ganzen Verein. Und jetzt mit einem Heimspiel gegen Trier die Möglichkeit zu haben, in die Playoffs zu kommen, ist natürlich eine tolle Sache. Wie gesagt, das Team hat eine tolle Entwicklung genommen. Und jetzt freuen wir uns auf das, was kommt, weil am Ende macht man das ja alles, um in der Post-Season dabei zu sein und dann für jeden, der kommt, ein unangenehmer Gegner zu sein.“

Stefan Niemeyer (Klubchef Vechta): „Wenn man mir Ende Februar, Anfang März gesagt hätte, dass wir noch den 7. Platz erreichen, hätte ich gedacht, derjenige spinnt. Dass wir nun tatsächlich Siebter sind, darf uns unglaublich stolz machen. Jetzt freuen wir uns auf ein Heimspiel in den Play-Ins. Das ist eine schöne Sache und wir wollen mal sehen, was uns noch gelingt. Denn Respekt hat inzwischen, glaube ich, jedes Team vor uns und wir wollen sehen, was dabei rauskommt.“

Carlo Finetti (Head Coach Heidelberg): „Vechta hatte sich heute das Ziel gesetzt, in die Play-Ins zu kommen, und war hochmotiviert, dieses Ziel zu erreichen. Daher herzlichen Glückwunsch und alles Gute von uns für die Post-Season! Was uns betrifft: Wenn man gegen eine der besten Offensivmannschaften spielt, braucht man eine Spitzenleistung in der Verteidigung. Wenn man bedenkt, dass sie vor ein paar Wochen in einer Halbzeit 70 Punkte erzielt haben, haben wir gute Arbeit geleistet, indem wir sie bis zur Halbzeit bei 50 Punkten gehalten haben. Trotz der Niederlage bin ich glücklich über die Einstellung, die wir gezeigt haben, und den Kampfgeist. Denn dies ist wegen der Menschen hier ein magischer Ort. Noch nie in meinem Leben habe ich in einer so schrecklichen Situation eine solche Unterstützung gesehen. Selbst nach hohen Niederlagen sind sie uns zu Auswärtsspielen gefolgt und haben uns bei jedem Heimspiel unterstützt. Deshalb ein riesiges, riesiges Dankeschön an unsere Fans."

1. Viertel

Keine Minute ist gespielt, da geht Alonzo Verge durch einen Ellbogenschlag zu Boden. Hier ist gleich richtig Feuer drin. Verge zahlt es mit reichlich Punkten zurück, u.a. zum 5:5 (2.). Tevin Brown bringt RASTA erstmals in Führung, per Dreier, sein 100. in der easyCredit BBL - 10:7 (3.). Auch der nächste Angriff bringt einen Threeball: TJ Bamba macht das 13:9 (3.), schickt Heidelberg nach nicht einmal drei Minuten in eine erste Auszeit. RASTA ist fast zweistellig weg (18:9, 5.), aber Heidelberg kontert mit einer 13:3-Serie zur 22:21-Führung (7.). Die Gastgeber behaupten die Führung, RASTA bleibt durch Tevin Browns Dunk zum 27:28 (10.) dran - die letzten Punkte des 1. Viertels. Vechta erlaubt in diesen zehn Minuten fünf Offensiv-Rebounds, leistet sich vier Ballverluste.

2. Viertel

Schwerer Start ins 2. Viertel für die Gäste, zum Glück trifft Tommy Kuhse zwei Freiwürfe zum 29:32 (12.). Jetzt netzt Luc van Slooten aus der Corner einen langen Zweier ein, vor RASTAs Bank, und Malik Parsons schickt direkt einen Dunk zur Führung hinterher - 35:34 (14.). Vechta sieht jetzt wirklich wieder besser aus. Ein Einwurf-Play lässt Tibor Pleiß frei werden, der Center trifft von Downtown zum 41:34 (16.). Helds-Team hat sich jetzt aber sowas von reingekämpft, verteidigt, schmeißt sich auf die Bälle, erzwingt Heidelberger Ballverluste. Zur Belohnung gibt’s den sechsten Dreier, Brown trifft zum 49:37 (19.). Das Viertel geht mit 23:14 an die Niedersachsen - ein Statement.

3. Viertel

RASTA stellt zweimal eine zweistellige Führung her, Tevin Browns nächster Dreier zum 59:51 (24.) hält Heidelberg auf Distanz. Auch Lloyd Pandi trifft von jenseits der 6.75 Meter, zum 62:54 (26.). Aber RASTAs nächster Ballverlust bedeutet leichtes Spiel für Paul Zipser, der macht das 61:65 (27.) und schickt das Held-Team in eine Auszeit. Reaktion: Step-Back-Dreier von Brown zum 68:61 (27.)! Und das kann auch Malik Parsons, stellt von Downtown auf 71:63 (29.). Lässt Brown so nicht auf sich sitzen, macht auch noch einen Dreier rein - 74:65 (29.)! Jetzt ist van Slooten schon wieder aufmerksam, fängt einen Pass ab, hat freie Bahn und macht 4.6 Sekunden vor der Viertelpause ein And-One zum 77:67 (30.). Was für ein tolles Ende des 3. Viertels!?

4. Viertel

Das Glück des Tüchtigen: Malik Parsons Dreier überlegt es sich dreimal, viermal, ob er reinfallen soll, tut es dann aber - 82:69 (32.). Mitte des 4. Viertels attackiert Parsons die Zone, hat Erfolg und stellt auf 87:77, gefolgt von einem van Slooten-Three, der mit diesem 90:77 (beides 35.) jeden RASTA-Fan glücklich macht. Heidelberg kann keinen Lauf mehr hinlegen, während Parsons heiß läuft. Er macht auch den 100. Punkt, das 100:83 (39.) - Donut für die Teamkollegen, Auszeit  für Heidelberg, 76 Sekunden vor dem Ende der Regular Season. RASTA holt den Sieg, zieht in die Play-Ins ein. Aber: Als Siebter oder als Achter? Um 18:11 Uhr beginnt das große Warten auf die Ergebnisse der weiteren Spiele.

Ausblick

RASTA spielt am Dienstag um 20:30 Uhr (live bei Dyn) in Vechta gegen die VET-CONCEPT Gladiators Trier.  Tickets für diese Partie gibt es ab Montag um 10 Uhr im Vorverkauf. Dauerkarteninhaber haben ihren Platz derweil schon im Rahmen ihres Abonnement gebucht. Gewinnt RASTA am Dienstag gegen Trier, spielt das Team von Head Coach Christian Held ab dem 17. Mai im Playoff-Viertelfinale gegen ALBA BERLIN - zunächst zweimal auswärts, dann mindestens eimal im RASTA Dome. Geht das Spiel gegen Trier verloren, bekommt RASTA eine zweite Chance. Dann würden Herkenhoff und Co. am Donnerstag (14.5.) um 18:30 Uhr erneut im RASTA Dome spielen, gegen den Gewinner der Partie ROSTOCK SEAWOLVES vs. MHP RIESEN Ludwigsburg (Di., 18:30 Uhr). Informationen zum Ticketverkauf für ein eventuelles Spiel am Donnerstag bzw. für ein erstes Heimspiel im Playoff-Viertelfinale werden nach dem Spiel gegen Trier bekanntgegeben.

Tickets für RASTAs Heimspiele sind Tickets immer, soweit verfügbar, im Vorverkauf (z.B. online auf www.rasta-vechta.de) erhältlich. Auch telefonisch ist der Erwerb möglich: Für Ticketbestellungen erreichen Fans RASTAs Ticket-Partner reservix an 365 Tagen im Jahr zwischen 6 und 22 Uhr unter 0761/88849999. Eine dritte Möglichkeit, an Karten zu kommen, ist der Weg in eine der reservix-Vorverkaufsstellen in und um Vechta (https://tinyurl.com/22ee2ts8), z.B. im n&m Genuss Quartier in Vechta (Große Straße 101), in der Buchhandlung Karl Konerding (Große Str. 89, 49377 Vechta) oder am Bahnhof bei der Tourist-Information Nordkreis Vechta (An der Gräfte 35, 49377 Vechta). Alle Spiele werden auch live bei Dyn gezeigt.

easyCredit BBL - Saison 2025/26 - 34. Spieltag - Sonntag, 10.5.2026 - 16:30 Uhr - SNP Dome

MLP Academics Heidelberg - RASTA Vechta 89:103 (28:27 / 14:23 / 25:27 / 22:26)

HD: Noah Koch, Niklas Würzner (2), Dusan Neskovic, Dominic Vengert, Paul Zipser (6), Sam Williamson (11/11 Assists), Erol Ersek (15/5 Steals), Osun Osunniyi (20/7 Rebounds), Marcel Keßen (4), Michael Weathers (4), Ryan Mikesell (16) und Eric Reed II (11)

VEC: Malik Parsons (17 Punkte), TJ Bamba (12), Luc van Slooten (11), Joschka Ferner (DNP), Tevin Brown (22/4 Steals), Alozo Verge JR (16/7 Assists), Tommy Kuhse (2), Philipp Herkenhoff (6), Linus Trettin, Lars Thiemann (2), Tibor Pleiß (7/7 Rebounds) und Lloyd Pandi (8)

Zuschauer: 4.023

Re-Live: https://www.dyn.sport/event/MLP_Academics_Heidelberg___RASTA_Vechta_80774

RASTA Vechta - 2025/2026 - Der Kader

Spieler: TJ Bamba (Guard/Forward, 25, USA), Tevin Brown (Guard/Forward, 27, USA), Booker Coplin (Guard, 28, USA), Dominik Dolic (Guard, 19, HRV/D), Joschka Ferner (Forward, 30, D), Philipp Herkenhoff (Forward, 26, D), Roy Krupnikas (Guard, 19, D), Tommy Kuhse (Guard, 28, USA), Fynn Lastring (Center, 18, D), Elijah Ndi (Forward, 21, D), Malik Parsons (Guard, 26, USA), Lloyd Pandi (Guard, 26, CAN), Tibor Pleiß (Center, 36, D), Linus Ruf (Center, 20, D), Luc van Slooten (Forward, 23, D), Lars Thiemann (Center, 25, D), Linus Trettin (Forward, 20, D), Alonzo Verge (Guard, 27, USA). Head Coach: Christian Held (37, D). Assistant Coaches: Miguel Zapata (45, ESP) und Marius Graf (34, D).

Livestream

Dyn ist das Zuhause der Basketballfans und überträgt alle Begegnungen der easyCredit BBL, des BBL Pokals, der Toyota Damen Basketball Bundesliga sowie Spiele der Basketball Champions League, der amerikanischen College-Liga NCAA und der ING 3x3 Tour. Das umfangreiche Basketball Live-Programm wird von redaktionellen Formaten ergänzt, die auf der Dyn-Plattform und im Anschluss über die Social-Media-Kanäle von Dyn frei empfangbar sind. Dyn ist über den Webbrowser, Mobilgeräte, Tablets, Streaming-Sticks und Smart-TV verfügbar. Für Sportfans, von Sportfans. Dyn Basketball. Dein Sender. Dein Sport.

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