IN PINK: RASTA SETZT ZEICHEN, IST ABER NICHT EFFEKTIV!

Alle Fotos: Christian Becker

(5.10.2026) Anlässlich des PINKTOBER - dem weltweiten Aktionsmonat, der auf das Thema Brustkrebs, Früherkennung und Forschung aufmerksam macht - tritt RASTA Vechta gegen die Basketball Löwen Braunschweig am Montagabend ganz in Pink an. Die strahlend schönen Trikots können vor 2.888 Zuschauern im RASTA Dome aber nicht überstrahlen, dass die Mannschaft von Head Coach Christian Held am 4. Spieltag der easyCredit Basketball eine 87:93-Niederlage hinnehmen muss.‍

In Kürze

Gegen den mit zwei Siegen in die Saison gestarteten Klub von Welt- und Europameister Dennis Schröder gibt RASTAs D’Mitrik Trice sein Comeback, muss aber weiter auf Tommy Kuhse, Kihei Clark und Lamin Sabally verzichte. Außerdem verliert Vechta Philipp Herkenhoff, der sich am Finger verletzt, im 2. Viertel. Das Held-Team kämpft von Beginn an aufopferungsvoll gegen selbstbewusste Gäste, trifft in Halbzeit eins aber so gut wie nichts aus dem „Land of three“ (3/27). Braunschweig hingegen ist sehr effektiv unterwegs und setzt sich im 4. Viertel auf 75:60 (34.) ab. RASTA startet ein Comeback, reißt seine Fans mit und verkürzt 3:40 Minuten vor dem Ende auf 75:80. Doch die Löwen entkommen den Jägern, weil sie die wichtigen, die entscheidenden Würfe treffen. Den Vechtaern gelingen zwar 24 (!) Offensiv-Rebounds, doch nutzen sie diese nur für 18 Punkte, während das Verhältnis bei den Braunschweigern bei 23 Zählern aus 13 offensiven Boards liegt. Und: Die Gäste treffen 40 % (12/30) ihrer Threeballs, RASTA kann seine Quote erst im 4. Viertel auf zumindest 22 % (9/41) steigern, vergibt zudem gleich neun Freiwürfe.

Stimmen zum Spiel

Christian Held (Head Coach Vechta bei Dyn): „Glückwunsch an Braunschweig! Bevor ich aufs Spiel eingehe, möchte ich noch sagen, dass ich es sehr wichtig finde, dass unser Klub und die Fans anlässlich des PINKTOBER gemeinsam auf eine ganz wichtige Sache aufmerksam gemacht haben. Das war eine gute Aktion! Zum Spiel: Die Effektivität hat heute den Unterschied gemacht. Wir hatten deutlich mehr Würfe, aber am Ende gewinnt die Mannschaft, die mehr Punkte macht. Wir haben es nicht geschafft, unsere Würfe zu treffen. Man merkt, dass wir uns unser Selbstvertrauen neu erarbeiten müssen. Nichtsdestotrotz, so blöd das klingen mag, denke ich, dass wir - zwar kleinteilig - hier und da einen Schritt in die richtige Richtung gemacht haben. Wir haben deutlich mehr offene Würfe kreiert als in den Spielen zuvor. Aber wir müssen die dann eben auch treffen. Daran müssen wir arbeiten und uns so aus diesem Loch herausarbeiten.“

Ramón Díaz (Head Coach Braunschweig): „Wir sind gut in die Saison gestartet und haben heute gewonnen, aber wir haben nicht gut gespielt. Wir haben nicht mit der Identität gespielt, die wir auf dem Parkett zeigen wollen. Wir wollen eine Mannschaft sein, die mit einer Ganzfeldpresse spielt und versucht, den Gegner aus dem Konzept zu bringen. Vor einem Monat galten wir laut Meinung vieler als die schlechteste Mannschaft der Liga und jetzt sind wir auch nicht die beste. Wir haben hart gearbeitet und jetzt ist es an der Zeit, den Schalter umzulegen und so zu spielen, dass wir weitere Spiele gewinnen können. Ich freue mich über den Sieg und die aktuelle Tabellensituation, aber das reicht noch nicht. Sicherlich sind wir gut drauf und haben heute in wichtigen Phasen schwierige Würfe getroffen. Bei Vechta war es genau umgekehrt: Sie hatten in der 1. Halbzeit freie Würfe, die sie nicht verwandelt haben. Aber es war natürlich superwichtig, dass wir die Antworten parat hatten, als Vechta zwei- oder dreimal herankam."

Fakten

Feldwürfe: RASTA 43 % (34/80) - Braunschweig 51 % (33/65)
Zweier: RASTA 64 % (25/39) - Braunschweig 60 % (21/35)
Dreier: RASTA 22 % (9/41) - Braunschweig 40 % (12/30)
Freiwürfe: RASTA 53 % (10/19) - Braunschweig 83 % (15/18)
Rebounds: RASTA 45 (24 off.) - Braunschweig 39 (13 off.)
Assists: RASTA 21 - Braunschweig 20
Ballverluste: RASTA 15 - Braunschweig 15
Steals: RASTA 8 - Braunschweig 9
Blocks: RASTA 1 - Braunschweig 5
Fouls: RASTA 22 - Braunschweig 21
Points In The Paint: RASTA 48 - Braunschweig 34
2nd Chance Points: RASTA 18 - Braunschweig 23
Fast Break Points: RASTA 20 -  Braunschweig 15
Höchste Führung: RASTA keine - Braunschweig 15 (75:60)
Bester Zu-Null-Lauf: RASTA 9 (75:80) - Braunschweig 8 (75:60)
Führungswechsel: 0
Gleichstand: 1

1. Viertel

RASTA beginnt geht mit derselben Starting Five wie am Donnerstag bei Science City Jena. Braunschweig zeigt sich im RAST Dome offensiv so gut wie in den ersten Spielen, geht durch einen Alley-Oop-Dunking von Benjamin Schröder mit 10:5 (4.) nach vorne. Vechta hält dagegen: Nelson Weidemann zieht ein Offensiv-Foul, Armaan Franklin schafft an der Freiwurflinie den Anschluss - 12:13 (6.). Jetzt gibt D’Mitrik Trice sein Comeback, versenkt nach exakt sieben Minuten zwei Freiwürfe zum 14:16. Braunschweig ist an der Reihe, setzt mit einem schweren Dreier von Ferdinand Zylka und einem Dunking von Tajh Green zum 25:18 (9.) gleich zwei Ausrufezeichen. RASTA ist in den ersten zehn Minuten klar besser beim Rebound (15:6), hat aber schon mit sieben Turnovers zu kämpfen.

2. Viertel

Das Held-Team sammelt einen Offensiv-Rebound nach dem anderen ein, schlägt aber kaum Kapital daraus. Die Dreier fallen nicht (2/15), Braunschweig macht das 31:23 (14.) - Auszeit RASTA. An Kampf mangelt es dem Held-Team überhaupt nicht, es wird geackert und attackiert. Tibor Pleiß ist in Braunschweigs Zone zu Hause, und mit einem Put-back-Dunk zum 27:34 (15.) zur Stelle. Die Vechtaer sind da, die Fans an der Pariser Straße auch, was sich jetzt auszahlt: Justin Edler-Davis klaut Benjamin Schröder den Baden-Ball, Armaan Franklin ist für den Alley-Oop-Dunking da - 31:34, Auszeit Braunschweig (16.). Deren zweite lässt nicht lange auf sich warten, weil Philipp Herkenhoff zum 35:39 (19.) stopft. In die Halbzeit geht RASTA aber mit einem 35:43-Rückstand, nachdem man im 2. Viertel keinen von 13 Dreiern (!) versenkt. 

3. Viertel

Ein Dreier fällt: Nelson Weidemann drückt ab, trifft zum 40:45 (22.) - endlich! Dann räumt Pleiß Zaba Bangala ab, Franklin geht auf die Reise, Dunking zum 44:47 (24.). Braunschweig kommt zunächst nicht wirklich vom Weg ab, aber RASTA ist mit viel Energie am Start. Lloyd Pandi tankt sich immer wieder zum Korb durch, stellt so den nächsten Anschluss (52:54, 27.) her. Wird’s brenzlig für die Löwen, sind die im 3. Viertel immer wieder von Downtown gefährlich. Sheldon Edwards trifft einen Dreier zum 59:52 - Auszeit RASTA (28.). Braunschweig macht die Wichtigen rein, wieder ist Edwards nervenstark und besorgt per Threeballl das 63:54 (29.).

4. Viertel

Die Basketball Löwen Braunschweig fahren weiter ihre Krallen aus, jetzt netzt auch Tajh Green von jenseits der 6.75 Meter ein (72:60, 33.). Die Gäste haben ihren Distanzwurf gefunden, Felipe Haase Thiers trifft mit Ablauf der Shotclock zum 75:60 - Auszeit RASTA (34.). Nach nur vier Vechtaer Dreierversuchen im 3. Viertel, werden die Gastgeber nun wohl oder übel ihr Glück wieder von Downtown suchen müssen, um den Rückstand noch aufzuholen. Drei Punkte gibt’s aber auch für ein And-One, Lloyd Pandi macht mit seinem 63:75 (34.) Hoffnung. Die wird nach Armaan Franklins Dreier zum 66:77 (35.) sogar größer! Helds Männer wecken den RASTA Dome wieder auf, Tibor Pleiß verkürzt mit einem Dreier auf 72:80 - noch 4:13 Minuten, Auszeit Braunschweig. Aber: Pleiß mit dem nächsten Dreier (75:80, 37.), Erinnerungen an irre Comebacks kommen hoch, der Dome bebt! Den Spielverderber gibt Ferdinand Zylka: Aus fast neun Metern und praktisch mit Ablauf der Shotclock macht er das 83:75 (37.). Aufgeben ist aber keine Option für das Held-Team, das bis zur letzten Sekunde um jeden Meter fightet. D’Mitrik Trice versenkt 24 Sekunden vor der Schlusssirene den nächsten Dreier zum 84:89, es kann noch was passieren. Braunschweig bleibt cool, an der Freiwurflinie. Dort sichern sich die Löwen den Auswärtssieg, gewinnen 93:87.

Ausblick

RASTA fliegt am Dienstag nach Serbien, wo am Mittwoch um 20 Uhr der 1. Spieltag in der Basketball Champions League auf dem Programm steht - live bei MagentaSport. Das dritte Spiel in dieser Woche findet am Samstag um 20 Uhr im RASTA Dome statt. Gegner ist dann ratiopharm ulm mit Vechtas ehemaligem Head Coach Ty Harrelson. Tickets für alle Heimspiele RASTA Vechtas gibt es im Vorverkauf - z.B. online auf www.rasta-vechta.de. Auch telefonisch ist der Erwerb möglich: Für Ticketbestellungen erreichen Fans RASTAs Ticket-Partner reservix an 365 Tagen im Jahr zwischen 6 und 22 Uhr unter 0761/88849999. Eine dritte Möglichkeit, an Tageskarten zu kommen, ist der Weg in eine der reservix-Vorverkaufsstellen in und um Vechta (https://tinyurl.com/22ee2ts8), z.B. im n&m Genuss Quartier in Vechta (Große Straße 101), in der Buchhandlung Karl Konerding (Große Str. 89, 49377 Vechta) oder am Bahnhof bei der Tourist-Information Nordkreis Vechta (An der Gräfte 35, 49377 Vechta). Alle easyCredit BBL-Spiele werden live bei Dyn gezeigt.

easyCredit BBL - Saison 2026/27 - 4. Spieltag - Montag, 5.10.2026 - 20 Uhr - RASTA Dome

RASTA Vechta - Basketball Löwen Braunschweig 87:93 (21:25 / 14:18 / 21:22 / 31:28)

VEC: D’Mitrik Trice (10 Punkte), Lloyd Pandi (19), Armaan Franklin (15/2 Steals), Peter Hemschemeier (1), Justin Edler-Davis (10), Matt Lewis (2/5 Assists/2 Steals), Philipp Herkenhoff (5), Linus Trettin (2), Tibor Pleiß (16/10 Rebounds), Lars Thiemann (2), Nelson Weidemann (5/2 Steals) und Timo Lanmüller.

BS: Zaba Bangala (7 Punkte/8 Rebounds/2 Steals), Benjamin Schröder (7), De’Jour Reaves (10), Gian Aydinoglu (2), Devin Askew (12/5 Assists/2 Steals), Ferdinand Zylka (11/5 Assists), Sheldon Edwards (16), Leonhard Laar (DNP), Felipe Haase Thiers (6), Chip Flanigan (7), Christopher Wahren (DNP)und Tajh Green (15)

Zuschauer: 2.888

Re-Live: https://www.dyn.sport/event/RASTA_Vechta_Basketball_Löwen_Braunschweig_105241

RASTA Vechta - 2026/2027 - Der Kader

Eliah Braun (Center, 18, D), Kihei Clark (Guard, 27, USA), Dominik Dolic (Guard, 19, HRV/D), Justin Edler-Davis (Forward, 27, USA), Armaan Franklin (Guard/Forward, 25, USA), Peter Hemschemeier (Guard, 22, D), Philipp Herkenhoff (Forward, 26, D), Tommy Kuhse (Guard, 28, USA), Timo Lanmüller (Guard, 25, AUT/D), Matt Lewis (Forward/Guard, 27, USA), Elijah Ndi (Forward, 21, D), Lloyd Pandi (Guard/Forward, 27, CAN), Tibor Pleiß (Center, 36, D), D’Mitrik Trice (Guard, 30, USA), Lamin Sabally (Forward, 23, D/USA), Lars Thiemann (Center, 25, D), Linus Trettin (Forward, 21, D), Nelson Weidemann (Guard, 27, D). Head Coach: Christian Held (38, D). Assistant Coaches: Marius Graf (34, D) und Harm-Ubbo Horst (27, D).

Livestream 

Dyn ist das Zuhause der Basketballfans und überträgt alle Begegnungen der easyCredit BBL, des BBL Pokals, der Toyota Damen Basketball Bundesliga sowie Spiele der Basketball Champions League, der amerikanischen College-Liga NCAA und der ING 3x3 Tour. Das umfangreiche Basketball Live-Programm wird von redaktionellen Formaten ergänzt, die auf der Dyn-Plattform und im Anschluss über die Social-Media-Kanäle von Dyn frei empfangbar sind. Dyn ist über den Webbrowser, Mobilgeräte, Tablets, Streaming-Sticks und Smart-TV verfügbar. Für Sportfans, von Sportfans. Dyn Basketball. Dein Sender. Dein Sport.

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