JBBL: 19 CHOJNACKI-PUNKTE IN EINEM VIERTEL!

Foto: RASTA Vechta
(16.1.2026) Ein überragender Start ins Spiel von Alan Chojnacki hat der U16 von RASTA Vechta am Donnerstag nicht zu einem Sieg verhelfen können. Trotz 19 Punkten des 15-Jährigen im 1. Viertel verlor das Team von Head Coach Jan Schneider bei Tabellenführer Baskets Juniors Oldenburg mit 76:85 (44:42). Am Sonntag steht für RASTAs Talente schon das nächste Top-Spiel in der Jugend Basketball Bundesliga an, dann beim Tabellenzweiten in Recklinghausen.
In Kürze
Am 4. Spieltag der Hauptrunde kassierten die Gäste einen 0:11-Lauf zu einem 13:18-Rückstand, eroberten sich dennoch eine Pausenführung - 29:27. Später gab es dann noch einmal eine schwere Phase für das Schneider-Team, ein 0:15-Lauf, der einen 61:72-Rückstand bedeutete. Diesen Oldenburger Zwischenspurt konnten die Vechtaer nicht mehr kontern, trafen auch nur sechs ihrer 25 Dreier und verloren das Rebound-Duell mit 33:45. Chojnacki wurde mit 26 Punkten Top-Scorer der Partie, Teo Manoilov kam auf 13 Punkte und acht Rebounds. Matchwinner war Oldenburgs Samuel Shchepotkin mit 22 Punkten, neun Rebounds und 7 Assists plus zwei Steals.
Fakten
Feldwürfe: RASTA 39 % (28/71) - Oldenburg 52 % (33/64)
Zweier: RASTA 48 % (22/46) - Oldenburg 51 % (27/53)
Dreier: RASTA 24 % (6/25) - Oldenburg 55 % (6/11)
Freiwürfe: RASTA 74 % (14/19) - Oldenburg 57 % (13/23)
Rebounds: RASTA 33 (10 off.) - Oldenburg 45 (11 off.)
Assists: RASTA 11 - Oldenburg 18
Ballverluste: RASTA 22 - Oldenburg 28
Steals: RASTA 12 - Oldenburg 14
Blocks: RASTA 2 - Oldenburg 2
Fouls: RASTA 25 - Oldenburg 19
Points In The Paint: RASTA 38 - Oldenburg 50
2nd Chance Points: RASTA 10 - Oldenburg 7
Fast Break Points: RASTA 13 - Oldenburg 13
Höchste Führung: RASTA 6 (11:5) - Oldenburg 12 (74:62)
Bester Zu-Null-Lauf: RASTA 8 (11:5) - Oldenburg 15 (72:61)
Führungswechsel: 20
Gleichstand: 10
Stimme zum Spiel
Jan Schneider (Head Coach Vechta): „Wir sind gut in das Spiel gestartet, so dass Oldenburg schon früh eine Auszeit nehmen musste. Das war also eine Parallele zum ersten Spiel gegen sie. In der 2. Halbzeit waren wir dann aber nicht mehr so gut wie noch in der ersten. Der 0:15-Lauf zum Ende des 3. Viertels bzw. zu Beginn des vierten war dann entscheidend. Wir haben noch einmal Energie reingegeben und die Intensität erhöht. Aber es hat nicht mehr gereicht, um das Spiel umzudrehen. Oldenburg hat sich seine Dreier sehr gut herausgespielt, was dann zu einer so sehr guten Trefferquote führt. Uns ist das nach dem 1. Viertel nicht mehr so gut gelungen. Wir waren einfach nicht mehr so im ‚flow‘, hatten zu wenig Energie und haben zu wenig dagegengehalten, gerade gegen ihre großen Guards. Im Vergleich zum letzten Spiel gegen Bramfeld haben wir zwar besser auf den Ball aufgepasst. Aber wir waren immer noch das ein oder andere Mal unaufmerksam, haben Fehler in der Rotation gehabt und zu viele einfache Korbleger kassiert.“
1. Viertel
RASTA ging nach gut zwei Minuten mit 11:5 in Führung, zwang die Gastgeber in eine frühe Auszeit. Nach der lief es wesentlich besser für den Tabellenführer. Die Oldenburger machten elf Punkte in Serie zum 18:13 (5. Minute), da waren erst viereinhalb Minuten gespielt. RASTA hatte die passende Antwort, traf gut von jenseits der 6.75 Meter und ging wieder nach vorne - 21:18 (7.). Alan Chojnacki war von Oldenburgs Defense nicht zu stoppen, der Pole machte 19 Punkte.
2. Viertel
Die Offense des Schneider-Teams lief im 2. Viertel dann schon nicht mehr so rund. Sechs Ballverluste waren in zehn Minuten einfach zu viel. Die Partie blieb aber eng, zumal die RASTAner jetzt beim Rebound besser dagegen hielten. Ging ein Team in Führung, konnte es sich nicht absetzen, in der 1. Halbzeit gab es 15 Führungswechsel und acht ausgeglichene Spielstände. In Minute 18 machte Hannes Bunse das 42:41 für die Gäste, gefolgt von Lindon Mulajs 44:41 (19.).
3. Viertel
Per Dreier stellte Carl Pohlmann in der 24. Minute für RASTA auf 55:50, Emil Schumacher sorgte bei noch knapp vier Minuten Restspielzeit im 3. Viertel für das 61:57. Und dann, dann ging erst einmal nichts mehr bei den Vechtaern. Oldenburg traf u.a. zwei Dreier zum 69:61 nach 30 Minuten. Es waren die einzigen beiden genommenen Threeballs der Gastgeber im 3. Viertel, die in diesen zehn Minuten auch beim Rebound wieder wesentlich besser unterwegs waren (12:7).
4. Viertel
RASTA geriet in der 32. Minute mit zwölf Punkten in Rückstand (62:74), gab sich aber nicht auf, Knapp drei Minuten vor dem Ende verkürzte Erik Brämer auf 72:78 (38.). Näher aber kam das Schneider-Team den Oldenburger nicht mehr und musste nach dem knappen 80:82 in der Vorrunde die zweite Derby-Niederlage hinnehmen. Selbst 28 Turnovers der Oldenburger hatten den Vechtaern letztlich nicht entscheidend in die Karten gespielt.
Ausblick
Am Sonntag (14:30 Uhr) geht es beim Zweiten, den Metropol YoungStars, in Recklinghausen weiter. Das schon dritte Auswärtsspiel in Serie steigt dann am 25.1. (13 Uhr) in Hamburg. Im Februar stehen die vier abschließenden Duelle der Hauptrunde an, von denen RASTA drei Zuhause bestreitet. Der Eintritt ins RASTA Gym ist frei.
JBBL - Saison 2025/26 - Hauptrunde - 4. Spieltag - Mittwoch, 14.1.2026 - 18:30 Uhr
Baskets Juniors Oldenburg - RASTA Academy 85:76 (27:29 / 15:15 / 27:17 / 13:11)
OL: Fritz Mönter (10 Punkte), Lukas Norrenbrock (4), Ben Decker (9), Samuel Shchepotkin (22/9 Rebounds/7 Assists), Paul Brake (11), Aaron Hirmke (3), Bjarne Marohl (DNP), Maximilian Kummer (2), Moritz Schmidt (18/3 Steals), Elias Herdt (2), Aaron La Grange (3), Ricards Nkojs-Eale (1) und Xavier Wiegratz (DNP).
VEC: Stan Bart (1 Punkt), Carl Pohlmann, Erik Brämer (2), Alan Chojnacki (26), Jordan Duranona-Mola (2), Emil Schumacher (15), Hannes Bunse (13/3 Steals), Philip Grothe (2/3 Assists), Kjell Bünger, Lindion MUlaj (2) und Teo Manoilov (13/8 Rebounds)
Zuschauer: k.A.
RASTA Academy - Jugend Basketball Bundesliga (U16) - 2025/2026 - Der Kader
Spieler: Stan Bart (2011), Johann Böging (2011), Erik Brämer (2011), Kjell Bünger (2010), Hannes Bunse (2010), Carl Cromme (2010), Jannis Diamantidis (2011), Johann Dohm (2011), Jordan Duranona-Mola (2010), Jannes Freese (2010), Philip Grothe (2010), Ferdinand Kock (2011), David Lanmüller (2011), Teo Manoilov (2011), Lindion Mulaj (2011), Lukas Pohl (2011), Carl Pohlmann (2010), Till Schäfers (2011), Emil Schumacher (2010), Leonard Voss (2010). Trainer: Jan Schneider. Co-Trainer: Dario Wagner.
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