KLETTERTOUR GEHT WEITER: RASTA SIEGT, JETZT PLATZ 9!

Alle Fotos: Dennis Fischer

(19.4.2026) Zum ersten mal seit Dezember 2019 gewinnt RASTA Vechta bei den Veolia Towers Hamburg und erobert dadurch am 30. Spieltag der easyCredit Basketball Bundesliga Platz 9. Das Team von Head Coach Christian Held startet am Sonntag vor 3.400 Zuschauern in der ausverkauften Inselpark Arena in der 1. Halbzeit den Turbo (53:28) und wehrt am Ende alle Comeback-Versuche der Hanseaten ab. Der 92:83-Auswärtssieg ist RASTAs achter Erfolg aus den letzten neun Spielen.

In Kürze

Vechtas Basketballer spielen die Hamburger zunächst an die Wand, legen einen 23:0-Lauf zum 30:6 (9. Minute) hin und gehen im 3. Viertel mit 61:28 (22.) nach vorne. Die in ihren letzten vier Heimspielen immer siegreichen Hanseaten kämpfen sich ab Mitte des dritten Durchgangs Punkt für Punkt ins Spiel, werden von RASTA aber auf Distanz gehalten. Angeführt vom starken TJ Bamba (21 Punkte, sechs Rebounds und vier Steals) punkten sechs Vechtaer zweistellig. Alonzo Verge kommt auf 19 Punkte, neun Assists und zieht insgesamt zehn Fouls. RASTA punktet aber nicht nur in der Zone konsequent, sondern trifft auch sehr gute 42 % (10/24) der Dreier. Am Freitag ab 20 Uhr will das Held-Team im RASTA Dome die Erfolgsserie fortsetzen, im Niedersachsen-Duell mit den Basketball Löwen Braunschweig.

Stimmen zum Spiel

Christian Held (Head Coach Vechta): „Ich finde, wir haben in der 1. Halbzeit einen wirklich guten Job gemacht. Uns war aber schon in der Halbzeitpause klar, dass Hamburg ins Spiel zurückkommen würde. Sie sind eine gute Mannschaft, die sich hervorragend in die Saison zurückgekämpft hat. Hier wird sehr gut gearbeitet, von daher war uns bewusst, dass da noch was kommen wird. Am Ende ist es dann immer schwierig, so ein Spiel über die Zeit zu kriegen, wenn so eine Mannschaft gerade Zuhause zurück und ins laufen kommt. Wir haben es heute dann gut gemacht, so dass ich alles in allem sehr zufrieden bin.“

Benka Barloschky (Head Coach Hamburg): „Wir arbeiten jeden Tag sehr hart daran, dass aus Träumen auch Ziele werden. Es gibt da ja schon noch einen Unterschied: Ich würde sagen, Ziele sind konkreter. Die Mannschaft hatte sich das Ziel Play-Ins gesteckt, wollte dafür alles reinstecken, was geht, um das Maximum rauszuholen. Das sind hohe, ambitionierte Ziele. Das, was sie in den letzten Wochen getan haben, entsprach auch ihren Worten. Heute war die Messe aber nach dem 1. Viertel gelesen. Wir waren einfach am Anfang nicht gut genug, vielleicht auch deshalb, weil Ergebnisdruck in den Köpfen war. Wir sind in uralte Muster verfallen. Ganz am Anfang waren wir gar nicht so schlecht, haben aber ein paar Korbleger nicht reingemacht und dann mit ein paar ganz, ganz tollen, besonderen Plays, versucht, den Rückstand irgendwie aufzuholen. Dass das schiefgeht, dieses Learning hatten wir eigentlich schon. Aber wir haben diesen Fehler heute noch einmal wiederholt.“

Fakten

Feldwürfe: RASTA 52 % (34/66) - Hamburg 53 % (34/64)
Zweier: RASTA 57 % (24/42) - Hamburg 56 % (24/43)
Dreier: RASTA 42 % (10/24) - Hamburg 48 % (10/21)
Freiwürfe: RASTA 56 % (14/25) - Hamburg 45 % (5/11)
Rebounds: RASTA 32 (9 off.) - Hamburg 39 (9 off.)
Assists: RASTA 19 - Hamburg 14
Ballverluste: RASTA 14 - Hamburg 23
Steals: RASTA 11 - Hamburg 4
Blocks: RASTA 5 - Hamburg 2
Fouls: RASTA 18 - Hamburg 24
Points In The Paint: RASTA 46 - Hamburg 42
2nd Chance Points: RASTA 3 - Hamburg 16
Fast Break Points: RASTA 24 -  Hamburg 21
Höchste Führung: RASTA 33 (61:28) - Hamburg 2 (2:0)
Bester Zu-Null-Lauf: RASTA 23 (30:6) - Hamburg 8 (49:67)
Führungswechsel: 1
Gleichstand: 2

1. Viertel

Minute drei: TJ Bamba versenkt einen ersten Vechtaer Dreier, erste Führung für die Gäste - 7:4. RASTAs Offense läuft wie geschmiert, auch Alonzo Verge trifft, jetzt einen Transition-Three zum schon 12:6 (4.). Und jetzt schon wieder Bamba-Power: Der Modell-Athlet räumt Leonard Thorpe Jr. per Monster-Block ab, erstes defensives Ausrufezeichen des Held Teams (4.)! Es folgt ein Dreier von Philipp Herkenhoff, 16:6 (6.) - Auszeit Hamburg. RASTA punktet immer weiter, den schon fünften Steal veredelt Lloyd Pandi zum 21:6 (7). Doch damit nicht genug, Vechta giert weiter und Herkenhoff gelingt ein And-One zum 26:6 (8.). Auch Tevin Brown trifft noch von Downtown, zum 33:8 (10.). RASTAs 3er-Quote liegt im 1. Viertel bei 83 % (5/6), während sich die Hamburger zehn  (!) Ballverluste leisten.

2. Viertel

Dunking, Lars Thiemann! Der 2.11-Meter-Riese stellt auf 37:15 (13.), gefolgt von Tevin Browns Threeball zum 40:15 (14.). Die Hanseaten versuchen es mittlerweile mit einer Zonen-Verteidigung, RASTA vergibt zunächst zwei Dreier, dann aber schlägt eine Bamba-Bombe durch die Hamburger Reuss ein - 45:25 (17.). Knapp zwei Minuten vor der Halbzeitpause holt Thiemann noch einmal den Hammer raus, stopft mit aller Gewalt ein zum 47:28 (19.). RASTA spielt in der Inselpark Arena einfach „Wow!“, knackt durch Tommy Kuhses noch vor der großen Pause die 50er-Marke und hält die zuletzt in vier Heimspielen siegreichen Hamburger bei unter 30 Zählern.

3. Viertel

Perfekter Start ins 3. Viertel: Brown wird von Verge bedient, Dreier, drin - 56:28 (21.). Und dass Verge natürlich auch selber sehr gut punkten kann kann, zeigt er jetzt, schneidet trotz großer Gegenwehr durch die Zone, macht das And-One zum 61:28 (22.). Hamburg hat Mitte des 3. Viertels (66:39, 25.) 17 Ballverluste, sieht einfach nicht aus, als würde es RASTA an diesem Tag in Bedrängnis bringen können. Aber: Binnen rund viereinhalb Minuten macht RASTA nun lediglich zwei Punkte durch Freiwürfe. In Minute 29 verschenken die Vechtaer den Ball an Zsombor Maronka, der einen Dunking zum 45:67 zeigt - Auszeit RASTA. Das Held-Team macht im 3. Viertel nur 16 Punkte, kassiert einen 3:14-Lauf zum aus Vechtaer Sicht 69:52-Pausenstand.

4. Viertel

Fast Unglaublich, aber wahr: RASTA lässt die Gastgeber zurück in die Partie kommen. Martin Breunig macht das 60:71 (32.), es folgt Vechtas zwölfter Ballverlust, die Inselpark Arena ist da! RASTA braucht jetzt unbedingt Punkte - und bekommt sie: Philipp Herkenhoff netzt mit Ablauf der Shot-Clock einen Dreier zum 74:60 (33.) ein, was fürs Erste große Erleichterung im Gästeblock auslöst. Vor den Augen der Vechtaer Fans trifft dann aber Kenny Ogbe einen Dreier mit Brett, verkürzt auf 66:78 und es sind noch fast sechs Minuten zu spielen. RASTAs Antwort: Alonzo Verge Jr.! Der Guard attackiert zum x-ten Mal, macht per And-One das 81:66 (36.). Die Hanseaten kämpfen trotzdem immer weiter, kommen durch Ogbes nächsten Threeball zum 79:89 (39.). RASTA muss das jetzt an der Freiwurflinie regeln. Das misslingt 40 Sekunden vor Schluss bei einem 90:83-Vorsprung, Verge vergibt beide Chancen. Aber: TJ Bamba ist nach dem zweiten Fehlwurf als erster am Ball, tippt diesen raus zu Verge, so dass Hamburg keine schnellen Punkte machen kann. Das reicht, den Schlusspunkt setzt Lars Thiemann per Dunking zum 92:83.

Ausblick

Zurück im RASTA Dome ist das Held-Team am 24. April (20 Uhr) gegen die Basketball Löwen Braunschweig gefragt. Restkarten für diese Partie gehen am 20. April um 17 Uhr in den Verkauf. Tickets für RASTAs Heimspiele sind immer, soweit verfügbar, im Vorverkauf (z.B. online auf www.rasta-vechta.de) erhältlich. Auch telefonisch ist der Erwerb möglich: Für Ticketbestellungen erreichen Fans RASTAs Ticket-Partner reservix an 365 Tagen im Jahr zwischen 6 und 22 Uhr unter 0761/88849999. Eine dritte Möglichkeit, an Karten zu kommen, ist der Weg in eine der reservix-Vorverkaufsstellen in und um Vechta (https://tinyurl.com/22ee2ts8), z.B. im n&m Genuss Quartier in Vechta (Große Straße 101), in der Buchhandlung Karl Konerding (Große Str. 89, 49377 Vechta) oder am Bahnhof bei der Tourist-Information Nordkreis Vechta (An der Gräfte 35, 49377 Vechta). Alle Spiele werden auch live bei Dyn gezeigt.

easyCredit BBL - Saison 2025/26 - 30. Spieltag - Sonntag, 19.4.2026 - 18 Uhr - Inselpark Arena

Veolia Towers Hamburg - RASTA Vechta 83:92 (10:33 / 18:20 / 24:16 / 31:23)

HH: Leonard Thorpe (9 Punkte/2 Assists), Osaro Rich (6/2 Assists), Zsombor Maronka (17), Jared Grey, Martin Breunig (4/2 Assists), Niklas Wimberg (4), Devon Daniels (24/2 Assists/2 Steals), Kenny Ogbe (6), Karl Gamble II (DNP), Ross Williams (5), Benedikt Turudic und Zachere Perrin (8/11 Rebounds)

VEC: Malik Parsons (2 Punkte), TJ Bamba (21/6 Rebounds/4 Steals), Luc van Slooten, Tevin Brown (10), Alozo Verge JR (19/9 Assists), Tommy Kuhse (7), Philipp Herkenhoff (11/3 Blocks), Linus Trettin, Lars Thiemann (12), Roy Krupnikas  (DNP) und Lloyd Pandi (10)

Zuschauer: 3.400 (ausverkauft)

Re-Live: https://www.dyn.sport/event/Veolia_Towers_Hamburg_RASTA_Vechta_101396

RASTA Vechta - 2025/2026 - Der Kader

Spieler: TJ Bamba (Guard/Forward, 25, USA), Tevin Brown (Guard/Forward, 27, USA), Booker Coplin (Guard, 28, USA), Dominik Dolic (Guard, 19, HRV/D), Joschka Ferner (Forward, 30, D), Philipp Herkenhoff (Forward, 26, D), Roy Krupnikas (Guard, 19, D), Tommy Kuhse (Guard, 28, USA), Fynn Lastring (Center, 18, D), Elijah Ndi (Forward, 21, D), Malik Parsons (Guard, 26, USA), Lloyd Pandi (Guard, 26, CAN), Tibor Pleiß (Center, 36, D), Linus Ruf (Center, 20, D), Luc van Slooten (Forward, 24, D), Lars Thiemann (Center, 25, D), Linus Trettin (Forward, 20, D), Alonzo Verge (Guard, 27, USA). Head Coach: Christian Held (37, D). Assistant Coaches: Miguel Zapata (45, ESP) und Marius Graf (34, D).

Livestream

Dyn ist das Zuhause der Basketballfans und überträgt alle Begegnungen der easyCredit BBL, des BBL Pokals, der Toyota Damen Basketball Bundesliga sowie Spiele der Basketball Champions League, der amerikanischen College-Liga NCAA und der ING 3x3 Tour. Das umfangreiche Basketball Live-Programm wird von redaktionellen Formaten ergänzt, die auf der Dyn-Plattform und im Anschluss über die Social-Media-Kanäle von Dyn frei empfangbar sind. Dyn ist über den Webbrowser, Mobilgeräte, Tablets, Streaming-Sticks und Smart-TV verfügbar. Für Sportfans, von Sportfans. Dyn Basketball. Dein Sender. Dein Sport.

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