NBBL: WENIGE PUNKTE, ABER ZWEI FÜR RASTA!

Alle Fotos: RASTA Vechta
(12.10.2026) Die U19 der RASTA Academy ist erfolgreich in die neue Saison der Nachwuchs Basketball Bundesliga gestartet. Am Sonntag gewann das Team von Head Coach Hendrik Gruhn das Heimspiel gegen die Baskets Juniors Oldenburg mit 57:47 (29:19). In dem Low-Scoring-Game im RASTA Gym wurde Jonas Langermann mit 14 Zählern Top-Scorer der Partie.
In Kürze
Im von der NBBL neu geschaffenen Ligapokal, in dem die acht erfolgreichsten U19-Programme der letzen Jahre in jeweils einer Nord- und einer Süd-Staffel antreten, eroberte RASTA trotz nur 57 Punkten die erste Tabellenführung, weil im Parallelspiel die SKYLINERS aus Frankfurt „nur“ mit acht Punkten Differenz gegen ALBA BERLIN gewannen. Am Sonntag (18.10.) treten die Vechtaer in der Hauptstadt an. Jetzt war das erste Pflichtspiel vor allem von vielen Fehlwürfen geprägt, beide Teams taten sich offensiv extrem schwer. RASTA hielt die Gäste bei einer Wurfquote von gerade einmal 25 %, traf selbst immerhin 29 % der Dreier. Dass das Gruhn-Team nur halb so viele Steals hatte wie die Oldenburger und das Rebound-Duell mit 42:49 verlor, änderte nichts am Heimsieg. Zu dem steuerten neben Langermann drei Vechater jeweils zehn Punkte bei, Eti Ehioghae verbuchte drei Blocks.
Stimme zum Spiel
Hendrik Gruhn (Head Coach Vechta): „Ich glaube, wir haben mit wahnsinnig viel Energie gespielt. Das war das, was wir auch vor dem Spiel verlangt haben, gerade weil wir nicht zusammen trainieren und deshalb nicht zu sehr auf taktische Dinge eingehen konnten, sondern das mehr über die Energie und Intensität machen wollten. Das hat gestern sehr gut funktioniert. Wir haben gut verteidigt, nur 47 Punkte zugelassen. Ich glaube, das ist das Beste, was da gestern passiert ist. Dass offensiv noch ein bisschen Sand im Getriebe war, ich denke, das ist vollkommen verständlich. Und jetzt werden wir die nächsten Spiele nutzen, um besser in einen Rhythmus zu kommen, gerade offensiv. Aber alles in allem bin ich sehr zufrieden mit gestern.“
Fakten
Feldwürfe: RASTA 31 % (20/64) - Oldenburg 25 % (16/63) Zweier: RASTA 33 % (11/33) - Oldenburg 33 % (14/42) Dreier: RASTA 29 % (9/31) - Oldenburg 10 % (2/21) Freiwürfe: RASTA 80 % (8/10) - Oldenburg 65 % (13/20) Rebounds: RASTA 42 (12 off.) - Oldenburg 49 (17 off.) Assists: RASTA 10 - Oldenburg 3 Ballverluste: RASTA 21 - Oldenburg 22 Steals: RASTA 6 - Oldenburg 12 Blocks: RASTA 3 - Oldenburg 0 Fouls: RASTA 20 - Oldenburg 17 Points In The Paint: RASTA 22 - Oldenburg 26 2nd Chance Points: RASTA 6 - Oldenburg 14 Fast Break Points: RASTA 5 - Oldenburg 4 Höchste Führung: RASTA 22 (51:29) - Oldenburg 3 (10:7) Bester Zu-Null-Lauf: RASTA 10 (25:12) - Oldenburg 10 (51:39) Führungswechsel: 2 Gleichstand: 1
1. Viertel
Gleich in den ersten zehn Minuten konnten viele Rebounds abgegriffen werden, weil die Würfe nicht fielen. Dazu kamen jeweils sechs Ballverluste. RASTA hatte mit dem 7:2 den besseren Start, kassierte darauf aber acht Punkte in Serie. Zur Pause war die Partie beim 12:10 völlig offen. Zehn der RASTA-Punkte waren zu gleichen Teilen auf Moritz Grüß und Isayah Juillerat gegangen.
2. Viertel
Mit einem 10:0-Lauf zum 25:12 eroberte RASTA die Kontrolle und erspielte sich beim 29:14 die höchste Führung. Vechta hatte im 2. Viertel drei seiner sechs Dreier getroffen, während die Gäste nach 20 Minuten bei „0/8“ standen. Jonas Langermann hatte mit in diesem Abschnitt sieben Punkten entscheidenden Anteil am Vormarsch der Gruhn-Mannschaft. Für die hatte Louis Sutor schon sechs Rebounds geholt.
3. Viertel
Nach zwölf Punkten im 1. Viertel und 17 im zweiten kam RASTA offensiv weiter besser zurecht. Der Vorsprung wurde bis auf 22 Zähler ausgebaut - 51:29. Oldenburg war nach wie vor praktisch erfolglos von jenseits der 6.75 Meter, RASTA hingegen traf im 3. Viertel vier Dreier. Jetzt waren Epke Kruthaup sieben Punkte in einem einzigen Abschnitt gelungen.
4. Viertel
Oldenburg machte die ersten acht Punkte des Schlussabschnittes zum 39:51, ein Comeback war nicht auszuschließen. 23 Würfe nahmen die Gäste im 4. Viertel, sieben davon von Downtown. Doch die Erfolgsquote blieb mau. RASTA hielt den Gegner trotz eigener nur sechs (!) Punkte in Schach und durfte sich letztlich trotz nlediglich 31-prozentiger Trefferquote aus dem Feld über einen Sieg mit zehn Punkten Differenz freuen - 57:47.
Ausblick
RASTAs 2. Spieltag des Ligapokals führt die Niedersachsen in die Hauptstadt. Am Sonntag (18.10.) ab 16 Uhr gibt es das ewig junge Duell mit ALBA BERLIN. Es treffen die zwei einzigen in 2026 mit dem Gold-Status zertifizierten Nachwuchsstandorte in der easyCredit Basketball Bundesliga aufeinander. Das Prestigeduell findet in der Max-Schmeling-Halle A statt. Auch der 3. Spieltag führt RASTA in die Fremde. Bei den SKYLINERS in Frankfurt müssen die Vechtaer am 25. Oktober um 13 Uhr ran. Die beiden Erstplatzierten der 4er-Gruppe erreichen die Ligapokal-Endrunde. Die Halbfinalspiele und das Finale werden am 30. und 31. Oktober in Form eines Turniers ausgetragen. Dabei spielen der Erste aus dem Norden gegen den Zweiten aus dem Süden im ersten Halbfinale und der Erste aus dem Süden gegen den Zweiten aus dem Norden im zweiten Halbfinale. Anschließen geht es für alle acht Teams des Ligapokals in der A-Division weiter.
NBBL (U19) - 2026/26 - Ligapokal - Gruppe Nord - 1. Spieltag - 11.10.26 - 13:30 Uhr
RASTA Academy - Baskets Juniors Oldenburg 57:47 (12:10 / 17:9 / 22:12 / 6:16)
VEC: Jona Sellenriek, Epke Kruthaup (10/4 Assists), Jonas Langermann (14), Eti Ehioghae (6 Rebounds/3 Blocks), Moritz Grüß (10/3 Steals), Louis Sutor (6 Rebounds), Leon Herges (5), Jordan Duranona-Mola (10), Emilian Spreckelmeyer, Jaron Braun, David Amadou (3) und Isaiah Juillerat (5).
OL: Jonas Bendixen (10 Punkte), Nai-Yahrell Leeuwin (11), Samuel Shchepotkin, Johnell Nyalwal Katatumba (8), Felix van Iersel, Matti Oldiges, Mathis Wickmann (5), Leif Prieß (11 Rebounds), Ari von Wiegen (4/3 Assists/3 Steals), Ricards Nkojs-Eale, Bilal Akyildiz (3) und Bilal Fye (6).
Zuschauer: k.A.
RASTA Academy - Nachwuchs Basketball Bundesliga (U19) - 2026/2027 - Der Kader
Louis Behrendt (2009), Hannes Bunse (2010), Jaron Braun (2010), Alan Chojnacki (2010), Jordan Duranona-Mola (2010), Tristan Gutersohn (2009), Moritz Grüß (2008), Leon Herges (2009), Malik Herges (2009), Etinosasere Ehioghae (2009), Epke Kruthaup (2008), Jonas Langermann (2009), David Amadou (2010), Teo Manoilov (2011), Esli Sebalamu (2010), Emilian Spreckelmeyer (2009) und Louis Sutor (2008).
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