RASTAs „SgH“-TURNIER: „FORTNITE 1ST“ BALLERT ALLES WEG!

Quelle: OM Medien | Fotos: Elke Schikora


(7.1.2026) 17 Mannschaften, so viele wie seit vielen Jahren nicht mehr, haben am Tag nach Weihnachten an RASTAs traditionellem „Sportler gegen Hunger“-Turnier an der Pariser Straße teilgenommen. 64 Spiele wurden am 27. Dezember im RASTA Dome ausgetragen, jedes Team hatte mindestens sieben Partien absolviert. Am Ende gab es praktisch nur Sieger, denn für den guten Zweck konnten 4.500 Euro erlöst werden.

Am Morgen nach dem mehrstündigen Trubel für den guten Zweck war Markus Müller bestens zu-frieden, das war im Gespräch mit der Oldenburgischen Volkszeitung nicht zu überhören. „Es ist wirklich super gelaufen, das war ein richtig tolles Turnier", sagte der Hallensprecher des easyCredit Basketball-Bundesligisten RASTA Vechta, der zusammen mit vielen Mitstreitern das Hobbyturnier durchgeführt hatte.

Die 17 Mannschaften gingen in zwei Gruppen auf Korbjagd. „Wir haben uns riesig über die gute Resonanz gefreut", erklärte Müller. Und er berichtete, dass es theoretisch noch das eine oder andere Team mehr hätte sein können. Aber: Es gab gewisse Kapazitätsgrenzen. Von 12 Uhr bis 18.15 Uhr herrschte auch so richtig Hochbetrieb an der Pariser Straße. Gespielt wurde in zwei Hallen - auf zwei Feldern im RASTA Gym sowie im RASTA Dome. Dass es bisweilen etwas wuselig war, blieb nicht aus. „Aber wir haben das alle zusammen gut hingekriegt", sagte Müller und lobte die Teams für das disziplinierte Pendeln zwischen den beiden Spielorten. Sehr hilfreich war die Premiere eines QR-Codes für das Turnier - so konnten alle Teilnehmer immer alles genau verfolgen.

Natürlich hätten Müller und seine Mitstreiter gerne auf drei Feldern im RASTA Dome gespielt („Dann ist das Turnierflair noch mal ganz anders"), doch die Arena war bereits für das Derby am 29.12. zwischen RASTA und den EWE Baskets Oldenburg vorbereitet. Müller freute sich über „faire Spiele“, der Spaß habe im Vordergrund gestanden und überehrgeiziges Auftreten sei im Keim erstickt worden. „Es waren viele Familien mit Kindern dabei und die Kids haben auch viel gespielt", so Müller. Die Bandbreite der Aktiven reichte von U7 bis Ü50, vom Hobby-Zocker bis zum Ex-Nationalspieler (Dirk Mädrich). Und auch RASTA II-Head Coach Harm-Ubbo Horst mischte für „Sportler gegen Hunger“ mit.

Sehr auffällig: Es gab viele junge Teilnehmer und einen hohen Damen-Anteil. Nach der Vorrunde mit insgesamt 64 Partien (36 in Gruppe A, 28 in Gruppe B) qualifizierten sich die beiden Gruppensieger für das Finale. Das Team „Fortnite 1st", das in der Vorrunde sieben Siege und ein Remis verbucht hatte, traf im Endspiel auf Titelverteidiger „Dribbeldrachen" (sechs Siege, eine Niederlage). „Fortnite 1st“, benannt nach dem beliebten Videospiel, krönte sich mit einem 13:5 zum neuen „SgH“-Champion von RASTA. Platz 3 ging an die „Draken Vaders“, die sich gegen die „Diepholzer Grafen“ mit 11:6 durchsetzten. Der Titel „Sieger der Herzen" ging indes an die „Ballverlust GmbH" und „Magic Rasta", die zwar sieglos blieben aber dennoch viel Spaß hatten. Ein voller Erfolg war auch das Cafeteria-Angebot. 200 RASTA-Burger? Alle weg. 100 Brötchen-Hälften? Alle verkauft. Kuchen? Auch restlos weg. „Das ist super gelaufen", so Müller.

"Sportler gegen Hunger"-Turnier bei RASTA Vechta | 27.12.2025 | RASTA Dome und RASTA Gym

Gruppe A

  1. Fortnite 1st | 22 Punkte | 129:61 Körbe
  2. Draken Vaders | 21 | 96:60
  3. Rastas Finest | 16 | 116:92
  4. Magic Laiens | 13 | 87:74
  5. Team Welpe | 9 | 57:69
  6. Team Rocket | 8 | 80:86
  7. AirBall Allstars | 8 | 85:92
  8. 30 Jahre über Ringniveau | 7 | 66:95
  9. Ballverlust GmbH | 0 | 31:118

Gruppe B

  1. Dribbeldrachen | 18 Punkte | 85:67 Körbe
  2. Diepholzer Grafen| 16 | 79:52
  3. MSG Vechta| 13 | 84:81
  4. Talentschmiede OS | 12 | 98:85
  5. Old but Gold | 10 | 71:68
  6. Rasta Dinklage| 8 | 73:80
  7. New York Bricks | 3 | 58:69
  8. Magic Rasta | 1 | 54:100

Spiel um Platz 3

Draken Vaders - Diepholzer Grafen 11:6

Finale

Fortnite 1st - Dribbeldrachen 13:5

Geburtsstunde von "Sportler gegen Hunger"

Die dramatischen Fernsehbilder der Hungerkatastrophe in Äthiopien unmittelbar vor den Weihnachtstagen 1984 erschütterten ganz Deutschland. Am Freitag, den 14. Dezember 1984, entschloss sich die OV-Sportredaktion, den Ereignissen nicht länger tatenlos zuzusehen. Spontan wurde die Aktion „Sportler gegen Hunger“ ins Leben gerufen, um beim Überleben in Afrika zu helfen. Die OV-Sportredaktion gewann mit dem Kreissportbund (KSB) Vechta die örtliche Sportorganisation für ihre Idee und mobilisierte fortan die Sportler ihres relativ kleinen Verbreitungsgebietes, in dem für sie fremden Metier der karitativen Hungerhilfe Initiativen zu ergreifen. Am Samstag, den 15. Dezember 1984, erfolgte der Aufruf in der OV. Dort hieß es u.a.: „Die dramatische Situation in Afrika erlaubt es nach unserer Auffassung nicht, untätig zu sein. Deswegen tritt der Sport mit dieser Spendenaktion an die Öffentlichkeit. Um zu zeigen, dass er nicht weltfremd ist, nicht immer nur fordert, sondern auch geben kann. Über Aktivitäten der Vereine in dieser Richtung wird ausführlich berichtet. Von gutem Willen allein wird kein Hungernder satt.“ Noch am gleichen Tag spendeten zwei Fußballmannschaften jeweils 500 Mark aus ihren Mannschaftskassen – die ersten Spenden von mittlerweile über sechs Millionen Euro in bislang 41 Jahren.

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