RAUS MIT APPLAUS: STANDING OVATIONS IM RASTA DOME!

Dass RASTA Vechta am Abend durch die 67:84-Niederlage gegen die NINERS Chemnitz in Spiel 4 des Playoff-Viertelfinales in der easyCredit Basketball Bundesliga ausgeschieden ist, davon war zum Spielende im mit 3.140 Zuschauern ausverkauften RASTA Dome nichts zu merken. Die dezimierten Vechtaer, die auf ihre Leistungsträger Joel Aminu und Ryan Schwieger hatten verzichten müssen, wurden für ihre so erfolgreiche Saison mit Standing Ovations gefeiert. Vor allem Tommy Kuhse und der zum Deutschen Meister nach Ulm wechselnde Head Coach Ty Harrelson bekamen großen Applaus.

In Kürze

Kuhse hatte sich nur vier Tage nach einem in Spiel 2 der „Best of five“-Serie erlittenen Bänderriss im einen Sprunggelenk zurück gemeldet und war mit 18 Punkten RASTAs erfolgreichster Werfer. Die NINERS Chemnitz, die nun im Halbfinale auf ALBA BERLIN treffen, hatten den erneuten Ausfall ihres Spielmachers Kaza Kajami-Keane besser verkraften können als RASTA den Ausfall von Aminu (erkrankt) und Schwieger (Gehirnerschütterung). Die Sachsen dominierten über weite Strecken, RASTA kämpfte unermüdlich und brachte den Dome im 3. Viertel wiederholt zum beben. Am Ende aber setzten sich die Gäste doch deutlich und verdient durch. RASTAs Mannschaft kommt am Samstagnachmittag noch einmal mit den Fans zusammen, wenn zwischen 15 und 18 Uhr das Ende dieser so wunderbaren Saison vor dem RASTA Dome gefeiert wird.

Stimmen zum Spiel

Ty Harrelson (Head Coach Vechta): „Ich bin stolz auf alles, was wir erreicht haben. Natürlich bin ich gerade auch enttäuscht. Uns ist der Sprit ausgegangen, wir haben zwei wichtige Spieler heute nicht dabei gehabt. Gratulation an starke Chemnitzer, die heute von Beginn an die Führung hatten. Wir haben alles versucht, um heute eine Antwort auf sie zu finden. Ich bin Miguel und Marius, Domenik, Hendrik und Sebastian sehr dankbar für all die Arbeit, die sie hier reingesteckt haben. Wir haben viel Zeit miteinander verbracht und es sind schöne Erinnerungen. Es waren für mich hier zwar nur zwei Jahre, aber es waren zwei tolle Jahre. Als ich hier angefangen habe, waren wir in der ProA, jetzt standen wir in den BBL-Playoffs. Wir haben den Klub also weitergebracht - das ist wichtig. Ich nehme tolle Erinnerungen an diese Mannschaft und die aus der Vorsaison mit.“

Gerrit Kersten-Thiele (Sportdirektor Vechta): „Vechta ist ein besonderer Standort, an dem Basketball gefeiert wird und einen besonderen Stellenwert hat. Wir lieben das, vor den eigenen Fans zu spielen. Wir können sehr, sehr stolz auf diese Saison sein, auf das wir erreicht haben. Insgesamt war es für den Klub ein sehr tolles Jahr. Ich bin sehr dankbar, mit dem Coaching Staff, den Menschen dahinter, dem Office und der Mannschaft so zusammenarbeiten zu können, wie in diesem Jahr. Es war eine tolle Gruppe. Und das ist auch einer der Gründe, warum wir erfolgreich waren. Alles hat zusammengepasst. Natürlich schaut man auch schon auf die nächste Saison. Aber jetzt gerade überwiegt der Stolz auf das, was wir erricht haben."

Rodrigo Pastore (Head Coach Chemnitz): „In der 1. Halbzeit haben wir eine ordentliche Defense gespielt. Im 3. Viertel gab es eine Phase, in der wir an beiden Enden des Feldes die Kontrolle übers Spiel verloren haben. Aber ich bin sehr stolz auf die Mannschaft, die zweimal hintereinander in Vechta gewonnen hat. Gerade weil wir nicht alle Mann an Bord hatten und einige Spieler auch angeschlagen sind. Aber das sind die Playoffs, jedem Team passiert das. Wir suchen auch nicht nach Entschuldigungen. Wir freuen uns sehr, dass wir die Serie heute beenden konnten. Ab jetzt gilt die Konzentration dem Halbfinale.“

Fakten

Feldwürfe: RASTA 41% (23/56) - Chemnitz 49% (29/59)

Zweier: RASTA 50% (20/40) - Chemnitz 61% (20/33)

Dreier: RASTA 19% (3/16) - Chemnitz 35% (9/26)

Freiwürfe: RASTA 78% (18/23) - Chemnitz 74% (17/23)

Rebounds: RASTA 26 (6 off. ) - Chemnitz 36 (9 off. )

Assists: RASTA 6 - Chemnitz 19

Fouls: RASTA 21 - Chemnitz 23

Ballverluste: RASTA 11 - Chemnitz 13

Steals: RASTA 4 - Chemnitz 4

Blocks: RASTA 3 - Chemnitz 2

Points in the paint: RASTA 32 - Chemnitz 34

2nd Chance Points: RASTA 4 - Chemnitz 11

Fast Break Points: RASTA 6 - Chemnitz 6

Höchste Führung: RASTA 0 - Chemnitz 21 (58:79)

Bester Zu-Null-Lauf: RASTA 6 (36:45) - Chemnitz 7 (7:0)

Führungswechsel: 0

Gleichstand: 0

1. Viertel

So manch einer im RASTA Dome traute seinen Augen nicht, als Tommy Kuhse in der Starting Five stand. Doch der Spielmacher übernahm trotz schmerzenden Knöchels tatsächlich das Kommando und versuchte mit seinem Team das Unmögliche möglich zu machen. Jedoch ließen sich die NINERS Chemnitz auf gar kein Risiko ein, führten schnell mit 7:0 und nach zehn Minuten mit 27:15. Die Sachsen hatten 10:3 Rebounds geholt, RASTA zu vier Ballverlusten gezwungen und waren absolut Herr der Lage.

2. Viertel

Auch im 2. Viertel waren die Gäste von Head Coach Rodrigo Pastore absolut tonangebend. Die NINERS-Defense legte RASTA erneut Ketten an. Die Vechtaer, in dieser Saison eines der gefährlichsten Teams vom Perimeter, konnten - auch bedingt durch das Fehlen von Aminu und Schwieger, in Halbzeit eins nur fünf Dreier werfen, lediglich einer passte. Chemnitz stand gefühlt in jedem Passweg, nur ein Vechtaer Assist in 20 Minuten sprach Bände. Zur großen Pause lagen die Gastgeber mit 26:44 hinten.

3. Viertel

Aufgeben? Niemals! RASTA startete mit mehr Energie, Entschlossenheit und auch Glück ins 3. Viertel, die Defense zog an. Mit einem 6:0-Lauf verkürzten die Vechtaer auf 36:45, Tommy Kuhse machte in diesem Abschnitt elf Punkte. In Minute 26 war RASTA bis auf acht Zähler an die NINERS herangekommen (40:48) - der RASTA Dome wurde zum Hexenkessel. Um ein Haar hätte Kuhse per Dreier sogar auf 43:48 gemacht, doch dieser Versuch ging daneben. Im Gegenangriff jedoch war Chemnitz’ Jeff Garrett von jenseits der 6.75 Meter zur Stelle, machte das 51:40. In den Folgeminuten hielten die Sachsen RASTA wieder auf Distanz.

4. Viertel

Zu Beginn des Schlussabschnittes machten die NINERS Chemnitz, der Hauptrundendritte, Innerhalb von 105 Sekunden den Sack zu. Sie enteilten auf 68:51 (32.), was RASTA angesichts der Personallage nicht mehr kontern konnte. Fehlenden Willen konnte man dem Harrelson-Team indes in keinster Weise unterstellen. Die Vechtaer kämpften bis zur Schlusssirene um jede sich bietende Chance für Punkte, versuchten auch defensiv alles. Der Kräfteverschleiß im vierten Spiel binnen sieben Tagen aber wurde immer deutlicher und die NINERS Chemnitz spielten den Auswärtssieg sicher heraus.

Ausblick

Am Samstag um 15 Uhr kommen Mannschaft, Trainer, Offiziell und hoffentlich viele Fans noch einmal zusammen. Vor dem RASTA Dome laden kühle Getränke und ein Eiswagen, sowie die Freiplätze zu gemeinsamen Aktionen mit den Profis ein. Alle Autogramm- und Selfie-Wünsche werden erfüllt, Klönschnack inklusive. Und: Die ein oder andere Personalentscheidung für die kommenden Saison dürfte auch verkündet werden. Am Sonntagabend werden sich die RASTAner noch einmal zu einem gemeinsame Abendessen zusammenfinden, ehe die Saison 2023-24 endgültig als eine der erfolgreichsten in die Klubgeschichte eingehen wird.

easyCredit BBL - Saison 2023/24 - Viertelfinale - Spiel 4 - 23.5.24 - 18:30 Uhr - RASTA Dome

RASTA Vechta - NINERS Chemnitz 67:84 (14:27/ 12:17 / 23:16 / 18:24)

VEC: Kaya Bayram (2 Punkte), Luc van Slooten, Nat Diallo, Joschka Ferner (3), Tommy Kuhse (18/3 Assists/2 Steals), Johann Grünloh (6/6 Rebounds), Tanner Groves (4), Kaden Anderson (1), Wes Iwundu, (10), Chip Flanigan (10/2 Steals), Spencer Reaves (9) und Rich Aririguzoh (4).

CHE: Brendan Gregori (1 Punkt), Aher Uguak (14), Jeff Garrett (19), Wesley van Beck (8), Jonas Richter (12/6 Rebounds), DeAndre Lansdowne (13/7/2 Steals Assists), Benjamin Koppke, Osman Krubally (7), Dominic Lockhart (3) und Kevin Yebo (7)

Zuschauer:  3.140 (ausverkauft)

easyCredit Basketball Bundesliga - 2023/24 - Playoffs - Viertelfinale - Best-of-five

FC Bayern München (1.) vs. MHP RIESEN Ludwigsburg (8.) - 2:1

Spiel 1: Samstag, 18. Mai, um 20:30 Uhr in München - 98:102 OT

Spiel 2: Pfingstmontag, 20. Mai, um 17 Uhr in München - 83:67

Spiel 3: Mittwoch, 22. Mai, um 18:30 Uhr in Ludwigsburg - 84:73

Spiel 4: Freitag, 24. Mai, um 20:30 Uhr in Ludwigsburg

Spiel 5: Sonntag, 26. Mai, um 19 Uhr in München*

ALBA BERLIN (2.) vs. Telekom Baskets Bonn (7.) 3:0

Spiel 1: Freitag, 17. Mai, um 18:30 Uhr in Berlin - 94:68

Spiel 2: Pfingstsonntag, 19. Mai, um 17 Uhr in Berlin - 83:70

Spiel 3: Dienstag, 21. Mai, um 18:30 Uhr in Bonn - 93:86

NINERS Chemnitz (3.) vs. RASTA Vechta (6.) 3:1

Spiel 1: Freitag, 17. Mai, um 20:30 Uhr in Chemnitz - 83:77

Spiel 2: Pfingstsonntag, 19. Mai, um 19 Uhr in Chemnitz - 87:96

Spiel 3: Dienstag, 21. Mai, um 20:30 Uhr in Vechta - 84:76

Spiel 4: Donnerstag, 23. Mai, um 18:30 Uhr in Vechta - 84:67

ratiopharm ulm (4.) vs. Würzburg Baskets (5.) - 1:2

Spiel 1: Samstag, 18. Mai, um 18:30 Uhr in Ulm - 65:78

Spiel 2: Pfingstmontag, 20. Mai, um 19 Uhr in Ulm - 100:64

Spiel 3: Mittwoch, 22. Mai, um 20:30 Uhr in Würzburg - 79:82

Spiel 4: Freitag, 24. Mai, um 18:30 Uhr in Würzburg

Spiel 5: Sonntag, 26. Mai, um 17 Uhr in Ulm (live bei WELT TV)*

* falls erforderlich

RASTA Vechta - 2023/2024 - Der Kader

Spieler: Joel Aminu (Shooting Guard, 27, D), Richmond Aririguzoh (Center, 25, NGA/USA), Kaya Bayram (Point Guard, 19, D), Joshua Bonga (Point Guard, 18, D), Nat Diallo (Center, 23, D), Joschka Ferner (Small Forward/Power Forward, 28, D), Chip Flanigan (Small Forward, 28, USA), Tanner Groves (Power Forward, 24, USA), Johann Grünloh (Center, 18, D), Wes Iwundu (Small Forward, 29, USA), Noah Jänen (Small Forward, 19, D), Jack Kayil (Point Guard, 17, D), Tommy Kuhse (Point Guard, 26, USA), Spencer Reaves (Shooting Guard, 28, USA/D), Ryan Schwieger (Shooting Guard/Small Forward, 25, USA), Luc van Slooten (Small Forward/Power Forward, 21, D), Linus Trettin (Small Forward, 18, D). Head Coach: Ty Harrelson (43, USA/AUS). Assistant Coaches: Miguel Zapata (44, ESP) und Marius Graf (33, D). Performance Coach: Domenik Theodorou (38, D).

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