ROSTOCK BOCKSTARK: RASTA UNTERLIEGT IM DOME!

Alle Fotos: Christian Becker

(8.5.2026) RASTA Vechta kann den ersten Matchball zur Qualifikation für die Play-Ins nicht nutzen, unterliegt  am Freitagabend den ROSTOCK SEAWOLVES. Vor 3.140 Zuschauern im ausverkauften RASTA Dome verliert das Team von Head Coach Christian Held am 33. Spieltag der easyCredit Basketball Bundesliga mit 78:90 (42:57) und dadurch auch den direkten Vergleich gegen die Mecklenburger. Am Sonntag (16:30 Uhr, live bei Dyn) werden die Vechtaer bei den bereits als Absteiger feststehenden MLP Academics Heidelberg versuchen, den die Play-ins bringenden 17. Saisonsieg zu holen.

In Kürze

RASTA startet stark in die Partie, erspielt sich eine 12:4-Führung (5. Minute). Doch die ohne ihren verletzten Top-Scorer TJ Crockett angereisten Rostocker reißen die Partie an sich, verteidigen sehr stark und dominieren beim Rebound nach Belieben. Zu Beginn des 2. Viertels beginnen die Mecklenburger, sich abzusetzen und führen nach der 1. Halbzeit, in der der im RASTA Dome überragende D’Shawn Schwartz 23 Punkte macht, mit 15 Punkten (57:42). Christian Helds Team kämpft nach dem Seitenwechsel aufopferungsvoll, lässt nur 33 Punkte zu. Doch u.a. weil von den letzten zwölf genommenen Dreiern nur einer fällt und Rostock eigentlich immer eine starke Antwort hat, kommt RASTA nicht mehr näher als zehn Punkte (69:79, 34.) an die Gäste heran. Matchwinner ist SEAWOLVE Schwartz mit 39 Punkten, darunter sieben Threeballs, und 14 Rebounds. RASTAs Top-Scorer ist TJ Bamba mit 19 Punkten plus acht Rebounds. Beim Comeback von Tibor Pleiß gelingen Vechtas Center in knapp neun Minuten neun Punkte und fünf Rebounds.

Stimmen zum Spiel

Christian Held (Head Coach Vechta): „Glückwunsch an die Rostocker, die es heute hervorragend geschafft haben mit einer sehr guten Energie und Physis in das Spiel zu gehen. Wir haben es in der 1. Halbzeit nie geschafft, das zu matchen. Wir haben in der 1. Halbzeit 15 Offensiv-Rebounds abgegeben, das sind viel zu viele. Da müssen wir einen besseren Job machen, in dem wir rauskommen und einen Kampf liefern. Am Sonntag in Heidelberg müssen wir an der 2. Halbzeit von heute anknüpfen. Denn da haben wir die Dinge deutlich besser gemacht als in der 1. Halbzeit. Da haben wir versucht, uns zurück zu kämpfen. Dann sind die Würfe leider nicht gefallen. Aber es fällt dann eben auch schwer, denn Rostock macht es auch sehr gut.“

Przemyslaw Frasunkiewicz (Head Coach Rostock): „Ich denke nicht, dass die Rebounds heute entscheidend waren. Denn wir rebounden ja schon die ganze Saison über sehr gut. Viel wichtiger war heute, dass wir an uns und unsere Chance geglaubt haben, obwohl uns drei Spieler fehlten. Wir haben an den Sieg geglaubt und haben unsere Pick-and-Roll-Defense gegen Alonzo Verge sehr gut gespielt. Wir hatten vor dem Spiel klargemacht, das darauf unser Fokus liegt. Denn Verge spielt eine unglaublich gute Saison. Entscheidend war heute also, dass es uns gelungen ist, RASTAs dieses Pick-and-Roll wegzunehmen. Dass D’Shawn Schwartz schon in der 1. Halbzeit so viele Punkte hatte, ist mir erst gegen Ende des 2. Viertels bewusst geworden. Er war aggressiv und hat wirklich gut gespielt. Er hat nicht gezögert, hat nicht zu viel nachgedacht. Es ist schön, so eine Leistung von einem Spieler zu bekommen, der jetzt das zweite Jahr bei uns ist. Gerade, weil es so ein wichtiges Spiel war, in dem wir bei einer Niederlage aus dem Rennen gewesen wären. Jetzt sind wahrscheinlich alle sehr erschöpft. Es ist nun eimal so, dass wir mit dem Rücken zur Wand stehen. Wenn jetzt aber einer sagt, dass er zu müde ist, braucht er Sonntag nicht zum Spiel kommen. Denn in dieser Phase hat jeder die ein oder andere kleine Verletzung, jeder ist müde.“

Fakten

Feldwürfe: RASTA 42 % (27/64) - Rostock 46 % (37/80)
Zweier: RASTA 50 % (17/34) - Rostock 49 % (25/51)
Dreier: RASTA  33% (10/30) - Rostock 41 % (12/29)
Freiwürfe: RASTA 74 % (14/19) - Rostock 44 % (4/9)
Rebounds: RASTA 34 (8 off.) - Rostock 50 (21 off.)
Assists: RASTA 25 - Rostock 19
Ballverluste: RASTA 10 - Rostock 12
Steals: RASTA 5 - Rostock 4
Blocks: RASTA 7 - Rostock 3
Fouls: RASTA 16 - Rostock 18
Points In The Paint: RASTA 32 - Rostock 42
2nd Chance Points: RASTA 8 - Rostock 24
Fast Break Points: RASTA 11 -  Rostock 2
Höchste Führung: RASTA 9 (17:8) - Rostock 19 (79:60)
Bester Zu-Null-Lauf: RASTA 9 (9:2) - Rostock 10 (18:17)
Führungswechsel: 8
Gleichstand: 2

1. Viertel

Rumms! Wie in der Hinrunde in Rostock zum Ende des Spiels stopft Lars Thiemann jetzt schon zu Beginn, macht nach 40 Sekunden das 2:2. Kurz vorher muss Tevin Brown verletzt raus, ein Schreck für RASTAs Fans. Dieser weicht aber Jubel, weil Alonzo Verge einen Transition-Three zum 9:2 (3.) trifft. Und TJ Bamba legt von Downtown das 12:4 (5.) nach, gefolgt von einer ersten Rostocker Auszeit. Jetzt ist Brown zurück, nimmt sofort einen Corner-Three, stellt auf 17:8 (6.). Die Gäste kontern, legen einen 11:0-Lauf aufs Parkett, führen 18:17 (8.). Rostock wie erwartet ganz stark beim Offensiv-Rebound, greift gleich sieben Boards in RASTAs Zone ab. Bis zur Pause acht Führungswechsel, mit Ende des 1. Viertels macht D'Shawn Schwartz das 25:24 für die SEAWOLVES.

2. Viertel

Gut zwei Minuten sind wieder gespielt, Lukasz Kolenda trifft von Downtown zum 33:26 (13.) - Auszeit RASTA. Rostock greift weiter einen Offensiv-Rebound nach dem anderen ab, der elfte beschert Bent Leuchten das 35:26 (13.). Vechtas zu Beginn starke Defense findet gerade keinen Zugriff. Owen Klassen stopft den Baden-Ball ein zum 37:27 (14.), erste zweistellige Führung Rostocks. Die Gäste machen nahezu alles richtig, treffen jetzt zwei Dreier in Serie - 45:31 (17.), zweite Auszeit RASTA. Dann netzt Brown seinen 99. easyCredit BBL-Dreier ein, eine Bamba-Bombe fliegt von Downtown ins Ziel zum 37:45 (18.) - Auszeit SEAWOLVES. Christian Helds Team fightet, auf ein Hustle-Play von Linus Trettin folgen Monster-Blocks von Brown und Bamba. Doch vorne fällt zu wenig, um aufzuholen - 39:52 (19.) Und jetzt wird’s bitter: Rostocks schon 14. Offensiv-Rebound führt vier Sekunden vor der Halbzeitpause zu einem Dreier der Gäste von Philipp Greene IV fürs 57:42.

3. Viertel

RASTA braucht jetzt Dome-Magie, aber Rostock lässt kein Momentum zu. Greene IV trifft den neunten SEAWOLVES-Dreier - 62:45 (22.). Helds Schützlinge kommen offensiv kaum zur Geltung, Rostock verteidigt bockstark. Mitte des 3. Viertels haben die Rostocker 32 Rebounds geholt, RASTA 16. Jetzt aber: Tevin Brown trifft drei Freiwürfe in Serie, dann sofort Alley-Oop-Layup von ihm und ein Verge-Dunking hinterher - 53:64, Auszeit Rostock (25.). Die Mecklenburger lassen sich nicht aus der Ruhe bringen, ziehen durch Bent Leuchten wieder auf 13 Punkte weg (68:55, 27.). Minute 29: Unter tosendem Jubel gibt Tibor Pleiß sein Comeback. Bringt das die Wende? Rostock ist unbeeindruckt, geht mit +16 (76:60) in die Pause.

4. Viertel

Immer wieder D'Shawn Schwartz! Rostocks #5 macht per Dreier das 79:60 (31.), seine Punkte 30 bis 32. Dann blockt Theiß Kassim Nicholson, hängt vorne Owen Klassen dessen fünftes Foul an und trifft zum 68:79 (33.). Aber Rostock tut RASTA immer wieder weh, sogar mit Brett treffen die SEAWOLVES einen Dreier: Schwartz, natürlich, zum 82:69 (34.), sein sechster Erfolg von Downtown im achten Versuch. Bei RASTA ist es immer wieder Pleiß, der den Dome anheizt, z.B. mit seinem Dreier zum 72:82 (36.). Aber: Binnen 40 Sekunden schlägt es zweimal auf der anderen Seite ein, Christian Held nimmt beim 72:87 die nächste Auszeit (37.). Rostock bleibt weiter cool, melkt clever die Uhr. 80 Sekunden vor Ende macht Elias Bagette das 89:76 - die Entscheidung. RASTA versucht noch, zumindest den direkten Vergleich zu gewinnen. Doch das gelingt gegen starke Mecklenburger an diesem Abend ebenfalls nicht.

Ausblick

RASTA steht nach Abschluss des 33. Spieltages auf Platz 8, punktgleich mit dem dem Neunten, dem Zehnten, dem Elften und dem Zwölften. Richtig gelesen, fünf Teams haben vor dem letzten Spieltag jeweils 16 Siege auf dem Konto. An der Spitze dieses Quintetts liegen die Vechtaer, dank der in diesem Fünfer-Vergleich am meisten geholten Punkte bzw. der gewonnenen direkten Vergleiche. Sonntag müssen die RASTAner bei den MLP Academics Heidelberg antreten - live bei Dyn ab 16:30 Uhr. Die Baden-Württemberger stehen seit ihrer Niederlage vom Donnerstag bei Science City Jena genauso als Absteiger fest, wie die Basketball Löwen Braunschweig.

easyCredit Basketball Bundesliga - Saison 2025/26 - 33. Spieltag - Freitag, 8.5.2026 - 18:30 Uhr

RASTA Vechta - ROSTOCK SEAWOLVES 78:90 (24:25 / 18:32 / 18:19 / 18:14)

VEC: Malik Parsons (5 Punkte), TJ Bamba (19/8 Rebounds), Luc van Slooten, Joschka Ferner (DNP), Tevin Brown (15), Alonzo Verge JR (12/9 Assists), Tommy Kuhse (5), Philipp Herkenhoff (5), Linus Trettin, Lars Thiemann (8/3 Blocks), Tibor Pleiß (9) und Lloyd Pandi (2 Steals)

HRO: Dominic Lokchart, Elias Baggette (2), D’Shawn Schwartz (39/14 Rebounds), Luis Wulff (DNP), Kassim Nicholson (8), DeAndre Lansdowne (6/6 Assists) Lukasz Kolenda (8), Jalen Page, Jonas Zilinskas (DNP),  Philipp Greene IV (13), Owen Klassen (8) und Bent Leuchten (6/2 Blocks)

Zuschauer: 3.140 im RASTA Dome (ausverkauft)

Re-Live: https://www.dyn.sport/event/RASTA_Vechta_ROSTOCK_SEAWOLVES_101529

RASTA Vechta - 2025/2026 - Der Kader

Spieler: TJ Bamba (Guard/Forward, 25, USA), Tevin Brown (Guard/Forward, 27, USA), Booker Coplin (Guard, 28, USA), Dominik Dolic (Guard, 19, HRV/D), Joschka Ferner (Forward, 30, D), Philipp Herkenhoff (Forward, 26, D), Roy Krupnikas (Guard, 19, D), Tommy Kuhse (Guard, 28, USA), Fynn Lastring (Center, 18, D), Elijah Ndi (Forward, 21, D), Malik Parsons (Guard, 26, USA), Lloyd Pandi (Guard, 26, CAN), Tibor Pleiß (Center, 36, D), Linus Ruf (Center, 20, D), Luc van Slooten (Forward, 23, D), Lars Thiemann (Center, 25, D), Linus Trettin (Forward, 20, D), Alonzo Verge (Guard, 27, USA). Head Coach: Christian Held (37, D). Assistant Coaches: Miguel Zapata (45, ESP) und Marius Graf (34, D).

Livestream

Dyn ist das Zuhause der Basketballfans und überträgt alle Begegnungen der easyCredit BBL, des BBL Pokals, der Toyota Damen Basketball Bundesliga sowie Spiele der Basketball Champions League, der amerikanischen College-Liga NCAA und der ING 3x3 Tour. Das umfangreiche Basketball Live-Programm wird von redaktionellen Formaten ergänzt, die auf der Dyn-Plattform und im Anschluss über die Social-Media-Kanäle von Dyn frei empfangbar sind. Dyn ist über den Webbrowser, Mobilgeräte, Tablets, Streaming-Sticks und Smart-TV verfügbar. Für Sportfans, von Sportfans. Dyn Basketball. Dein Sender. Dein Sport.

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