STARK: RASTA BRINGT TITELVERTEIDIGER INS WANKEN!

Archivfoto: RASTA Vechta
(24.3.2026) Als krasser Außenseiter zu Spiel 1 des Playoff-Achtelfinales in der Jugend Basketball Bundesliga angereist, hat RASTAs U16 ALBA Berlin am Sonntag vor erhebliche Probleme gestellt. Die Vechtaer Jungs von Head Coach Jan Schneider brachten den Favoriten, dessen JBBL-Programm letztmals vor knapp zwei Jahren verloren hat, an den Rand einer Niederlage, verloren am Ende aber mit 74:84 (42:43). Spiel 2 der Serie findet am Freitag um 19 Uhr im RASTA Gym in Vechta statt - der Eintritt ist frei.
In Kürze
Vechtas Alan Chojnacki mit 30 Punkten und acht Rebounds sowie der erst 14-jährige Teo Manoilov mit einem Double-Double aus elf Punkten und 17 Rebounds sowie vier Steals hatten großen Anteil daran, dass ihr Team ALBA Berlin, das nun 43 JBBL-Spiele in Serie gewonnen hat, vor so große Probleme stellte. RASTA drehte einen 12:22-Rückstand (10. Minute) in einem dank sechs Dreiern grandiosen 2. Viertel in eine 40:35-Führung (18.) und eroberte sich in Minute 37 einen weiteren Vorsprung (72:71). Am Ende ging den Niedersachsen jedoch die Kraft aus, jeder Wurf wurde sehr schwer und ALBA behielt an der Freiwurflinie die Nerven. Letztlich waren 29 Ballverluste der Vechtaer dann doch der ein oder andere zu viel und die Wurfquote mit 32 % nicht hoch genug, um einen sensationellen Sieg möglich zu machen.
Stimme zum Spiel
Jan Schneider (Head Coach Vechta): „Das Spiel war Werbung für JBBL-Basketball. Es war eine unglaublich hohe Intensität auf dem Feld, beide Teams haben sich nichts geschenkt. Das ganze Setting war sicherlich für alle Spieler ein Erlebnis. ALBA ist besser reingekommen ins Spiel, wir hatten den ein oder anderen Ballverlust zu viel und waren in der Transition-Defense noch nicht so aufmerksam. Das haben wir im 2. Viertel angepasst, haben dann auch besser getroffen, so dass es unser stärkster Abschnitt war - mit sechs erfolgreichen Dreiern. Leider hatten wir vor der Halbzeitpause etwas mit Foul-Trouble zu kämpfen und haben unsere Führung noch abgegeben. Das Spiel war im dritten und 4. Viertel eigentlich komplett ausgeglichen. ALBA hatte im Schlussabschnitt noch etwas mehr Luft als wir, uns ist sie ausgegangen. Wir hatten kein Wurfglück mehr, haben viele Dreier verworfen, Korbleger nicht rein gemacht. Am Ende wurde es ein ‚Stop-the-Clock‘-Spiel, wir mussten ALBA an die Freiwurflinie schicken. Wir haben in den letzten Minuten nicht mehr getroffen, deswegen sieht es deutlicher aus, als es war. Aber ein Sieg ist defintiv möglich gewesen. Wir werden jetzt alle Energie in diese Trainingswoche legen und wollen ALBA am Freitag vor hoffentlich toller Kulisse im RASTA Gym wieder einen tollen Kampf bieten.“
Fakten
Feldwürfe: RASTA 32 % (25/77) - ALBA 42 % (29/69)
Zweier: RASTA 38 % (15/39) - ALBA 47 % (24/51)
Dreier: RASTA 26 % (10/38) - ALBA 28 % (5/18)
Freiwürfe: RASTA 61 % (14/23) - ALBA 70 % (21/30)
Rebounds: RASTA 54 (21 off.) - ALBA 45 (13 off.)
Assists: RASTA 17 - ALBA 18
Ballverluste: RASTA 29 - ALBA 21
Steals: RASTA 8 - ALBA 16
Blocks: RASTA 5 - ALBA 4
Fouls: RASTA 28 - ALBA 21
Points In The Paint: RASTA 30 - ALBA 46
2nd Chance Points: RASTA 13 - ALBA 8
Fast Break Points: RASTA 10 - ALBA 14
Höchste Führung: RASTA 5 (40:35) - ALBA 10 (22:12)
Bester Zu-Null-Lauf: RASTA 6 (26:26) - ALBA 8 (79:72)
Führungswechsel: 14
Gleichstand: 10
1. Viertel
RASTA startete mit sieben Ballverlusten in den ersten zehn Minuten in die Partie, geriet zunächst aber nicht nennenswert hoch in Rückstand. Mit vier Punkten in Serie schaffte Teo Manoilov für sein Team den 10:11-Anschluss (5.), dann verkürzte Alan Chojancki mit zwei Freiwürfen auf 12:15 (8.). Alle Vechtaer Punkte waren auf das Konto des Duos gegangen und weitere kamen leider nicht hinzu. ALBA beendete das 1. Viertel mit einem 7:0-Lauf zum 22:12, hatte in der Zone 12:4 Punkte gemacht und RASTA nur drei von 16 Würfen getroffen.
2. Viertel
Nach im 1. Viertel nur einem getroffenen Dreier bei neun Versuchen, platzte nun RASTAs Knoten: Erik Brämer traf zum 15:22 (11.), Carl Cromme zum 20:24 (12.), Chojnacki zum 29:29 (16.). Doch damit nicht genug, die Vechtaer waren nun wie im Rausch. Auch Emil Schumacher traf von Downtown (32:31, 17.), Chojnacki war erneut zur Stelle (37:33, 18.) und dann besorgte Lukas Pohl das 40:35 (18.). ALBAs Antwort jedoch kam noch vor der großen Pause, ein 8:2-Lauf zum Berliner 43:42.
3. Viertel
RASTA ließ sich nun nicht mehr abschütteln und Emil Schumacher schaffte mit zwei Threeballs in Serie zum 56:56 (27.) den erneuten Ausgleich. Immer dranzubleiben kostete aber Kraft, zum dritten Mal an diesem Nachmittag gehörten den Hausherren die letzten Minuten vor einer Viertelpause. ALBA kam an der Freiwurflinie zu fünf Punkten, Schneiders Team nur zu einem. Und so ging RASTA erneut mit einem Rückstand in eine Pause - 57:61.
4. Viertel
Alan Chojnackis vierter Dreier bedeutete das 62:63 (32.), Jordan Duranona-Mola brachte die Vechtaer durch einen Freiwurf mit 66:65 in Führung. Drei weitere Male legte RASTA vor, so etwa Emil Schumacher zum 72:71 (37.). Die große Sensation schien tatsächlich möglich. Doch wieder war es die Schlussphase eines Viertels, in der ALBA sich zeigte. Die Berliner beendeten das Spiel mit einem 13:2-Lauf zum 84:74.
Ausblick
Das spätestens jetzt mit noch größerer Spannung und Vorfreude erwartet Spiel 2 der Serie steigt am Freitag ab 19 Uhr im RASTA Gym - der Eintritt ist wie immer frei. Sollten Jan Schneiders Team in dieser Partie tatsächlich die Sensation gelingen und ALBA Berlin die erste Niederlage nach 43 Spielen zufügen, würde ein über das Weiterkommen entscheidendes Spiel 3 nötig sein. Dieses würde dann am Sonntag (29.3.) um 13:30 Uhr in der Max-Schmeling-Halle A in Berlin stattfinden.
JBBL - Saison 2025/26 - Hauptrunde - Playoffs - Achtelfinale - Spiel 1 - Sonntag, 22.3.2026 - 13 Uhr
ALBA Berlin - RASTA Academy 84:74 ( 22:12 / 21:30 / 18:15 / 23:17)
ALBA: Mijo Kopilovic (7 Punkte), Amadou Sabally (2), Jakob Schmorleiz (9/4 Assists/4 Steals), Hugo Arzenbacher (DNP), Marcel Bernard (2), Paul Fey (DNP), Julius Quentin (11/2 Blocks), Elia Pohlack (19), Nehemia Büscher (13), Racim Rezouani (15/4 Assists), Moritz Schulz (2) und Malte Behm (4/9 Rebounds).
VEC: Stan Bart, Carl Pohlmann, Erik Brämer (3), Alan Chojnacki (30/4 Assists), Jordan Duranona-Mola (3/2 Blocks), Emil Schumacher (16), Hannes Bunse (1), Lukas Pohl (5), Kjell Bünger (DNP), Carl Cromme (5) und Teo Manoilov (11/17 Rebounds/4 Steals)
Zuschauer: k.A.
Jugend Basketball Bundesliga (U16) - 2025/2026 - Playoffs - Nord - 1/8-Finale - Best of three
ALBA Berlin - RASTA Academy 1:0 (84:74)
SCIENCE CITY JENA - Metropol YoungStars Ruhr 0:1 (72:89)
Baskets Juniors Oldenburg - BG Zehlendorf 1:0 (79:60)
Bramfelder SV - Hamburg Towers 0:1 (37:123)
Jugend Basketball Bundesliga (U16) - 2025/2026 - Playoffs - Süd - 1/8-Finale - Best of three
HAKRO Merlins Crailsheim - VR-Bank Würzburg Baskets Akademie 1:0 (86:73)
Team Baskets Bonn/Köln RAG - TS Jahn München 1:0 (105:100)
Eintracht Frankfurt/SKYLINERS - KICKZ IBAM 1:0 (83:64)
ratiopharm ulm - Porsche BBA Ludwigsburg 1:0 (92:57)
RASTA Academy - Jugend Basketball Bundesliga (U16) - 2025/2026 - Der Kader
Spieler: Stan Bart (2011), Johann Böging (2011), Erik Brämer (2011), Kjell Bünger (2010), Hannes Bunse (2010), Carl Cromme (2010), Jannis Diamantidis (2011), Johann Dohm (2011), Jordan Duranona-Mola (2010), Jannes Freese (2010), Philip Grothe (2010), Ferdinand Kock (2011), David Lanmüller (2011), Teo Manoilov (2011), Lindion Mulaj (2011), Lukas Pohl (2011), Carl Pohlmann (2010), Till Schäfers (2011), Emil Schumacher (2010), Leonard Voss (2010). Trainer: Jan Schneider. Co-Trainer: Dario Wagner.
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