Ü40: RASTAs „ALTE HERREN“ IST NORDDEUTSCHER MEISTER!

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(16.2.2026) Nach dem Sieg bei der Landesmeisterschaft hat RASTAs „Alte Herren“ im Verbund mit weiteren Veteranen vom TSV Quakenbrück und dem Bürgerfelder TB auch den Thron bei der Norddeutschen Meisterschaft erobert. Angeführt von den Ex-Profis Dirk Mädrich und Brandon Thomas gewann die Spielgemeinschaft alle ihre fünf Partien, das Finale mit 65:57 gegen den DBV Charlottenburg. Damit hat sich das Team von Trainer Michael Canisius erneut für die im Sommer stattfindende Deutsche Meisterschaft qualifiziert.
Beim Ausrichter MTV Hohenwestedt in Schleswig-Holstein startete RASTA mit einem 79:54 gegen die MSG Rostock Seawolves/PSV Schwerin in die Gruppenphase, ließ zwei klare Siege über F.T. Vorwärts Kiel (95:35) und MTV Treubund Lüneburg (72:27) folgen. In den drei über 4x7 Minuten gehenden Gruppenspielen war Timo Dietzler mit 17.7 Punkten und neun in den ersten zwei Spielen getroffenen Dreiern RASTAs Top-Scorer.
Im Halbfinale gegen den Gastgeber erspielte sich der Favorit eine frühe 19:5-Führung (7. Minute) und hatte nach dem elften Turnier-Dreier von Dietzler einen 25-Punkte-Vorsprung - 50:25 (18.). Am Ende stand der nächste Kantersieg. Beim 78:42 punkteten elf der zwölf eingesetzten RASTAner, wobei sechs von ihnen acht oder mehr Punkte erzielten.
Spannend wurde es dann im Finale, als RASTA auf die Berliner vom DBV Charlottenburg trafen. Dreier von Dietzler, Thomas und Jens Tepe brachten die Niedersachsen mit 12:5 (3.) nach vorne. Der nächste Threeball von Dietzler bedeutete den 20:12-Pausenstand. In den ersten zwei Minuten des 2. Viertels trafen die Vechtaer drei weitere Male von jenseits der 6.75 Meter und führten nun schon mit 29:17 (9.). Zum Ende des dritten Abschnittes holten die Berliner aber auf, schafften einen 7:2-Lauf zum 43:49.
Die gute Phase des DBV Charlottenburg setzte sich fort. Sieben Punkte in Serie gelangen den Berlinern zu Beginn des 4. Viertels, sie eroberten sich die Führung - 50:49 (23.). RASTA war unter Zugzwang und konnte nun auf seine Ex-Profis vertrauen. Brandon Thomas (304 BBL-Spiele) traf zwei Dreier nacheinander, Dirk Mädrich (277 BBL-Spiele) erhöhte auf 57:50 (26.) und Gintaras Grigisas-Elberfeld (2009-10 RASTAs Kapitän in der ProB) stellte per Dreier auf 60:53 (27.). Den Vorsprung verteidigte das Canisius-Team, die letzten Vechtaer Punkte bei dieser Norddeutschen Meisterschaft machte Timo Dietzler in Minute 27 mit seinem insgesamt 15. Dreier des Wochenendes zum 65:55.
Mit im Schnitt pro Spiel 16.4 Punkten wurde Dietzler bester Scorer seines Teams, gefolgt vom Quakenbrücker Brandon Thomas (11.6), von Dirk Mädrich (9.8.) und dem Oldenburger Lauris Heisen (9.6). Sowohl die „Alte Herren“ RASTAs als auch Finalgegner DBV Charlottenburg sind nun für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert. Die soll am Wochenende des 13./14. Juni stattfinden - wenn möglich in Vechta.
Im Kader von Michael Canisius für die Norddeutsche Meisterschaft standen Hanno Breitenbach (Punkte: 5/11/8/3/0), Gintaras Grigisas-Elberfeld (2/2/DNP/2/5), Timo Dietzler (18/25/10/10/19), Frederik Pilgrim (4/2/2/4/0), Jens Tepe (12/0/7/8/3), Brandon Thomas (16/2/7/11/21), Alexander Drees (0/DNP/2/DNP/DNP), Dirk Mädrich (14/2/DNP/14/9), Martin Gummersbach (4/13/2/11/6), Lauris Heisen (2/22/15/9/0), Mario Tummescheit (2/4/10/0/2), Vasilij Rhode (0/10/7/5/0) und Kai Holzenkamp (DNP/2/2/1/0).
Ü40 - Norddeutsche Meisterschaft - Saison 2025/26 - 14./15.2.25 - Hohenwestedt (SH)
Finale
Charlottenburg - Vechta/Quakenbrück/Bürgerfelde 57:65 (25:35)
Halbfinale
Charlottenburg - Rostock/Schwerin 47:33 (24:20)
Vechta/Quakenbrück/Bürgerfelde - Hohenwestedt 78:42 (36:17)
Vorrunde Gruppe A
Hohenwestedt - Wolfenbüttel 62:60 (31:36)
Wolfenbüttel - Charlottenburg 68:71 (34:40)
Charlottenburg - Hohenwestedt 71:46 (32:30)
Vorrunde Gruppe B
Kiel - Lüneburg 51:47 (19:19)
Rostock/Schwerin - Vechta/Quakenbrück/Bürgerfelde 54:79 (34:42)
Kiel - Vechta/Quakenbrück/Bürgerfelde 35:95 (20:56)
Lüneburg - Rostock/Schwerin 46:62 (20:34)
Vechta/Quakenbrück/Bürgerfelde - Lüneburg 72:27 (42:10)
Rostock/Schwerin - Kiel 74:37 (31:17)
Galerie












