WIE IM RAUSCH: RASTA HOLT GANZ WICHTIGEN HEIMSIEG!

Alle Fotos: Christian Becker
(6.3.2026) Präsentiert von Spieltagssponsor M FOOD GROUP zeigt sich RASTA Vechta am 22. Spieltag der easyCredit Basketball Bundesliga extrem hungrig und verputzt Science City Jena mit 101:64 (53:43). Vor 3.140 restlos begeisterten Zuschauern, abzüglich der rund 20 Fans aus Thüringen, spielt sich das Team von Christian Held am Freitagabend in einen Rausch und kann in diesem „Vier-Punkte-Spiel“ im Kampf um den Klassenerhalt sogar den direkten Vergleich gegen Jena holen.
In Kürze
Zum Matchwinner im RASTA Dome wird Tevin Brown, der sieben Dreier trifft und auch noch sieben Rebounds holt. Dessen 30 Punkte unterstützt Alonzo Verge mit 22 Zählern. Ohne die verletzen Joschka Ferner (Finger), TJ Bamba (Auge) und Booker Coplin (Fuß) kann RASTA einen 0:13-Fehlstart (4. Minute) noch im 1. Viertel wettmachen (28:22) und legt später einen 22:0-Lauf zum 87:55 aufs Parkett (32.). Vechtas Neuzugang Malik Parsons überzeugt sogleich mit zwölf Punkten, sechs Rebounds, zwei Assists und drei Steals. Am Freitagabend ist RASTA das einzige der fünf am Tabellenende stehenden Teams, das einen Sieg einfährt und klettert auf Rang 13. Am Sonntag um 18 Uhr (live bei Dyn) steht das Derby bei den EWE Baskets Oldenburg an, wo die Vechtaer von rund 150 Fans unterstützt werden.
Fakten
Feldwürfe: RASTA 48 % (35/73) - Jena 33 % (23/69)
Zweier: RASTA 57 % (21/37) - Jena 36 % (16/45)
Dreier: RASTA 39 % (14/36) - Jena 29 % (7/24)
Freiwürfe: RASTA 81 % (17/21) - Jena 73 % (11/15)
Rebounds: RASTA 40 (9 off.) - Jena 46 (15 off.)
Assists: RASTA 19 - Jena 11
Ballverluste: RASTA 7 - Jena 18
Steals: RASTA 12 - Jena 6
Blocks: RASTA 5 - Jena 3
Fouls: RASTA 16 - Jena 21
Points In The Paint: RASTA 40 - Jena 30
2nd Chance Points: RASTA 12 - Jena 16
Fast Break Points: RASTA 23 - Jena 2
Höchste Führung: RASTA 40 (101:61) - Jena 13 (13:0)
Bester Zu-Null-Lauf: RASTA 22 (87:55) - Jena 13 (13:0)
Führungswechsel: 3
Gleichstand: 4
Stimmen zum Spiel
Christian Held (Head Coach Vechta): „Wir sind nicht gut in das Spiel gestartet, mit der Einschränkung, dass wir auch in den ersten Minuten sehr offene Würfe hatten. Die haben wir aber alle nicht getroffen. Wenn man dann so eine Saison hat, wie wir sie haben, kommen natürlich direkt die Zweifel. Wir sind aber bei uns geblieben und haben dann einen sehr guten Job gemacht - vor allem in der Defense. In der 2. Halbzeit hatten wir eine Phase mit 17 Stopps in Serie. Das hat uns das Spiel gewonnen, Jena hat in der 2. Halbzeit nur 21 Punkte gemacht. Es freut mich extrem für die Mannschaft, weil sie wirklich hart arbeitet. Wir haben viel an unserer Defense gearbeitet und heute konnte sich das Team dafür belohnen. Es freut mich aber auch für die Fans, die uns, das habe ich schon nach dem Ulm-Spiel gesagt, immer fantastisch unterstützen. Die Stimmung war heute wieder überragend. Dass wir da jetzt endlich auch mal was zurückgeben konnten, das freut uns ungemein.“
Björn Harmsen (Head Coach Jena): „Ich hätte nach dem Beginn überhaupt nicht gesagt, dass es nicht noch für Vechta klappen kann. Ich denke, dass nach den ersten zwei Minuten weniger mit meiner Mannschaft passiert ist, als dass es was mit den Vechtaern gemacht hat. Man hat beiden Teams die Pause angemerkt. Da ist es dann auch egal, wie viel man trainiert oder ob man vielleicht ein Testspiel gemacht hat. Es fehlt dann ein bisschen an Rhythmus. Wir sind zwar besser ins Spiel gestartet. Aber Vechta hat natürlich unglaubliche Qualität, insbesondere auf den Guard-Positionen. RASTA ist dann erst einmal durch unsere Ballverluste ins Spiel gekommen, was ärgerlich war. Entscheidend war dann das Ende des 2. Viertels, wo RASTA auf zehn Punkte weggezogen ist. In dieser Minute hatten wir defensiv und offensiv leider zu viele Fehler hintereinander. Und im 3. Viertel hatte Vechta einfach viel mehr Energie als wir, sie haben sich offensiv in einen Rausch gespielt. Tevin Brown hat unglaublich getroffen, gerade in Transition. Und deswegen war es am Ende auch so deutlich.“
1. Viertel
Philipp Herkenhoff blockt gleich mal einen optimistischen Versuch von Robin Christen, der revanchiert sich von Downtown zum Jenaer 3:0 (1.). Will McNair macht dann RASTAs Fehlstart perfekt, nutzt den schon dritten Offensiv-Rebound der Thüringer zum 11:0 - Auszeit von Christian Held (3.). Nach 3:58 Minuten klingelt es endlich auch drüben, Tevin Brown macht das 3:13 (4.) - und das 5:13 und das 8:13 (5.)! RASTA ist jetzt drin, die Auszeit hat gewirkt, und Malik Parsons macht seine ersten RASTA-Punkte, 17:15 (8.) - Auszeit Science City Jena nach Vechtas 17:2-Lauf. RASTA explodiert, der Dome mit: Tevin Brown trifft den Transition-Three zum 23:17 (9.). Helds Team funktioniert jetzt an beiden Enden des Feldes. Lars Thiemann macht das 1. Viertel zu, mit einem Monster-Block gegen Lorenz Bank. Und so geht RASTA mit „plus sechs“ in die Pause - 28:22.
2. Viertel
Verge macht schon seinen 14. Punkt, stellt auf 35:29 (13.). Nach Vechtas Sturm und Drang hat sich Jena aber wieder gefangen, kommt erst zum Ausgleich (35:35, 15.) und dann auch zur Führung - 39:37, Auszeit RASTA (16.). Aus der heraus trifft Philipp Herkenhoff per Dreier zum 40:37 (16.), Tommy Kuhse ebenso sicher von Downtown - 43:39, jetzt mal Auszeit Jena (17.). Dann ist es die letzte Minuten vor der großen Pause, die alle von den Sitzen reißt: Brown, gerade noch im Gesicht getroffen, behält den Durchblick, macht fünf Punkte in Serie, schickt dann noch Parsons auf die Reise zu dessen 53:43-Dunking!
3. Viertel
RASTA hat schnell die Chance auf „plus 16“ zu stellen, was misslingt. Die Thüringer kontern, Joe Wieskamp trifft per Dreier zum 50:58 (23.). Malik Parsons macht sich weiter Freunde in seinem neuen Zuhause, pflückt Wieskamps Korbleger gerade noch so weg und leitet Verges And-One zum 65:52 (25.) ein. Aber der heißeste Typ im Dome bleibt Tevin Brown! Mit Ablauf der Shotclock trifft er aus neun Metern zum 68:55 und legt den nächsten Transition-Three zum 71:55 nach - Auszeit Jena, Party an der Pariser Straße (26.). Und Brown? Kühlt sich nicht ab! Noch einmal von Downtown, zum sechsten Mal, zum sechsten Mal drin, 74:55 (27.) - der Wahnsinn! Und der geht weiter: Brown trifft noch seinen siebten Threeball, 77:55 (28.), bekommt jetzt eine Pause. Standing Ovations für den Forward, der bei 30 Punkten steht und sein Team zu einer 82:55-Pausenführung wirft.
4. Viertel
Auftakt nach Maß! Linus Trettin mit RASTAs achtem Steal, dann langen Schritten und dem Dunking zum 84:55 (31.). An diesem Abend sind die Vechtaer einfach einen Schritt schneller als ihre Gegner, aufmerksamer und effektiver. Jetzt geht es um den Gewinn des direkten Vergleichs. RASTA bleibt fünf Angriffe in Serie erfolglos, außer Brown hat kaum ein Schütze von jenseits der 6.75 Meter Erfolg. Jena macht knapp sechs Minuten vor dem Ende das 59:87 - Auszeit RASTA (35.). Das Spiel ist jetzt zäher, dann fällt aber endlich ein Dreier: Malik Parsons macht in Minute 28 das 93:60, seine Punkte zehn bis zwölf. Lloyd Pandi hat jetzt auch noch ein paar Pfeile im Köcher: Der Kanadier besorgt aus der Ecke das 98:61 (39.) und das 101:61 (40.) - der RASTA Dome erlebt einen magischen Abend.
Ausblick
Sonntag (18 Uhr, live bei Dyn) geht es für RASTA mit dem Derby bei den EWE Baskets Oldenburg weiter. Die Huntestädter sind nach verkorkstem Saisonstart in Richtig Play-Ins unterwegs. Heute gewannen sie ihr Heimspiel gegen die Telekom Baskets Bonn mit 98:94 und sind nun schon Zehnter. Gegen RASTA wird die Große EWE Arena zum 57. Mal in Folge ausverkauft sein, 6.200 Fans werden erwartet. Nach dem Derby spielen die Vechtaer zweimal in Folge im RASTA Dome: am 14. März gegen die MHP RIESEN Ludwigsburg und am 21. März gegen die NINERS Chemnitz - jeweils an einem Samstag um 20 Uhr. Restkarten fürs Ludwigsburg-Spiel gibt’s ab Montag um 17 Uhr im Vorverkauf. Tickets für RASTAs Heimspiele sind immer, soweit verfügbar, z.B. online auf www.rasta-vechta.de erhältlich. Auch telefonisch ist der Erwerb möglich: Für Ticketbestellungen erreichen Fans RASTAs Ticket-Partner reservix an 365 Tagen im Jahr zwischen 6 und 22 Uhr unter 0761/88849999. Eine dritte Möglichkeit, an Karten zu kommen, ist der Weg in eine der reservix-Vorverkaufsstellen in und um Vechta (https://tinyurl.com/22ee2ts8), z.B. im n&m Genuss Quartier in Vechta (Große Straße 101), in der Buchhandlung Karl Konerding (Große Str. 89, 49377 Vechta) oder am Bahnhof bei der Tourist-Information Nordkreis Vechta (An der Gräfte 35, 49377 Vechta). Alle Spiele werden auch live bei Dyn gezeigt.
easyCredit BBL - Saison 2025/26 - 22. Spieltag - Freitag, 6.3.2026 - 20 Uhr
RASTA Vechta - Science City Jena 101:64 (28:22 / 25:21 / 29:12 / 19:9)
VEC: Malik Parsons (12 Punkte/3 Steals), Luc van Slooten, Tevin Brown (30/7 Rebounds), Alonzo Verge Jr. (22/7 Assists/3 Steals), Tommy Kuhse (9), Philipp Herkenhoff (4), Linus Trettin (2), Lars Thiemann (2), Tibor Pleiß (7/2 Blocks), Roy Krupnikas (DNP) und Lloyd Pandi (13)
JEN: Uchenna Iroegbu (9 Punkte), Will McNair (14), Chris Carter, Robin Christen (10), Joe Wieskamp (10/10 Rebounds), Jack Pagenkopf (4/4 Assists/2 Steals), Keith Braxton (4), Javon Franklin (4), Lorenz Bank (2), Kristofer Krause (5) und Alex Herrera (2)
Zuschauer: 3.140 im RASTA Dome (ausverkauft)
Re-Stream: https://www.dyn.sport/event/RASTA_Vechta_Science_City_Jena_100189
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RASTA Vechta - 2025/2026 - Der Kader
Spieler: TJ Bamba (Guard/Forward, 25, USA), Tevin Brown (Guard/Forward, 27, USA), Booker Coplin (Guard, 28, USA), Dominik Dolic (Guard, 19, HRV/D), Joschka Ferner (Forward, 30, D), Philipp Herkenhoff (Forward, 26, D), Roy Krupnikas (Guard, 19, D), Tommy Kuhse (Guard, 28, USA), Fynn Lastring (Center, 18, D), Elijah Ndi (Forward, 21, D), Malik Parsons (Guard, 26, USA), Lloyd Pandi (Guard, 26, CAN), Tibor Pleiß (Center, 36, D), Linus Ruf (Center, 20, D), Luc van Slooten (Forward, 23, D), Lars Thiemann (Center, 25, D), Linus Trettin (Forward, 20, D), Alonzo Verge (Guard, 27, USA). Head Coach: Christian Held (37, D). Assistant Coaches: Miguel Zapata (45, ESP) und Marius Graf (34, D).
Livestream
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