NBBL: NÄCHSTE DERBY-KLATSCHE FÜR RASTAs U19!

Archivfoto: RASTA Vechta

(18.1.2026) Am 11. Spieltag der Nachwuchs Basketball Bundesliga haben RASTAs Talente eine deutliche Heimniederlage kassiert. Am Sonntag unterlag das Team von Head Coach Harm-Ubbo Horst den Baskets Juniors Oldenburg im heimischen RASTA Gym in Vechta mit 56:80 (24:34). Die Vechtaer verpassten dadurch „Big Points“ im Kampf um die Playoffs und stehen vor den abschließenden drei Spielen einigermaßen unter Druck.

In Kürze

Nach der 69:90-Auswärtsniederlage im ersten Derby vor sieben Wochen, wollten es die RASTAner in der Rückrunde natürlich besser machen, trafen aber auf in allen Belangen überlegene Huntestädter. Horsts Schützlinge, schon am Samstag entweder bei RASTA II in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Nord oder RASTA III in der 1. Regionalliga Nord im Einsatz, wurden gleich im 1. Viertel überfahren (10:22) und kassierten im Schlussabschnitt einen 0:17-Lauf zum 48:78. RASTA erlaubte den Oldenburgern 22 Offensiv-Rebounds und 13 Steals, das Rebound-Duell ging letztlich mit 37:52 verloren. Als einziger Vechtaer zweistellig punkten konnte Epke Kruthaup.

Stimme zum Spiel

Harm-Ubbo Horst (Head Coach Vechta): „Das war heute so etwas wie ein Déjà-vu-Erlebnis. Wie schon in der Hinrunde haben wir uns extrem schwer getan, sahen sehr müde aus. Oldenburg war in allen Belangen besser. Jede ihrer Quoten war besser, sie haben mehr Freiwürfe rausgeholt, haben mehr Rebounds geholt. Diese Statistiken fassen das Spiel eigentlich schon ganz gut zusammen. Wir waren einfach die klar unterlegene Mannschaft. Für unser Ziel, wieder das TOP FOUR zu erreichen, haben wir noch eine Menge Arbeit vor uns. Wir müssen als Team zusammenwachsen und Schritte nach vorne machen, müssen mehr als Team miteinander spielen und auch bessere Lösungen finden. Das gilt zum einen für unsere Offensive, aber auch für unsere Defensive. Wir müssen bis zum Rebound verteidigen und so den Angriff des Gegners beenden, um schnell in unsere Offense zu kommen. Jetzt heißt es, jedes der drei verbleibenden Spiele zu gewinnen, damit wir eine gute Ausgangsposition für die Playoffs erreichen. Gerade sind die Jungs jedenfalls sichtlich enttäuscht. Aber wir haben keine Zeit, uns über das Spiel heute zu ärgern. Das müssen wir in neue Energie umwandeln und dann geht es am Dienstag wieder mit dem Training los.“

Fakten

Feldwürfe: RASTA 35 % (23/65) - Oldenburg 42 % (30/71)
Zweier: RASTA 56 % (19/34) - Oldenburg 53 % (24/45)
Dreier: RASTA 13 % (4/31) - Oldenburg 23 % (6/26)
Freiwürfe: RASTA 67 % (6/9) - Oldenburg 67 % (14/21)
Rebounds: RASTA 42 (14 off.) - Oldenburg (17 off.)
Assists: RASTA 14 - Oldenburg 11
Ballverluste: RASTA 17 - Oldenburg 14
Steals: RASTA 7 - Oldenburg 13
Blocks: RASTA 1 - Oldenburg 3
Fouls: RASTA 23 - Oldenburg 20
Points In The Paint: RASTA 34 - Oldenburg 46
2nd Chance Points: RASTA 7 - Oldenburg 16
Fast Break Points: RASTA 4 - Oldenburg 10
Höchste Führung: RASTA 0  - Oldenburg 30 (78:48)
Bester Zu-Null-Lauf: RASTA 9 (23:28) - Oldenburg 17 (78:48)
Führungswechsel: 0
Gleichstand: 0

1. Viertel

Schlechter konnte der Start ins Derby nicht geraten, RASTA lag in der 6. Minute mit 2:14 hinten. Vier in Serie verwandelte Freiwürfe brachten immerhin das 10:16 (9.). Doch in letzter Minute des 1. Viertels musste das Horst-Team noch zwei Oldenburger Dreier schlucken - 10:22. RASTA hatte sich schon fünf Ballverluste gleistet und alle acht Dreier nicht ins Ziel gebracht. Dass das Rebound-Duell hier noch mit 11:10 an die Gastgeber ging, klang angesichts der weiteren Entwicklung geradezu komisch.

2. Viertel

RASTA fehlte weiter die Präzision von jenseits der 6.75 Meter, verkürzen konnte die Vechtaer aber trotzdem: Kruthaup machte vier Punkte in Serie zum 23:28 (16.). Es war vor der Halbzeitpause Vechtas letzter Punkt aus dem Spiel heraus, Oldenburg konterte diesen 9:0-Lauf der Gastgeber nämlich mit einem 6:1 zur 34:24-Halbzeitführung. Beide Teams hatten nur schlecht von Downtown getroffen, viele Ballverluste hüben wie drüben, Rebounds gab es massig zu holen - nun mit Vorteilen für die Gäste.

3. Viertel

Ein Dreier von Peja Strobl zum 29:37 (22.) und u.a. fünf Punkte von Moritz Grüß zum 36:48 (26.) waren ein Anzeichen von Vechtaer Gegenwehr. Doch Oldenburg setzte zum nächsten Zwischenspurt an, zog auf 55:36 (28.) davon. In Minute 30 sendete Jonas Langermann noch einmal ein Lebenszeichen von RASTA, traf per Threeball zum 43:58. Das Rebound-Duell stand inzwischen bei 28:40 aus Sicht der Vechtaer.

4. Viertel

In Minute 33 stellte Kruthaup auf 48:61, dann machten die Baskets Juniors Oldenburg kurzen Prozess. Innerhalb von rund fünf Minuten gelangen dem Tabellenzweiten 17 Punkte in Serie zum 78:48 (38.). Michel Schillmöller konnte in der „Garbage Time“ mit sechs Punkten noch etwas Ergebniskosmetik betreiben, letztlich stand aber eine 56:80-Niederlage, die fünfte für RASTAs U19 in dieser Hauptrunde.

Ausblick

Harm-Ubbo Horsts Team liegt punktgleich mit den Paderborn Baskets (3. Platz, 6:5 Siege) und dem UBC Münster (4., 6:5) auf Platz 5 - wegen des Dreiervergleichs. Drei Spiele hat die RASTA Academy noch in der Hauptrunde, trifft zweimal auf die Rostock Seawolves (25.1. und 8.2.) und abschließend auf den UBC Münster. Das nächste Heimspiel ist jenes am kommenden Sonntag um 16 Uhr gegen die Rostocker, die bisher nur zwei ihrer elf Spiele gewonnen haben. Mit der Maximalausbeute von drei Siegen könnten die Vechtaer wohl noch Platz 3 erobern, eine noch bessere Platzierung scheint ausgeschlossen.

NBBL - Saison 2025/26 - Hauptrunde A - 10. Spieltag - Sonntag, 18.1.2026 - 14 Uhr

RASTA Academy - Baskets Juniors Oldenburg 56:80 (10:22 / 14:12 / 19:24 / 13:22)

VEC: Michel Schillmöller (8 Punkte), Malik Herges (4), Leon Herges (1), Emilian Spreckelmeyer (2), Epke Kruthaup (11/4 Assists), Jonas Langermann (5/2 Steals), Eti Ehioghae (2), Moritz Grüß (5/7 Rebounds), Louis Behrendt (DNP), Louis Sutor (5), Peja Strobl (7) und Alan Chojnacki (6).

OL: Jonas Bendixen, Nai-Yahrell Leeuwin (3 Punkte), Johnell Nyalwal Katatumba (11), Luca Mevius (18/4 Steals), Bruno Walz (4), Matti Oldiges, Ari von Wiegen (7), Finn Stühlmeyer (7/10 Rebounds), Bilal Fye (13), Bjarne Wendland (2) und Noah Wendland (15)

Zuschauer: k.A.

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