RASTA III: „IM 3. VIERTEL TOTAL DEN FADEN VERLOREN.“

Alle Fotos: RASTA Vechta
(16.2.2026) Im so irre spannenden Abstiegskampf der 1. Regionalliga Nord konnte RASTA Vechta III am Samstag leider keinen Sieg einfahren. Das Duell gegen den ASC 46 Göttingen, ein direkter Konkurrent in der unteren Tabellenhälfte, ging im RASTA Gym mit 76:84 (41:48) verloren. Durch die dritte Niederlage in Serie rutschte das junge Vechtaer Team auf den 15. und somit letzten Tabellenplatz ab.
In Kürze
Bis Mitte Januar hatte RASTA III noch vier Siege in Serie geholt, sich etwas Luft nach unten verschafft. Doch jetzt steckt das Team von Head Coach Jan Schneider, der am Samstag von Harm-Ubbo Horst vertreten wurde, wieder ganz tief im Tabellenkeller. Die Mannschaften auf den Plätzen acht bis 15 haben zwar unterschiedlich viele Spiele absolviert, jedoch zwischen 13 und 15 Niederlagen auf dem Konto, so dass praktisch die halbe Liga um den Klassenerhalt kämpft. Den Vechtaern wurde gegen Göttingen das 3. Viertel zum Verhängnis, in dem nur elf Punkte gelangen. Die Aufholjagd im Schlussabschnitt (24:10) konnte die 14. Niederlage nicht mehr abwenden. RASTAs Routiniers Kevin Smit (18 Punkte) und Malte Giljan (15) waren die besten Scorer des Teams, das aufgrund von Ausfällen und Belastungssteuerung auf einige Talente hatte verzichten müssen.
Stimme zum Spiel
Harm-Ubbo Horst (Head Coach Vechta): „Es war ein sehr physisches Spiel, das wir mit einer etwas kleineren Rotation spielen mussten. Man muss bei solchen Spielterminen berücksichtigen, dass am Freitagabend unser NBBL-Team dran war und am Sonntag unser ProB-Team gefordert ist. Zudem sind Louis Sutor und Peja Strobl erkrankt und Leon Herges ist verletzt. Wir sind sehr solide ins Spiel gestartet. Göttingen war unterm Korb schon sehr groß aufgestellt. Wir mussten versuchen, mit ganz viel Intensität und viel Wille die Rebounds zu holen. Manchmal hat uns einfach auch das Glück gefehlt. Im 3. Viertel haben wir leider total den Faden verloren und das Momentum total an Göttingen. Die Rebounds haben wir nicht mehr bekommen, die Würfe sind nicht gefallen. Im 4. Viertel haben wir noch die Kurve bekommen und es geschafft, uns noch einmal ranzukommen. Das war noch einmal eine krasse Energie, wir hatten viele Hustle-Plays und haben den Ball gut bewegt, so offene Würfe herausgespielt. Leider haben wir es nicht ganz geschafft, das Spiel vollends zu drehen.“
Fakten
k.A.
1. Viertel
Die Vechater, allen voran Felix Christiansen, kamen gut rein in diese Partie. Der 19-Jährige traf im 1. Viertel zwei Dreier und stand zur ersten Pause bei schon zehn Punkte. Das war knapp die Hälfte dessen, was sein Team bis dahin auf der Habenseite verbuchen konnte. Die Führung nach zehn Minuten besorgte Johannes Hellmann per Dreier zum 23:21.
2. Viertel
Ein umjubeltes And-One von Hellmann und weitere Christiansen-Punkte brachten RASTA III mit 28:22 nach vorne. Das war es dann aber fürs erste von der Vechtaer Offense. Der ASC 46 Göttingen machte in den nächsten Minuten 18:6 Punkte, führte mit 39:32 (16.). Nun konnten sich die Vechtaer die Führung nicht mehr zurückerobern, kamen durch Kevin Smit lediglich zum Anschluss - 40:41 (19.). Daniel Zelanto-Vorsovskys Dreier kurz vor Ende der 1. Halbzeit zum Göttinger 48:41 (20.) war dann ein echter Nackenschlag.
3. Viertel
Die Gäste trafen zu Beginn des Abschnittes sogleich wieder von jenseits der 6.75 Meter, Kapitän Nick Boakye machte das 51:41. Das Unheil nahm nun seinen Lauf, RASTA III geriet so richtig unter die Räder. Göttingen zog bis auf 62:45 (26.) davon, ehe Dreier von Malik Herges und Smit zum 51:65 (27.) so etwas wie ein Lebenszeichen der Vechtaer waren. Sie kassierten aber noch neun weitere Punkte und lagen vor dem 4. Viertel mit 22 Zählern zurück - 52:74.
4. Viertel
Mit dem Mute der Verzweiflung aber eben auch klarerem Kopf startet RASTA III nun eine tolle Aufholjagd. Sechs Punkte von Malte Giljan, zwei Dreier von Alen Blakaj und noch ein getroffener Freiwurf von Kevin Smit zum 67:74 (34.) gaben der Partie neue Spannung. In Minute 38 trafen Smit per Dreier und dann Jonas Langermann sogar zum 76:80. Doch Göttingen blieb an der Freiwurflinie cool genug, traf in der Crunchtime vier von sechs Freddies, während die Vechater nicht mehr aufs Scorebaord kamen.
Ausblick
Für RASTA Vechta III geht es am Samstag (21.2.) um 18 Uhr bei den TSG Bergedorf Stargazers weiter. Die Hamburger können sich mit einem Heimsieg praktisch aus dem Abstiegskampf verabschieden, dürften diese Chance also mehr als suchen. Wieder im RASTA Gym spielt RASTA III am 28. Februar um 15 Uhr, wenn der in 22 Spielen ungeschlagene Tabellenführer Berlins Dreams vom DBV Charlottenburg aus Berlin kommt. Der Eintritt ins RASTA Gym ist frei.
1. Regionalliga Nord - Saison 2025/26 - 24. Spieltag - Samstag, 14.2.2026 - 15 Uhr
RASTA Vechta III - ASC 46 Göttingen 76:84 (23:21 / 18:27 / 11:26 / 24:10)
VEC: Malik Herges (7 Punkte), Alen Blakaj (8), Eti Ehioghae (2), Johannes Hellmann (10), Malte Giljan (15), Kevin Smit (18), Felix Christiansen (12), Louis Behrendt, Jonas Langermann (4) und Teo Manoilov.
GOE: Daniel Zelanto-Vorsovsky (15 Punkte), Alan Bause, (10), Maximilan Wagner-Berger (3), Nick Boakye (16), Lukas Heidelberg, Marijan Krstonic (10), Yehor Voloshkov (12), Moah Mulic (3) und Anthony Okao (12).
Zuschauer: 25
RASTA Vechta III - Saison 2025/26 - Der Kader
Louis Behrendt (SG/SF, 2009, D), Alen Blakaj (SF/PF, 2007, D), Alan Chojnacki (SG/SF, 2010, POL), Felix Christiansen (SG, 2006, D), Etinosasere Ehioghae (PF/C, 2009, IRL), Malte Giljan (C, 1995, D), Philip Grothe (PG, 2010, D), Moritz Grüß (SG/SF, 2008, D), Tristan Gutersohn (SG, 2009, D), Johannes Hellmann (PF, 2006, D), Leon Herges (SG, 2009, D), Malik Herges (SF, 2009, D), Epke Kruthaup (PG, 2008, D), Jonas Langermann (PG, 2009, D), Teo Manoilov (C, 2011, D), Jordan Mola (SF, 2010, D), Michel Schillmöller (PG, 2007, D), Kevin Smit (PG, 1991, D), Emilian Spreckelmeyer (PF, 2009, D), Peja Strobl (SG, 2007, AUT) und Louis Sutor (SF, 2008, D)
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