RASTA III: GANZ JUNGES TEAM LERNT WEITER DAZU!

Archivfoto: RASTA Vechta
(23.2.2026) Mit einer noch eimal jüngeren Mannschaft als sonst ist RASTA Vechta zum 25. Spieltag in der 1. Regionalliga Nord angetreten. Bei der 75:81-Niederlage bei den TSG Bergedorf Stargazers standen neun Spieler mit einem Durchschnittsalter von 17.3 Jahren auf dem Feld, dazu gesellte sich noch Malte Giljan (30). Top-Scorer der Vechtaer wurde der 15 Jahre junge Alan Chojnacki mit 17 Punkten, gefolgt vom 19-jährigen Peja Strobl (16).
In Kürze
Die Gäste mit Head Coach Jan Schneider gerieten zu Beginn der Partie mit 2:14 (3. Minute) in Rückstand, steigerten sich aber und waren in der 23. Minute beim 49:52 nicht zum ersten Mal wieder dran am Favoriten. Eine Durststrecke im 3. Viertel (3:13-Lauf), die einen 52:65-Rückstand zur Folge hatte, kam RASTA III allerdings teuer zu stehen. Die endgültige Entscheidung fiel trotzdem erst in der 39. Minute, als Bergedorfs Lars Falkenberg ein And-One zum 80:71 schaffte. Die jungen Vechtaer trafen in der Sporthalle Fährbuernfleet sehr gute 39 % ihrer Dreier, hielten das Duell um die Rebounds offen (36:38). 24 Ballverluste waren allerdings viel zu viele, so dass man nicht einmal von zwölf verworfenen Freiwürfen der Bergedorfer profitieren konnte.
Stimme zum Spiel
Jan Schneider (Head Coach Vechta): „Wir sind mit einer sehr jungen Mannschaft gegen ein wesentlich erfahrenes Team angetreten, dass schon länger auf Viertliganiveau spielt. Das hat man an er ein oder anderen Stelle auch gemerkt. Hier und da war einfach die Physis entscheidend. Dazu kamen unsere Turnovers und dass Bergedorf in manchen Situation einfach cleverer agiert hat. Wir sind auch nicht gut ins Spiel reingekommen. Bergedorf hat gleich ganz gut getroffen, während wir Zeit gebaucht haben, um in unseren Rhythmus zu kommen. Der kam dann aber immer besser und im 2. Viertel hatten wir eine Phase, in der es sehr gut lief. Dem zu Beginn zustande gekommenen Rückstand sind wir aber trotzdem die ganz Zeit hinterhergelaufen. Am Ende haben wir uns noch einmal aufgebäumt und hatten auch insgesamt eine gute Energie, konnten das Spiel aber nicht mehr drehen. Viele Spieler haben heute Schritte nach vorne gemacht und wir haben zwischendurch auch als Team gut funktioniert. Da haben wir den Ball gut laufen lassen, was man auch an den 19 Assists sieht, was ganz ordentlich ist. Alan Chojnacki ist positiv hervorzuheben, er hat es echt toll gemacht. Mit 15 Jahren Top-Scorer in einem Viertligaspiel gegen erfahrene Männer zu sein, ist schon etwas. Es ist schade, dass wir das Spiel nicht gewinnen konnten. Aber es waren auch viele positive Dinge dabei und weil es bei uns um die Entwicklung der Spieler geht, haben wir gute Schritte nach vorne gemacht.“
Fakten
Feldwürfe: RASTA III 41 % (24/58) - Bergedorf 46 % (32/70)
Zweier: RASTA III 44 % (14/32) - Bergedorf 64 % (23/36)
Dreier: RASTA III 39 % (10/26) - Bergedorf 27 % (9/34)
Freiwürfe: RASTA III 74 % (17/23) - Bergedorf 40 % (8/20)
Rebounds: RASTA III 36 (6 off.) - Bergedorf 38 (10 off.)
Assists: RASTA III 19 - Bergedorf 13
Ballverluste: RASTA III 24 - Bergedorf 16
Steals: RASTA III 9 - Bergedorf 18
Blocks: RASTA III 3 - Bergedorf 2
Fouls: RASTA III 18 - Bergedorf 23
Punkte nach Ballverlust: RASTA III 25 - Bergedorf 25
Points In The Paint: RASTA III 28 - Bergedorf 46
2nd Chance Points: RASTA III 5 - Bergedorf 7
Fast Break Points: RASTA III 22 - Bergedorf 15
Punkte durch Bankspieler: RASTA III 23 - Bergedorf 38
Höchste Führung: RASTA III keine - Bergedorf 15 (:)
Bester Zu-Null-Lauf: RASTA III 11 (23:27) - Bergedorf 12 (62:49)
Führungswechsel: 0
Gleichstand: 1
Zeit in Führung: RASTA III 00:00 - Bergedorf 39:49
1. Viertel
Bergedorfs Jephthah Yeboah erwischte RASTA III auf dem falschen Fuß, trug neun Punkte zum 14:2-Start (3.) der Gastgeber bei. Threeballs von Jonas Langermann und Tristan Gutersohn zum 10:16 (5.) ließen die Gäste ankommen, doch nach dem vierten Bergedorfer Dreier im 1. Viertel lagen sie wieder hoch zurück - 12:27 (9.).
2. Viertel
Johannes Hellmann und erneut Langermann trafen gleich nach der Pause von jenseits der 6.75 Meter, verkürzten für RASTSA III auf 23:27 (12.). Die Stargazers waren aber immer noch heiß und netzten selber dreimal vom Perimeter ein, führten in Minute 16 mit 42:31. Mit fünf Punkten in Serie von Alan Chojnacki und drei von Gutersohn schafften die Gäste wieder den Anschluss (39:42, 19.), ehe sie kurz vor der Halbzeit noch das 42:48 kassierten.
3. Viertel
Auch direkt nach dem Seitenwechsel war das Schneider-Team in der Lage, den Favoriten zu ärgern. Ein And-One von Malte Giljan bedeutete den siebten Punkt in Serie zum 49:50 (23.). Danach aber klappte offensiv praktisch nichts mehr. In den folgenden gut sieben Minuten konnte das Scoreboard nur noch drei weitere Punkte der Vechtaer verzeichnen, Chojnacki traf per Dreier zum 52:62 (28.). Acht Ballverluste im 3. Viertel hatten RASTA III ausgebremst.
4. Viertel
Vechtas schon zehnter erfolgreicher Dreier in der 33. Minute von Langermann und anschließende Punkte von Peja Strobl bedeuteten das 61:69. Doch zu einer Wende sollte es nicht mehr kommen. Lars Falkenberg machte sechs Bergedorfer Punkte nacheinander zum 75:61 (36.). RASTA III stemmte sich noch einmal vehement gegen die sich abzeichnende Niederlage. Strobl machte weitere zehn Punkte, aber die Stargazers verteidigten ihren zu Beginn der Partie herausgespielten Vorsprung ausreichend souverän.
Ausblick
Ein „David gegen Goliath“-Duell steht nun für RASTA Vechta III an. Am Samstag um 15 Uhr gastiert Berlin Dreams vom DBV Charlottenburg an der Pariser Straße. Die Hauptstädter kommen mit 23 Siegen aus 23 Spielen in das RASTA Gy, stellen die beste Offense (101.0 PPG) und die beste Defense (69.9 PAPG) der 1. Regionalliga Nord. In der Hinrunde unterlag RASTA III bei den Berlin Dreams mit 52:111. Kaum weniger schwer wird es für die jungen Vechtaer einen Spieltag später, wenn sie am 6. März um 19:15 Uhr im Derby beim TuS Bramsche, dem Tabellenfünften, antreten.
1. Regionalliga Nord - Saison 2025/26 - 25. Spieltag - Samstag, 21.2.26 - 19 Uhr - Fährbuernfleet
TSG Bergedorf Stargazers - RASTA Vechta III 81:75 (27:17 / 21:25 / 17:10 / 16:23)
BER: Manasseh Amoah (3 Punkte/5 Steals), Cameron Green, Lars Falkenberg (17), Filip Marinkovic (2), Patrick Paluch (DNP), Arthur Kobzarenko (6/8 Rebounds), Jephthah Yeboah (11), Alonzo Bakija (8), Samuel Ogunjimi (3), Justin Dennis (18), Jordan Lee Rose (9/3 Assists) und Kevin Duruaku (4)
VEC: Peja Strobl (16 Punkte/4 Steals/3 Blocks), Malte Giljan (8/8 Rebounds/4 Assists), Michel Schillmöller (2), Johannes Hellmann (8), Eti Ehioghae (2), Tristan Gutersohn (8), Louis Sutor (2), Alan Chojnacki (17), Jonas Langermann (12) und Teo Manoilov.
Zuschauer: k.A.
RASTA Vechta III - Saison 2025/26 - Der Kader
Louis Behrendt (SG/SF, 2009, D), Alen Blakaj (SF/PF, 2007, D), Alan Chojnacki (SG/SF, 2010, POL), Felix Christiansen (SG, 2006, D), Etinosasere Ehioghae (PF/C, 2009, IRL), Malte Giljan (C, 1995, D), Philip Grothe (PG, 2010, D), Moritz Grüß (SG/SF, 2008, D), Tristan Gutersohn (SG, 2009, D), Johannes Hellmann (PF, 2006, D), Leon Herges (SG, 2009, D), Malik Herges (SF, 2009, D), Epke Kruthaup (PG, 2008, D), Jonas Langermann (PG, 2009, D), Teo Manoilov (C, 2011, D), Jordan Mola (SF, 2010, D), Michel Schillmöller (PG, 2007, D), Kevin Smit (PG, 1991, D), Emilian Spreckelmeyer (PF, 2009, D), Peja Strobl (SG, 2007, AUT) und Louis Sutor (SF, 2008, D)
Galerie









