THRILLER OHNE HAPPY END: RASTA UNTERLIEGT ZWEITEM!

Alle Fotos: Christian Becker

(11.1.2026) RASTA Vechta steht am Sonntagabend kurz vor einer Überraschung gegen den Tabellenzweiten der easyCredit Basketball Bundesliga, die Fitness First Würzburg Baskets. Vor 3.140 Zuschauern im ausverkauften RASTA Dome kämpfen sich die Hausherren am 15. Spieltag bis in die Verlängerung, in der sie am Ende mit 100:104 den Kürzeren ziehen - präsentiert von Spieltagssponsor Young Potato Farmers. Am Samstag (17.1., 20 Uhr) geht es erneut an der Pariser Straße zur Sache, dann kommt ALBA BERLIN mit Ex-Coach Pedro Calles nach Vechta.

In Kürze

RASTA tritt ohne Philipp Herkenhoff (Schulter) und Lloyd Pandi (Aufbautraining) an, Würzburg schont vor dem „Do-or-Die“-Spiel am Mittwoch in der Basketball Champions League seinen Top-Scorer Marcus Carr. Auch weil Würzburg schon das sechste Spiel in 17 Tagen bestreitet, im RASTA Dome zudem Alen Pjanic wegen einer Verletzung verliert, wittern die Vechtaer eine Chance, gehen mit 35:26 in Führung. Doch ein 3:20-Lauf im 3. Viertel wendet das Blatt - vorerst. Denn das Team von Head Coach Christian Held holt einen Zwölf-Punkte-Rückstand (49:61) auf und Alonzo Verge Jr. wirft sein Team 0.6 Sekunden vor Ende des 4. Viertels in die Overtime - 90:90. In der macht es der Favorit aus Unterfranken aber etwas besser als die Hausherren, bei denen Verge Jr. 27 Punkte erzielt, elf Assists verteilt und sechs Rebounds holt. Die Matchwinner werden Würzburgs Charles Thompson mit 13 Punkten, zehn Rebounds, fünf Assists, drei Steals und fünf Blocks und Brae Ivey mit 25 Punkten.

Fakten

Feldwürfe: RASTA 49 % (37/76) - Würzburg 58 % (36/62)
Zweier: RASTA 54 % (26/48) - Würzburg 59 % (27/46)
Dreier: RASTA 39 % (11/28) - Würzburg 56% (9/16)
Freiwürfe: RASTA 71 % (15/21) - Würzburg 82 % (23/28)
Rebounds: RASTA 31 (14 off.) - Würzburg 38 (11 off.)
Assists: RASTA 23  - Würzburg 24
Ballverluste: RASTA 13 - Würzburg 18
Steals: RASTA 9 - Würzburg 10
Blocks: RASTA 4 - Würzburg 5
Fouls: RASTA 24 - Würzburg 21
Points In The Paint: RASTA 40 - Würzburg 25
2nd Chance Points: RASTA 15 - Würzburg 14
Fast Break Points: RASTA 0 - Würzburg 11
Höchste Führung: RASTA 9 (35:26) - Würzburg 12 (49:61)
Bester Zu-Null-Lauf: RASTA 9 (35:26) - Würzburg 15 (49:61)
Führungswechsel: 11
Gleichstand: 13

Stimmen zum Spiel

Christian Held (Head Coach Vechta): „Zunächst Glückwunsch an Würzburg, die in einer für sie sehr anstrengenden Woche hier einen Kampf abgeliefert haben! Ich denke, für die Zuschauer war es ein schönes Spiel, weil es oft rauf und runter ging. Letztlich war es der Würzburger Lauf im 3. Viertel, der uns gekillt hat. In der Phase haben wir einfach zu viele individuelle Fehler gemacht. Das waren Kleinigkeiten. Aber eine Top-Mannschaft wie Würzburg, Tabellenzweiter, nutzt das aus. Es dauert in solchen Momenten zu lange, bis wir wieder ins Spiel finden, um so einen Lauf zu stoppen. Das war es, was uns dieses Spiel gekostet hat. Wir schaffen es zwar noch, in die Overtime zu kommen. Aber da haben wir es am Ende leider nicht hinbekommen, die nötigen Stopps zu kriegen, die man braucht, um so ein enges Spiel zu gewinnen.“

Sašo Filipovski (Head Coach Würzburg): „In der 1. Halbzeit haben wir ein paar Korbleger gegen Kontakt nicht getroffen. Aber ansonsten war schon die erste Hälfte recht gut. Nach dem Neun-Punkte-Rückstand haben wir einfach Charakter bewiesen. Ich denke, wir hätten das Spiel schon in der regulären Zeit gewinnen können. Da haben wir dann aber ein paar Fehler beim Rebounding gemacht und in unserer Baseline-Defense. Aber letztlich haben wir diesen Sieg verdient gehabt. Vechta hat ein sehr talentiertes Team, sie spielen sehr gut. Mit diesen erfahrenen Spielern im Team sind sie für mich ein Playoff-Team. Ich freue mich  jedenfalls sehr für mein Team, das dieses Spiel für den Klub gewinnen wollte. Denn der hat es uns ermöglicht, dass wir nach dem Spiel in der Slowakei ohne Umwege nach Vechta reisen konnten, so dass wir etwas mehr Zeit zur Regeneration hatten. Und in drei Tagen haben wir ja schon das nächste sehr wichtige Spiel. Ich freue mich sehr über den Sieg und für unsere mitgereisten Fans. Hier in Vechta herrscht immer eine super Atmosphäre. Die Leute hier lieben Basketball und es macht immer Spaß, hier zu spielen.“

1. Viertel

Drei der ersten vier Vechtaer Angriffe sind erfolgreich, Alonzo Verge bringt RASTA mit 6:4 (2.) nach vorne. Fünfmal geht RASTA in den ersten Minuten in Führung, dann sind auch die Würzburger mal dran. Eddy Edigin macht das 12:10 (5.) für die Gäste, die Antwort hat Tevin Brown: Dreier, drin, 13:12 (6.)! Und es klapp noch einmal von Downton, TJ Bamba trifft zum 17:12 (7.), kurz vor Ablauf der Shot Clock. Jetzt steht auch Ryan Schwieger, früher Publikumsliebling im RASTA Dome, auf dem Parkett, macht gleich einmal Bekanntschaft mit Bamba, der ihn blockt und so das 17:17 (8.) verhindert. Würzburgs erste Führung kontert auch Bamba, trifft von jenseits der 6.75 Meter zum 20:18 (9.).

2. Viertel

Boom! Malcolm Dandridge hängt am Korb, hat gerade mit Wucht das 22:21 gemacht (12.). Jetzt ist es ein ganz wildes hin und her, mit besseren Momenten für RASTA. Block Dandridge, Punkte Verge - 26:24 (13.). Es ist eine richtige Block-Party, die RASTA feiert, TJ Bamba räumt Johnathan Stove ab, dann trifft Tommy Kuhse einen And-One-Threeball zum 35:26 - Auszeit Würzburg (16.). Nur 90 Sekunden später ist es Christian Held, der zur Bande bittet. RASTA hat den Vorsprung nicht weiter ausgebaut, liegt noch mit fünf Punkten vorne - 37:32 (18.). Würzburg kommt noch näher, Schwieger trifft von Downtown zum 37:39-Anschluss (19). Jetzt noch ein Push von RASTA vor der Halbzeitpause, Verge macht vier Punkte in Serie zum 45:39 (20.). RASTA nach 20 Minuten erst mit fünf Ballverlusten, prima Wurfquote (51 %), aber 15:19 Rebounds.

3. Viertel

Gerade mal 56 Sekunden sind gespielt, Held ruft zur nächsten Auszeit. Würzburg hat gerade ganz leicht fünf Punkte gemacht, hat wieder aufgeschlossen (46:47, 21.). RASTA tut sich schwer, kassiert einen Rückstand und gleich danach, nach dem schon dritten Ballverlust im 3. Viertel, ein And-One von Davion Mintz zum 49:53 (24.). Bei den Gastgebern klappt minutenlang gar nichts, der fünfte Turnover dieses Abschnitts legt Würzburg das 59:49 (26.) auf - nächste Auszeit RASTA. Rund ein Dutzend Würzburg-Fans freut sich über einen 20:3-Lauf seines Teams zum 61:49 (26.). Dann gibt Tevin Brown Vechtas Anhang Hoffnung, trifft einen Dreier zum 53:61 (27.). RASTA ist plötzlich wieder im Spiel, lässt sich auch von einem Eddy Edigin-Dunk nicht beeindrucken, antwortet durch einen Brown-Dreier zum 59:63 (30.).

4. Viertel

Ausrufezeichen von Würzburg, Lukas Herzog von Downtown zum 70:61 (32.)! Die Gäste werfen den Dreier selten, bisher nur elfmal, haben aber schon fünf Treffer. RASTA steht nach dem 1. Viertel bei „vier von 15“. Jetzt: Ein „T“ für Sašo Filipovski, ein Steal von Bamba, eine „Notbremse“ von Ryan Schwieger, ein Jumper von Tommy Kuhse zum 68:70 (33.) - Auszeit Würzburg, der RASTA Dome erwacht! Würzburg bleibt aber vorne, Davion Mintz trifft zwei ganz wichtige Dreier zum 82:76 (37.), setzt damit RASTA massiv unter Druck. Brown nimmt jetzt seinen siebten Dreier, trifft zum vierten Mal, 80:84 (38.) - wieder Hoffnung auf den Rängen! Und noch mehr: Tommy Kuhse klaut den Ball, behält ihn, wirft ihn, drin! Dieser nächste Dreier bringt RASTA das 83:84, zwingt Würzburg in die Auszeit, noch 99 Sekunden. Was ist das jetzt für ein Thriller!? Verge dreht noch einmal auf, Chance zum And-One, zum 89:88, aber nein, der Freiwurf ist nicht drin! Würzburg nutzt das, stellt auf 90:88. RASTA bleiben sieben Sekunden: Alonzo Verge übernimmt die Verantwortung, steigt senkrecht hoch, drückt ab, wirft sein Team in die Overtime!

Overtime

Verge, Verge, Verge! Der Top-Scorer der Liga trifft seinen ersten Dreier, schafft den Ausgleich und Bamba stopft die Führung hinterher - 97:95 (beides 42.). Ausnahmezustand auf den Rängen. Aber Würzburg will sich partout nicht unterkriegen lassen. Davion Mintz trifft per Threeball zum 98:97 (43.) und die Gäste behaupten die Führung. Brae Ivey verwandelt sicher vier Freiwürfe, zum 102:98 (44.) und 15 Sekunden vor dem Ende zu 104:100 - die Entscheidung zugunsten des Tabellenzweiten.

Ausblick

RASTA spielt auch am kommenden Wochenende im RASTA Dome, am Samstag (17.1.) um 20 Uhr gegen ALBA BERLIN. Das Spiel wurde vom 19. Januar um zwei Tage vorverlegt, weil ALBA in der Basketball Champions League eine Runde weitergekommen ist. Wichtig: Alle bereits gekauften Tickets behalten ihre Gültigkeit. Restkarten sind ab morgen, Montag, um 17 Uhr im Vorverkauf. Tickets für RASTAs Heimspiele gibt es immer, soweit verfügbar, im Vorverkauf - z.B. online auf www.rasta-vechta.de. Auch telefonisch ist der Erwerb möglich. Für Ticketbestellungen erreichen Fans RASTAs Ticket-Partner reservix an 365 Tagen im Jahr zwischen 6 und 22 Uhr unter 0761/88849999. Eine dritte Möglichkeit, an Karten zu kommen, ist der Weg in eine der reservix-Vorverkaufsstellen in und um Vechta (https://tinyurl.com/22ee2ts8), z.B. im n&m Genuss Quartier in Vechta (Große Straße 101), in der Buchhandlung Karl Konerding (Große Str. 89, 49377 Vechta) oder am Bahnhof bei der Tourist-Information Nordkreis Vechta (An der Gräfte 35, 49377 Vechta). Alle Spiele werden auch live bei Dyn gezeigt.

easyCredit BBL - Saison 2025/26 - 15. Spieltag - Sonntag, 11.1.2026 - 16:30 Uhr - RASTA Dome

RASTA Vechta - Fitness First Würzburg Baskets 100:104 OT (20:19 / 25:22 / 16:26 / 29:23 / 10:14)

VEC: TJ Bamba (22 Punkte), Luc van Slooten (1), Joschka Ferner, Tevin Brown (14/3 Steals), Alonzo Verge Jr. (27/6 Rebounds/11 Assists), Tommy Kuhse (16), Linus Trettin (2), Lars Thiemann (2), Tibor Pleiß (4), Malcolm Dandridge (12), Roy Krupnikas (DNP) und Booker Coplin.

WUE: Lukas Herzog (5 Punkte), Leo Saffer (DNP), Davion Mintz (18/3 Steals), Brae Ivey (25), Marko Pertic (DNP), Ryan Schwieger (5), Christian Skladanowski (6), Johnathan Stove (13), Eddy Edigin Jr (14), Charles Thompson (13/10 Rebounds/5 Assists/3 Steals/5 Blocks), Alen Pjanic und David Muenkat (5)

Zuschauer: 3.140 (ausverkauft)

Re-Stream: https://www.dyn.sport/event/RASTA_Vechta_Fitness_First_Würzburg_Baskets_99211

Unser Spieltagssponsor: Young Potato Farmers

Die Young Potato Farmers (YPF) stehen für regionalen Kartoffelanbau, echte Nachhaltigkeit und modern interpretierten Genuss – direkt aus dem Nordwesten. Hinter der Marke stehen die jungen Landwirte Tabea, Arne und Henning, die mit viel Leidenschaft zeigen, wie zukunftsorientiert Landwirtschaft heute sein kann. Auf Instagram unter @young_potato_farmers geben sie authentische Einblicke in ihren Alltag und bringen VerbraucherInnen näher an die Herkunft ihrer Lebensmittel. Zum Sortiment gehören Spezialitäten wie Dolle Dippers, Freche Fritten und Tolle Taler – die Langen Larrys stehen bereits in den Startlöchern. Alle Produkte bestehen aus regionalen, zertifizierten Kartoffeln, sind vegan, palmölfrei und überzeugen durch ihren authentischen Geschmack. Die Young Potato Farmers gibt es aktuell bei EDEKA in der Region  und bald auch in weiteren Handelshäusern. Damit bringen die Young Potato Farmers nicht nur frischen Wind in die Tiefkühltruhe, sondern auch echtes Heimatfeeling in die RASTA-Familie.

RASTA Vechta - 2025/2026 - Der Kader

Spieler: TJ Bamba (Guard/Forward, 25, USA), Tevin Brown (Guard/Forward, 27, USA), Booker Coplin (Guard, 28, USA), Malcolm Dandridge (Center, 24, USA), Dominik Dolic (Guard, 19, HRV/D), Joschka Ferner (Forward, 30, D), Philipp Herkenhoff (Forward, 26, D), Roy Krupnikas (Guard, 19, D), Tommy Kuhse (Guard, 28, USA), Fynn Lastring (Center, 18, D), Elijah Ndi (Forward, 21, D), Lloyd Pandi (Guard, 26, CAN), Tibor Pleiß (Center, 36, D), Linus Ruf (Center, 20, D), Luc van Slooten (Forward, 23, D), Lars Thiemann (Center, 25, D), Linus Trettin (Forward, 20, D), Alonzo Verge (Guard, 27, USA). Head Coach: Christian Held (37, D). Assistant Coaches: Miguel Zapata (45, ESP) und Marius Graf (34, D).

Livestream

Dyn ist das Zuhause der Basketballfans und überträgt alle Begegnungen der easyCredit BBL, des BBL Pokals, der Toyota Damen Basketball Bundesliga sowie Spiele der Basketball Champions League, der amerikanischen College-Liga NCAA und der ING 3x3 Tour aus. Das umfangreiche Basketball Live-Programm wird von redaktionellen Formaten ergänzt, die auf der Dyn-Plattform und im Anschluss über die Social-Media-Kanäle von Dyn frei empfangbar sind. Dyn ist über den Webbrowser, Mobilgeräte, Tablets, Streaming-Sticks und Smart-TV verfügbar. Für Sportfans, von Sportfans. Dyn Basketball. Dein Sender. Dein Sport.

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