Ü35: RASTA QUALIFIZIERT SICH FÜR DEUTSCHE MEISTERSCHAFT!

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(24.2.2026) So wie eine Woche zuvor die Ü40 RASTA Vechtas hat es nun auch die Ü35 geschafft, sich für die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft zu qualifizieren. Dafür reichte dem Team von Spielertrainer Michael Canisius jetzt ein 2. Platz bei der in Berlin ausgetragenen Norddeutschen Meisterschaft. Das Finalturnier soll am Wochenende des 20. und 21. Juni wohl in Saarbrücken ausgetragen werden.
Am Samstag gelang den im ersten Spiel nur zu acht angetretenen RASTAnern gegen lediglich sechs „Alte Herren“ des PSV Schwerin ein lockerer Auftaktsieg. Schon nach dem 1. Viertel führten die Niedersachsen mit 25:10 und gewannen auch die drei weiteren Spielabschnitte. Nach 28 Minuten hatte das Canisius-Team schließlich mit 69:34 gewonnen. Dirk Mädrich wurde mit 14 Punkten Top-Scorer der Vechtaer, gefolgt von Denis Kiricenko (13) und Benny Fumey sowie Hanno Breitenbach (jeweils zwölf).
Im zweiten Spiel erhielten die RASTAner dann noch Verstärkung von Timo Dietzler, der am späten Vormittag direkt aus Osnabrück vom Spiel seiner Vechtaer U12 nach Berlin gefahren war. Gegen den SV Empor Berlin ging es dann auch gut los, RASTA führte nach dem 1. Viertel mit 21:18. Doch selbst sechs getroffene Dreier in der 1. Halbzeit konnten nicht den Rückstand zur großen Pause verhindern (34:39). Nach Dirk Mädrichs Dreier zum 47:49-Anschluss (17. Minute) ließen die Niedersachsen abreißen und kassierten im 4. Viertel drei Dreier in Serie zum 54:70-Rückstand. Am Ende unterlag man dem Favoriten mit 59:75. Denis Kiricenko war auf 20 Punkte gekommen, Fumey auf 14 und Mädrich auf zwölf.
Aufgrund des Rückzugs der TSG GutsMuths 1860 Quedlinburg ging es für die Vechtaer schon nach zwei Gruppenspielen mit dem Halbfinale weiter. Angeführt von einem stark aufgelegten Dirk Mädrich, der im 1. Viertel auf 13 Punkte kam, stand es am Sonntag gegen den SC Rist Wedel nach sieben Minuten 23:11. Ein 9:0-Lauf im zweiten Abschnitt, der zum 33:18 (13.) führte, kam einer Vorentscheidung gleich. Mit drei Dreiern zum 46:29 (17.) hielt sich RASTA die Schleswig-Holsteiner vom Hals und gewann souverän mit 69:57. Mädrich stand am Ende bei 20 Punkten, Kiricenko bei 15.
Die Finalteilnahme war bereits gleichbedeutend mit der Qualifikation für die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft, nun wartete erneut der SV Empor Berlin auf die Vechtaer. Die Hauptstädter hatten mit ihren Ü35-Teams schon die letzten vier Norddeutschen Meisterschaften gewonnen und ließen sich am Sonntag einen fünften Erfolg in Serie nicht nehmen. RASTA hielt eine Halbzeit lang gut mit, führte in der 12. Minute nach einem Dreier von Timo Dietzler sogar mit 22:20. Doch im 3. Viertel machte Empor kurzen Prozess, gewann diese sieben Minuten mit 16:5. Mit fünf Threeballs im Schlussabschnitt ließen die Vechtaer noch einmal aufhorchen, hatten defensiv aber nichts mehr entgegenzusetzen und verloren schließlich mit 47:70. Im Finale war Kiricenko mit 14 Punkten als einziger RASTAner in Double-Digits gelandet.
Im Kader von Michael Canisius für die Norddeutsche Meisterschaft standen Denis Kiricenko, Hanno Breitenbach (Punkte: 12/0/5/4), Timo Dietzler (DNP/4/9/3), Frederik Pilgrim (6/2/5/7), Vasilij Rhode (5/0/0/7), Oleksandr Rudenko (7/7/4/2), Dirk Mädrich (14/12/20/4) und Benny Fumey (12/14/9/6).
Ü35 - Norddeutsche Meisterschaft - Saison 2025/26 - 21./22.2.25 - Berlin
Finale
SV Empor Berlin - SC RASTA Vechta 70:47 (28:23)
Halbfinale
SV Empor Berlin - BG Zehlendorf 20:0
SC Rist Wedel - SC RASTA Vechta 57:69 (19:37)
Vorrunde Gruppe A
SV Empor Berlin - PSV Schwerin 55:19 (29:12)
PSV Schwerin - SC RASTA Vechta 34:69 (18:41)
SC RASTA Vechta - SV Empor Berlin 59:75 (34:39)
Vorrunde Gruppe B
BG Zehlendorf - Lübecker TS 61:33
Lübecker TS - SC Rist Wedel 36:64 (21:31)
SC Rist Wedel - BG Zehlendorf 71:39 (46:19)
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