FARMTEAM: DEZIMIERT IN HAMBURG OHNE CHANCE

Die 1. Herren des SC RASTA Vechta hat am 7. Spieltag der 1. Regionalliga Nord eine nicht unerwartete Niederlage einstecken müssen. Das aufgrund eines praktisch parallel stattfindenden Spiels der YOUNG RASTA DRAGONS (U19) dezimierte Team der Vechtaer unterlag beim Eimsbütteler TV in Hamburg mit 64:82 (32:42).

Hatte beim ETV einen schweren Stand: RASTAs US-Rookie Ryan Quaid. Foto: RASTA Vechta.

Nach dem Befreiungsschlag, dem Heimsieg über Aufsteiger TuS Bramsche am letzten Wochenende, waren die Vechtaer trotzdem als Außenseiter in die Hansestadt gefahren, mussten auch noch das Fehlen des erkrankten Kapitän Malte Stenzel und diversen U19-Akteure verkraften. Die Gastgeber vom Eimsbütteler TV wussten dies konsequent auszunutzen, lagen schon nach dem 1. Viertel zweistellig vorne. Zum 26:14 nach zehn Minuten hatte allein ETV-Scharfschütze Vid Uzkuraitis 13 Punkte beigesteuert, war von RASTA nicht zu stoppen gewesen.

Mit drei Dreiern im 2. Viertel konnte Vechtas Youngster Luc van Slooten (17) sein Team immerhin noch im Spiel halten. Doch allein 15 Ballverluste in Halbzeit eins waren für das Vechtaer Team von Head Coach Marius Graf schon sehr viel Ballast. Doch RASTA wehrte sich nach Leibeskräften, gewann den zweiten Spielabschnitt mit 18:15.

Mit einem 8:0-Lauf eröffnete das Graf-Team die 2. Halbzeit – Jubel auf der Gästebank. Aber nach dem 40:42-Anschluss mussten sich die RASTAner erneut der aktuellen Stärke des ETV beugen. Die Hamburger stellten in der Defense um, Vechta wusste dies nicht auszunutzen und kassierte bis Mitte des 3. Viertels einen 0:9-Lauf. Aus einem 40:51 in der 25. Minute wurde bis Viertelende dann sogar ein 17-Punkte-Rückstand – die Vorentscheidung war gefallen.

In den ersten Minuten des 4. Viertels bauten die Gastgeber ihre Vorsprung bis auf 21 Punkte aus (72:51, 35. Minute). Im Endeffekt war RASTA in allen Belangen unterlegen. Ein Dutzend weniger Rebounds (38:50) hatte man holen können, der ETV hingegen hatte ein Dutzend mehr Assists (27:15) gespielt. Und dazu 21 Vechtaer Ballverluste waren einfach zu viel des Guten, um an eine Überraschung denken zu dürfen.

Stimme zum Spiel:

Marius Graf: „Eigentlich sind wir ganz gut reingekommen in die Partie. Aber zum wiederholten Male war es jetzt so, dass wir mit dem, was die Schiedsrichter gepfiffen, oder vielmehr: nicht gepfiffen, haben, nicht gut klargekommen sind. Vorne hat uns dann auch deswegen der Rhythmus gefehlt, wir haben einfache Korbleger verlegt. Dass Eimsbüttel nach der Halbzeitpause eine Zonenverteidigung gespielt hat, hat uns nicht so in die Karten gespielt – wir haben von außen nicht getroffen. Letztlich war das heute aber auch kein Spiel, was wir hätten gewinnen müssen. Nächste Woche kommt Rendsburg und dieses Spiel wollen wir unbedingt gewinnen!“

Herren – 1. Regionalliga Nord – Sonntag, 10. November 2019 – 16 Uhr

Eimsbütteler TV – SC RASTA Vechta 82:64 (26:14 / 16:18 / 21:14 / 19:18)

ETV: Robin Ewert, Leonard Eckmann (9 Punkte/4 Steals), Vid Uzkuraitis (20), Marcel Hoppe (22), Kwame Ofori, Vlad Migunov (7/11 Rebounds), Ty Lyles (14/10 Assists), Aleks Postic (5), Maksim Kokorus (1) und Thomas Trautwein (4).

Vechta: Vincent Straßburg (DNP), Torge Buthmann (4/6 Assists), Pavao Blazevic, Tim Insinger (15/3 Blocks), Luca Ladjyn (5), Luc van Slooten (19), Malte Giljan (12/11), Max Christiansen (3) und Ryan Quaid (6).

Nächstes RASTA-Spiel: Am Samstag (16.11.) um 15 Uhr gegen die BBC Rendsburg Twisters (RASTA Gym)

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