FARMTEAM: KOPFLOS IN DER DRACHENHÖHLE OHNE CHANCE!

Am 3. Spieltag der 1. Regionalliga Nord war RASTA Vechtas Farmteam chancenlos. Ohne ihren Spielmacher Kevin Smit, der zeitgleich bei den Profis in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA aushalf, verloren die Vechtaer bei den „Red Dragons“ der WSG Königs Wusterhausen mit 57:84 (31:40). Justin Onyejiaka war mit 21 Punkten erneut bester Scorer des Farmteams.

Hatte in Königs Wusterhausen reichlich Diskussionsbedarf: RASTAs Farmteam-Trainer Marius Graf. Foto: RASTA Vechta.

Im Südosten Berlins trat RASTA also ohne seinen Denker und Lenker an, dazu fehlte nach wie vor Big Man Malte Giljan verletzt. Mitte des 1. Viertels hatten die Gäste einen frühen Fünf-Punkte-Rückstand zwar fast wieder ausgeglichen (9:11, 8. Minute), doch bis zur ersten Pause machten die Gastgeber erneut ernst und lagen nach zehn Minuten mit 18:9 vorne. RASTA lief dem Rückstand zunächst hinterher, holte Mitte des 2. Viertels aber auf und war nach Tim Insingers 29:31 (18.) so richtig dran. Königs Wusterhausen konterte Vechtas Aufholjagd jedoch, zur Halbzeit lagen die Gäste dann erneut mit neun Punkten hinten - 31:40.

Angeführt von ihrem Duo Oliver Mackeldanz und Tomislav Gabric machten die Red Dragons direkt nach dem Seitenwechsel alles klar. Ein Dutzend Punkte der beiden „Roten Drachen“ führte zu einem 35:55-Rückstand RASTAs in der 24. Minute - die Partie war praktisch entschieden. RASTA hatte in der Zone wenig zu melden, die Rebounds gingen an die Brandenburger (41:26), sowohl die Dreier-Quote der Vechtaer war mit 17.4% (4/23) indiskutabel als auch jene von der Freiwurflinie (40.9%, 9/22).

Stimme zum Spiel:

Marius Graf (Vechta): „Königs Wusterhausen hat wie erwartet physisch gespielt und wir haben gegen ihre Zonen-Verteidigung von Außen kaum etwas getroffen. Wir haben uns aber auch nichts zugetraut, zudem hat mit Kevin ja bei uns jemand an allen Ecken und Ende gefehlt. Hinzu kommt auch, dass Justin kaum Pfiffe bekommen und sich daran ein bisschen aufgerieben hat. Um es deutlich zu sagen: Wir wurden in Königs Wusterhausen regelrecht verprügelt. Auf der anderen Seite wurden Schrittfehler zugelassen, es war wirklich erbärmlich. Aber das kennen wir schon aus Berlin, da hat man als Vechtaer immer mal wieder Probleme. Es war heute einfach an allen Ecken und Ende nichts zu machen, da fehlt uns der eine Schritt, um solche Teams schlagen zu können. Ein Trio aus Acha Njei, Tomislav Gabric und Oliver Mackeldanz können wir nicht matchen. Es zeigt uns ganz klipp und klar, dass wir einfach noch von einem Top-Team entfernt sind, wenn wir mit den jungen Spielern, die dieses Level noch nicht haben, agieren. Natürlich sieht es am Ende immer doof  aus, wenn man mit über 20 Punkten verliert und über die Schiedsrichter meckert. Da warenaber Momente, in denen man sehr, sehr, sehr, sehr stark sein musste. Wir können froh sein, dass den Spielern nichts passiert ist. Mund Abputzen, jetzt kommen die Cuxhavener. Wir wollen Zuhause unsere weiße Weste behalten und hoffentlich können wir wieder auf Kevin Smit setzen.“

Samstag, 2. Oktober 2021 - 18 Uhr - 1. Regionalliga Nord - 3. Spieltag

WSG Königs Wusterhausen vs. SC RASTA Vechta 84:57 (18:9 / 22:22 / 26:16 / 18:10)

WSG: Souleymane Diallo (8 Punkte), Franz Bihari Vass, Malik Dixson (8), Leon Hecker, Acha Njei (14), Tomislav Gabric (12), Oliver Mackeldanz (29/12 Rebounds), Georgios Tyrekidis, Gideon Steffen (2/3 Assists), Michel Ramanarivo (2), Aleksandar Dimtrijevic (9) und Rupnarayan Mazumder

VEC: Karl Bühner (2 Punkte), Emilijus Peleda (7), Noah Jänen (2), Justin Onyejiaka (21/8 Rebounds), Tim Insinger (8), Luca Ladjyn, Marshawn Blackmon (4), Kilian Brockhoff (11/5 Rebounds/2 Steals) und Johann Grünloh (2).

Nächstes Spiel: Am Samstag (9.10.) um 15 Uhr gegen die Rot-Weiss Cuxhaven Baskets

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