IM ZIEL: YOUNG RASTA DRAGONS SIND DEUTSCHER MEISTER!

Acht Jahre nach der Gründung der YOUNG RASTA DRAGONS hat die U19 des Kooperationsprojektes von RASTA Vechta und den Artland Dragons die Deutsche Meisterschaft geholt. Beim RSM Ebner Stolz Jugend-TOP4 in Berlin gewann das Team von Head Coach Harm-Ubbo Horst nach dem Halbfinale gegen den FC Bayern München (78:71) am Samstag auch das Finale am Sonntag - deutlich mit 89:54 (47:24) gegen die Baskets Juniors Oldenburg. Zum MVP des RSM Ebner Stolz Jugend-TOP4 wurde YOUNG RASTA DRAGON Jack Kayil gewählt.

TOP4 2017, 2018, 2022, 2023 und 2024: Jetzt holten die YOUNG RASTA DRAGONS erstmals den Titel in der NBBL. Foto: NBBL.

In Kürze

Zum fünften Mal bereits war ein U19-Team der YOUNG RASTA DRAGONS beim TOP4 dabei, drei Endspiele waren verloren gegangen, u.a. in den letzten zwei Jahren. Nach dem Viertelfinalsieg über Titelverteidiger ALBA BERLIN und dem Thriller gegen den FC Bayern München aber krönten sich die Niedersachsen endlich. Das Horst-Team zeigte vor rund 2.000 Zuschauern in der Sömmeringhalle eine dominante Vorstellung, bei der sechs YOUNG RASTA DRAGONS zweistellig punkten konnten. Am Montag um 15 Uhr wird der neue Deutsche Meister im Vechtaer Rathaus erwartet und darf sich ins Goldene Buch der Start eintragen. 

Stimmen zum Spiel

Harm-Ubbo Horst (Head Coach YOUNG RASTA DRAGONS): „Nach dem Spiel gestern gegen die Bayern, was viele ja schon als vorweggenommenes Finale angesehen hatten, war es heute super wichtig, den Fokus zu behalten. Wir kennen Oldenburg ja schon gut, weil wir zweimal in der Hauptrunde gegen sie gespielt hatten. Wir waren daher natürlich sehr gut vorbereitet und haben die Dinge, die wir besprochen hatten, gut umgesetzt. Wir haben heute viel besser den Ball bewegt als gestern. Gegen München war es in der Offense oftmals schon sehr statisch und individuell geprägt. Heute haben wir viel mehr team-orientierten Basketball gespielt, der auch schöner anzusehen war. Dass wir so viele, auch offene, Dreier bekommen haben, lag daran, dass Oldenburg unsere Größe in der Zone mit Johann Grünloh und Jarne Jürgens stark verteidigen musste. Nach den zwei verlorenen Endspielen 2022 und 2023 sind einige im Team, für die es aufgrund ihres Alters die letzte Chance war, schon sehr happy. Gerade Johann und Karl Bühner hatten da nach den Niederlagen gegen ALBA BERLIN Nachholbedarf. Es war schön, zu sehen, wie die Jungs dann aus dem Profi-Modus heraus sind und sich einfach wie Kinder über diesen Erfolg gefreut haben.“

Fakten

Feldwürfe: YRD 43% (32/74) - Oldenburg 35% (20/57)
Zweier: YRD 61% (20/33) - Oldenburg 43% (13/30)
Dreier: YRD 29% (12/41)- Oldenburg 26% (7/27)
Freiwürfe: YRD 52% (13/25) - Oldenburg 50% (7/14)
Rebounds: YRD 52 (19 off.) - Oldenburg 38 (8 off.)
Assists: YRD 17 - Oldenburg 11
Ballverluste: YRD 10 - Oldenburg 19
Steals: YRD 12 - Oldenburg 3
Blocks: YRD 6 - Oldenburg 3
Fouls: YRD 12 - Oldenburg 21
Points In The Paint: YRD 40 - Oldenburg 20
2nd Chance Points: YRD 14 - Oldenburg 5
Fast Break Points: YRD 10 - Oldenburg 6
Höchste Führung: YRD 37 (89:52) - Oldenburg /
Bester Zu-Null-Lauf: YRD 10 (47:21) - Oldenburg 11 (43:65)
Führungswechsel: 0
Gleichstand: 0

1. Viertel

Dass dieses Finale keine so spannende Angelegenheit werden würde, wie die zwei Derbys in der Hauptrunde oder die Halbfinalpartien beider Klubs, zeichnete sich früh ab. Mit einem Dreier in Minute eins eröffnete Joshi Bonga das Scoring in der Sömmeringhalle, in der 4. Minute stand es nach einem weiteren Threeball, getroffen von Karl Bühner, schon 12:2. Mit u.a. drei erfolgreichen Dreiern kämpften sich die Baskets Juniors Oldenburg in die Partie (13:16, 9.), mussten kurz vor der Pause aber einen weiteren YOUNG RASTA DRAGONS-Threeball von Marko Petric hinnehme. Während das Horst-Team im 1. Viertel sieben von 13 Würfen getroffen hatte, waren die Oldenburger nur viermal (bei 14 Verseuchen) erfolgreich gewesen.

2. Viertel

Die nächste Dreier fielen: Jack Kayil zum 22:13 (11.), Linus Trettin zum 25:15 (13.). Ein 10:2-Lauf, vollendet von Downtown durch Karl Bühner, zum 35:18 war ein Ausrufezeichen, hinter das vor dem Ende der 1. Halbzeit Jack Kayil mit fünf Punkten in Serie zum 47:21 (20.) ein weiteres setzte. Die YOUNG RASTA DRAGONS hatten in den ersten 20 Minuten 26:16 Rebounds geholt, dazu schon sieben Steals. Der später zum MVP des Wochenendes gewählte Kayil glänzte bis zur großen Pause mit schon elf Punkten, sechs Assists, fünf Rebounds und einem Steal.

3. Viertel

Keine Zweifel an ihrer Absicht, endlich den Titel holen zu wollen, ließen die YOUNG RASTA DRAGONS in den ersten Minuten des 3. Viertels aufkommen. Bühner verwerten einen weiteren Offensiv-Rebound zum 51:24 (22.), Linus Trettin stopfte den Ball zum 53:24 ein (23.) und noch in derselben Minute traf Johann Grünloh per Tip-In zum 55:24 - Auszeit Oldenburg. Die Big Men hatten ihre Muskeln spielen lassen, ehe wieder die Guards an der Reihe waren: Joshi Bonga traf  in der 25. Minute per Dreier zum 60:28. Die letzen acht Zähler im 3. Viertel machten zwar die Baskets Juniors Oldenburg, der Vorsprung des Favoriten aber betrug immer noch 25 Punkte - 65:40.

4. Viertel

Ein Dreier von Oldenburgs Simon Kohlhoff zum 43:65 (31.) war praktisch das letzte Aufbegehren der Huntestädter. Karl Bühner schickte die YOUNG RASTA DRAGONS-Antwort ebenfalls von jenseits der 6.75 Meter (68:43, 31.), ließ einen Block folgen und legte damit den Grundstein für Marko Petric’ Dreier zum 71:43 - Auszeit Oldenburg (32.). Im Verlauf des Schlussabschnittes netzten Bühner (76:48, 35.) und Trettin (85:52, 38.) noch zwei weitere Threeballs ein. Schließlich hielten die YOUNG RASTA DRAGONS ihren Finalgegner bei nur 54 Punkten und verdienten sich durch zwei tolle Vorstellungen binnen rund 24 Stunden ihren ersten Titel.

NBBL (U19) - Saison 2023/24 - RSM Ebner Stolz Jugend-TOP4 - Finale - 12.5.24 - 17 Uhr

YOUNG RASTA DRAGONS - Junior Baskets Oldenburg 89:54 (19:13 / 28:11 / 18:16 / 24:14)

YRD: Joshi Bonga (16 Punkte/3 Steals), Djairo Bernardina (2), Michel Schillmöller (1), Johannes Hellmann (3), Jack Kayil (13/6 Assists/3 Steals), Moritz Grüß (2), Jarne Jürgens (4), Karl Bühner (16), Noah Koch, Marko Petric (10), Linus Trettin (12/9 Rebounds) und Johann Grünloh (10/9 Rebounds/4 Blocks)

OL: Bennett Spree, Elias Nold, Igor Jokic (8 Punkte), Lazar Klaric, Tim Nocke (2), Colin Schroeder (3), Noah Slingerland (9), Simon Kohlhoff (10), Ben Denkena, Leander Nzume (10), Meran Evin (6), Johann Helwig (6).

Nachwuchs Basketball Bundesliga - Saison 2023/24 - Playoffs 

Finale

YOUNG RASTA DRAGONS - Oldenburg 89:54 (47:24)

Halbfinale - Norden vs. Süden

YOUNG RASTA DRAGONS (1.) - FC Bayern München (3.) 78:71 (34:33)
Baskets Juniors Oldenburg (2.) - Porsche BBA Ludwigsburg (1.) 81:74 (37:34)

Viertelfinale - Norden

YOUNG RASTA DRAGONS (1.) vs. ALBA BERLIN (8.) 2:1 (98:67 / 74:76 / 78:64)
Baskets Juniors Oldenburg (2.) vs. BAYER GIANTS Leverkusen 2:1 (79:61 / 64:65 / 78:75)

Viertelfinale - Süden

KICKZ IBAM (2.) vs. FC Bayern München (3.) 0:2 (66:86 / 87:96)
Porsche BBA Ludwigsburg (1.) vs. TEAM URSPRING (4.) 2:0 (92:80 / 77:75)

Achtelfinale - Norden

YOUNG RASTA DRAGONS (1.) vs. Berlin Braves Baskets (8.) 2:1 (75:86 / 82:66 / 84:66)
Baskets Juniors Oldenburg (2.) vs. Sartorius Juniors (7.) 2:1 (83:65 / 79:93 / 73:57)
Bayer Giants Leverkusen (3.) vs. UBC Münster (6.) 2:1 (88:68 / 73:85 / 78:58)
ALBA BERLIN (4.) vs. Gartenzaun24 Baskets Paderborn 2:1 (5.) (77:57 / 70:85 / 91:64)

Achtelfinale - Süden

Porsche BBA Ludwigsburg (1.) vs. TORNADOS FRANKEN (8.) 2:1 (87:85 / 59:69 / 97:62)
KICKZ IBAM (2.) vs. Eintracht Frankfurt/FRAPORT SKYLINERS (7.) 2:0 (83:63 / 79:73)
FC Bayern München (3.) vs. Niners Chemnitz Academy (6.) 2:0 (97:73 / 83:100)
TEAM URSPRING (4.) vs. Medipolis SC Jena (5.) 2:1 (78:67 / 67:71 / 87:76)

YOUNG RASTA DRAGONS - 2023/2024 - Der Kader fürs TOP4

Spieler: Djairo Bernardina (2007/SG/NL), Alen Blakaj (2007/SF), Joshi Bonga (2005/PG), Karl Bühner (2005/PF), Tim-Felix Bühren (2005/C), Johann Grünloh (2005/C), Moritz Grüß (2008/PG), Johannes Hellmann (2006/SG), Jarne Jürgens (2005/PF), Jack Kayil (2006/PF), Noah Koch (2007/PG), Marko Petric (2008/PF), Michel Schillmöller (2007/PG), Paul Schwabe (2005/PF), Linus Trettin (2005/SF). Head Coach: Harm-Ubbo Horst (1998). Assistant Coach Leon Löbig (1999). Athletic Coach: Pavao Blazevic (1996).

RASTA auf YouTube